Zum Stand der Harmonisierung des Rechnungswesens (eBook)
Der handelsrechtliche Jahresabschluss verfolgt neben der Dokumentation als seinem primären Buchführungszweck sowohl den Rechenschafts- als auch Kapitalerhaltungszweck , wohingegen der IFRS-Abschluss vordergründig Informationen für die wirtschaftlichen Entscheidungen seiner Adressaten bereitstellen soll. Diese unterschiedlich verfolgten Zwecke haben zur Folge, dass unterschiedliche Vorschriften, bspw. bei der Folgebewertung von Bilanzpositionen auf der Aktivseite, im HGB und in den IFRS gelten.
Aufgrund zahlreich bestehender Wahlrechte und Ermessensspielräume im HGB können Unternehmen indes einen handelsrechtlichen Abschluss aufstellen, der überwiegend mit denen des IFRS for SME eines Einzelabschlusses harmoniert. Welche Wahlrechte und Ermessenspielräume im HGB Unternehmen ausüben können, hängt davon ab, inwieweit die im HGB verankerten Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung dies zulassen.
Ziel dieser Arbeit soll es sein, zu untersuchen, ob es für Unternehmen möglich ist, einen Jahresabschluss nach HGB aufzustellen, der auf Konvergenz mit den IFRS-Vorschriften ausgerichtet ist, und welche Anreize an eine Annäherung die Unternehmen hierfür haben.
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
1Problemstellung
2Die Grundlagen der Rechnungslegung nach HGB und IFRS for SME
2.1Das handelsrechtliche Zweck- und GoB-System
2.2Zweck und qualitative Anforderung der Rechnungslegung nach IFRS for SME
3Harmonisierungsstrategien De lege lata
3.1Überblick bisheriger Forschungsergebnisse zum Dualitätspotenzial der Rechnungslegung nach HGB und IFRS for SME
4Dualitätspotenzial bei langfristigen Fertigungsaufträgen in der Rechnungslegung
4.1Dualitätspotenzial beim Ansatz
4.1.1Dualitätspotenzial bei der Bewertung
4.1.2Dualitätspotenzial in den Anhangangaben
4.2Kritische Würdigung
4.2.1Vorteile der Nutzung des Dualitätspotenzials
4.2.2Nachteile der Nutzung des Dualitätspotenzials
4.2.3Veranschaulichung am Beispiel langfristigen Fertigungsaufträgen
5Harmonisierungsstrategien De lege ferenda
5.1Überblick bisheriger Forschungsergebnisse zum Dualitätspotenzial der Rechnungslegung HGB und IFRS for SME
5.2Konzept der erweiterten Ausschüttungssperre
5.3Konzept des erweiterten Solvenztests
5.4Kritische Würdigung
5.4.1Vorteile der Nutzung des Dualitätspotenzials
5.4.2Nachteile der Nutzung des Dualitätspotenzials
6Thesenförmige Zusammenfassung
Literaturverzeichnis
| Erscheint lt. Verlag | 8.8.2017 |
|---|---|
| Verlagsort | München |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Wirtschaft ► Betriebswirtschaft / Management ► Rechnungswesen / Bilanzen |
| Schlagworte | BilMoG • Dualitätspotenzials • HGB • IFRS • IFRS for SMEs • kritische Würdigung • Solvenztest • Zum Stand der Harmonisierung des Rechnungswesens |
| ISBN-10 | 3-668-50108-4 / 3668501084 |
| ISBN-13 | 978-3-668-50108-9 / 9783668501089 |
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