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Institutionelle Markteintrittsschranken, potentielle Konkurrenz und Unternehmensverhalten.

Ein Beitrag zur Endogenisierung der Marktstruktur.

(Autor)

Buch | Softcover
274 Seiten
1998
Duncker & Humblot (Verlag)
978-3-428-09043-3 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Institutionelle Markteintrittsschranken, potentielle Konkurrenz und Unternehmensverhalten. - Frank Schmidt
CHF 83,85 inkl. MwSt
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Die Bedeutung der Markteintrittsbedingungen für die Funktionsfähigkeit des Wettbewerbs ist seit den Arbeiten von J. S. Bain aus den fünfziger Jahren fester Bestandteil des industrieökonomischen Forschungsprogramms. Der Fokus hat sich dabei von der Betrachtung struktureller mehr und mehr zu der strategischer Markteintrittsschranken verschoben. Gegenstand von Arbeiten zum Komplex der "entry deterrence" ist die Frage, ob und wie etablierte Anbieter die Höhe der den Markt umgebenden Eintrittsschranken beeinflussen können. Das Marktergebnis wird folglich wesentlich von der Interaktion zwischen etablierten Unternehmen und ihren potentiellen Konkurrenten bestimmt. Institutionelle, d. h. auf staatlichem Handeln beruhende Markteintrittsschranken werden dagegen zumeist als exogenes Phänomen aufgefaßt. Ihre außerordentliche Relevanz für die Erklärung von Marktstruktur und -verhalten ist zwar unbestritten; die vielfältigen Bemühungen zur Endogenisierung von Marktstrukturmerkmalen scheinen jedoch an ihnen weitgehend vorbeigegangen zu sein. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Trennung zwischen strategischen und durch staatliches Handeln verursachten Markteintrittsschranken aufzuheben. Die Struktur der Markteintrittsbedingungen wird erklärt als Folge der Interaktion etablierter Unternehmen, potentieller Konkurrenten und Nachfrager mit den ihnen gegenüberstehenden Akteuren auf politischen Märkten. Zur Analyse dieser Märkte werden dabei die theoretischen Ansätze der rent seeking-Theorie und der endogenen Zolltheorie herangezogen.

Plädiert wird für eine stärkere Verknüpfung von Industrieökonomik und Politischer Ökonomie, um die Interaktion etablierter Anbieter mit potentiellen Konkurrenten besser verstehen zu können. Die Schlußfolgerung lautete, daß der Prozeß politischer Willensbildung von Unternehmen zweifellos zum Zwecke der Wettbewerbsbeschränkung instrumentalisiert werden kann. Andererseits legt die Betonung kompetitiver Elemente die Vermutung nahe, daß diese auf politischen Märkten von vornherein oder nachträglich in Frage gestellt werden können.

Inhaltsübersicht: A. Potentielle Konkurrenz auf politisierten Märkten - Markteintritt, entry deterrence und endogene institutionelle Markteintrittsschranken - B. Marktabgrenzung und Markteintritt - C. Strukturelle und strategische Markteintrittsschranken auf Märkten ohne staatliche Aktivität - D. Institutionelle Markteintrittsschranken: Definition, Erscheinungsformen und wohlfahrtstheoretische Begründungen - E. Grundlagen einer positiven Theorie institutioneller Markteintrittsschranken - F. Die Politische Ökonomie des Marktzugangs - G. Zusammenschau und Ausblick: Politisierte Märkte, ökonomische Effizienz und politischer Wettbewerb - Literaturverzeichnis - Sachwortverzeichnis

Erscheint lt. Verlag 3.9.1998
Reihe/Serie Volkswirtschaftliche Schriften ; 483
Zusatzinfo Abb.; 274 S.
Verlagsort Berlin
Sprache deutsch
Maße 157 x 233 mm
Gewicht 375 g
Themenwelt Wirtschaft Volkswirtschaftslehre Mikroökonomie
Wirtschaft Volkswirtschaftslehre Wirtschaftspolitik
Schlagworte HC/Wirtschaft/Volkswirtschaft • Industrie • Marktzugang • Ökonomische Theorie der Politik
ISBN-10 3-428-09043-8 / 3428090438
ISBN-13 978-3-428-09043-3 / 9783428090433
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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