Vergessene Geschichte
Athesia-Tappeiner Verlag
978-88-6839-438-7 (ISBN)
Über die Zeit als Südtirol zu Italien kam wurde viel geschrieben. Aber ein Bereich wurde nur in Nebensätzen erwähnt: die Welt der Arbeit. Viele fragen sich, ob es in Tirol zur Zeit des Ersten Weltkrieges Sozialisten, Gewerkschaften und politisch engagierte Arbeiter gegeben hat. Blättert man in den vielen Büchern, die Tirols Zeitgeschichte darstellen, deuten und beurteilen, könnte man sagen: "Ja, schon, aber nur am Rande ..."Günther Rauch hat sich die Mühe gemacht, eine große Menge Zeitschriften, Dokumente, Akten und dokumentierte Erinnerungen zusammenzutragen, um diesen Teil der Tiroler Zeitgeschichte jenseits der vorgegebenen Bahnen und unbeeindruckt von der offiziellen Geschichtsschreibung zu beleuchten. Das Ergebnis ist überraschend, spannend und alles eher als unbedeutend für die Geschichte und Entwicklung Südtirols. Ist da ein Teil unserer Geschichte unter die Räder gekommen, wurde auch die Erinnerung an die Opfer einer düsteren und brutalen Zeit ausradiert? Das zu beurteilen bleibt dem aufmerksamen Leser überlassen.Josef Perkmann geht im zweiten Teil des Buches auf den Autonomieentwurf der Sozialdemokraten aus dem Jahre 1920 ein und zeigt neue rechtshistorische Aspekte auf
Josef Perkmann, Jahrgang 1944, Gewerkschafter und Jurist in Pension; vor der Pensionierung viele Jahre als Führungskraft des AGB/CGIL tätig; Verfasser und Übersetzer zahlreicher gewerkschafts- und sozialpolitischer Publikationen.
Günther Rauch, geboren am 13. September 1951 im St.-Johann-Viertel in Bozen, war Mitbegründer der Oberschülerbewegung und Herausgeber mehrerer Zeitschriften, langjähriger Vorsitzender des Allgemeinen Gewerkschaftsbundes in Südtirol, Mitglied des Bundesvorstandes der Confederazione Generale Italiana del Lavoro (CGIL) in Rom und Mitarbeiter des Europäischen Gewerkschaftsbundes, Initiator der Friedensbewegung sowie Herausgeber der kommunistischen Jugendzeitung „Neuer Weg“, der „Südtiroler Arbeiterzeitung“ und der Kaufleutezeitung für Konsumenten „Ladengugger“. Von 1993 bis 1997 war er Geschäftsführer der Fachgruppen und ab 1998 bis 2003 Vizedirektor des Verbandes für Kaufleute und Dienstleister. Er ist Autor mehrerer Publikationen und Essays über die Arbeiterbewegung, die Geschichte Südtirols, über den Rechtsradikalismus und die betriebliche Arbeitnehmervertretung, die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, das Südtiroler Bäckergewerbe und den Südtiroler Einzelhandel. Er ist unter anderem Autor der Tirolensie „Bozner Obstplatz-Histroisches und Alltägliches und des Buches „Italiens vergessenes Konzentrationslager ‚Campo d’Isarco‘ bei Bozen (1941–1943). Er lebt und wohnt in Vilpian bei Terlan.
| Erscheinungsdatum | 14.10.2020 |
|---|---|
| Verlagsort | Bozen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 165 x 240 mm |
| Gewicht | 631 g |
| Themenwelt | Geschichte ► Allgemeine Geschichte ► 1918 bis 1945 |
| Wirtschaft | |
| Schlagworte | Arbeiter • Arbeiterbewegung • Arbeiterorganisation • Autonomie • Autonomiebestrebungen • Christlich-Soziale • Deutscher Verband • Eisen-bahnergewerkschaft • Eisenbahnergewerkschaft • Erster Weltkrieg • Frauenwahlrecht • Geschichte • Gewerkschaft • Johann Pitacco • Partei • Robert Dannenberg • Rolle der Frau • Sozialdemokratie • Südtirol • Zweiter Weltkrieg • Zwischenkriegszeit |
| ISBN-10 | 88-6839-438-3 / 8868394383 |
| ISBN-13 | 978-88-6839-438-7 / 9788868394387 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
aus dem Bereich