Europäische Wertpapierregulierung zwischen Input- und Output-Legitimität
Das Lamfalussy-Verfahren
Seiten
2011
Nomos Verlagsgesellschaft, Germany (Hersteller)
978-3-8452-3158-7 (ISBN)
Nomos Verlagsgesellschaft, Germany (Hersteller)
978-3-8452-3158-7 (ISBN)
Ist das Verfahren zur europaischen Wertpapierregulierung dazu geeignet, sachgerechte (output-legitime) und hinreichend demokratisch abgesicherte (input-legitime) Entscheidungen hervorzubringen?
Die jungste Finanzkrise fuhrt in aller Deutlichkeit vor Augen, dass die Regulierung von Finanzmarkten nicht nur notwendig, sondern auch alles andere als trivial ist. Zugleich kann diese Regulierung nicht mehr alleine vom Nationalstaat geleistet werden. Doch auch die UEbertragung von Regulierungskompetenzen auf die EU ist nicht unproblematisch.
In der europaischen Regulierungsdebatte wird regelmassig ein trade-off zwischen den beiden Dimensionen der Input- und Output-Legitimitat unterstellt: Entweder werden Regulierungsentscheidungen von demokratisch legitimierten Akteure getroffen, denen aufgrund mangelnder Expertise und vorherrschender Interessenkonflikte aber kaum sachgerechte Entscheidungen zugetraut werden, oder Entscheidungen werden an moeglichst unabhangige Experten delegiert und damit ihre demokratische Legitimation gefahrdet.
Das vorliegende Buch argumentiert, dass dieser trade-off in funktional differenzierten Entscheidungsverfahren durch intelligente Accountability-Arrangements uberwunden werden kann. Vergleichend werden die Verfahren zur europaischen Wertpapierregulierung vor und nach der Reform der Komitologie im Jahre 2006 untersucht und ein Ausblick auf die zu erwartenden Entwicklungen durch die Grundung der Europaischen Wertpapieraufsichtsbehoerde gegeben. Es wird gezeigt, dass die Verfahren die Vereinbarkeit von Input- und Output-Legitimitat unterschiedlich gut gewahrleisten koennen.
Die jungste Finanzkrise fuhrt in aller Deutlichkeit vor Augen, dass die Regulierung von Finanzmarkten nicht nur notwendig, sondern auch alles andere als trivial ist. Zugleich kann diese Regulierung nicht mehr alleine vom Nationalstaat geleistet werden. Doch auch die UEbertragung von Regulierungskompetenzen auf die EU ist nicht unproblematisch.
In der europaischen Regulierungsdebatte wird regelmassig ein trade-off zwischen den beiden Dimensionen der Input- und Output-Legitimitat unterstellt: Entweder werden Regulierungsentscheidungen von demokratisch legitimierten Akteure getroffen, denen aufgrund mangelnder Expertise und vorherrschender Interessenkonflikte aber kaum sachgerechte Entscheidungen zugetraut werden, oder Entscheidungen werden an moeglichst unabhangige Experten delegiert und damit ihre demokratische Legitimation gefahrdet.
Das vorliegende Buch argumentiert, dass dieser trade-off in funktional differenzierten Entscheidungsverfahren durch intelligente Accountability-Arrangements uberwunden werden kann. Vergleichend werden die Verfahren zur europaischen Wertpapierregulierung vor und nach der Reform der Komitologie im Jahre 2006 untersucht und ein Ausblick auf die zu erwartenden Entwicklungen durch die Grundung der Europaischen Wertpapieraufsichtsbehoerde gegeben. Es wird gezeigt, dass die Verfahren die Vereinbarkeit von Input- und Output-Legitimitat unterschiedlich gut gewahrleisten koennen.
| Erscheint lt. Verlag | 20.6.2011 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Regieren in Europa ; 18 |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Wirtschaft ► Betriebswirtschaft / Management ► Unternehmensführung / Management |
| Wirtschaft ► Volkswirtschaftslehre ► Makroökonomie | |
| ISBN-10 | 3-8452-3158-0 / 3845231580 |
| ISBN-13 | 978-3-8452-3158-7 / 9783845231587 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |