Deutsche Weichenstellungen ohne Europa
Rhombos-Verlag
978-3-944101-43-9 (ISBN)
Die Masse der 195 Staaten der Weltklimakonferenz 2015 in Paris sah dadurch ihre Industrie und ihren Wohlstand gefährdet und hat die vorgeschlagene „Dekarbonisierung“ wegverhandelt. Stattdessen gab es eine Vereinbarung, die Lufttemperatur bis zum Jahr 2100 auf 1,5° C bis max. 2° C zu begrenzen, die wegen vieler Ausnahmetatbestände wohl nicht einzuhalten sein wird.
Die vorgeschlagenen Senkungen des Kohledioxids sind müßig, da sein Anteil an der Atmosphäre nur 0,04%, sein anthropogener Anteil sogar nur 0,0012% beträgt, der zum Klimawandel praktisch also nichts beiträgt. Dieser wird – seit Bestehen der Erde – von den Sonnenaktivitäten und nicht von Menschen bestimmt. Der DWD meldet seit 1998 bis heute, d.h. seit 17 Jahren, keine Temperaturerhöhung mehr….
Wegen der hohen Aufwendungen für Energiewende und „Dekarbonisierung“ wird zur Euro-Rettung untersucht, welchen finanziellen Spielraum Deutschland noch hat, wenn seine Bürgschaften, u.a. für den ESM und TARGET2, notleidend werden. Dieser ist gering, denn Deutschland ist auch ohne diese Haftungssummen – entgegen der allgemeinen Annahme – hochverschuldet.
Die Asylkrise verschärft die Situation in Deutschland. Die ethnischen und integrativen Probleme können durch Sonderanstrengungen wohl gemildert werden. Die direkten und indirekten Aufwendungen für Millionen Zugezogener, die auf unbestimmte Dauer keine Gegenleistung erbringen (können), werden den deutschen Staatshaushalt und die Sozialsysteme überfordern.
Die meisten Länder der EU lehnen die deutsche Flüchtlingspolitik ab, sodaß Deutschland auch in dieser Hinsicht von der EU keine Solidarität erhält.
Manfred Mach hat 40 Jahre Erfahrung im deutschen Ma-schinen- und Anlagenbau, davon 25 Jahre auf Geschäftsführungs- und Aufsichtsrats-ebene. Dazu gehören die M.A.N. (Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG), die AEG (Allgemeine Elektrizitätsgesellschaft AG) und die Lurgi Ener-gie- und Umwelttechnik, ein Unternehmen der MG Technologies AG (früher Metallgesellschaft AG). Nach seiner Pensionierung lehrt er seit 2001 an der TU Berlin das Fach „Projektmanagement im Maschinen- und Anlagenbau“ und ist Mitglied in verschiedenen wissenschaftlichen Beiräten. Darüber hinaus publiziert er auf dem Gebiet der Energie im Rahmen der Arbeitsgruppe „Mensch - Umwelt - Technik“ am Institut für Energietech-nik und am Lehrstuhl für Technologie- und Inno-vationsmanagement der TU Berlin sowie im Themennetzwerk „Energie und Ressourcen“ der Deutschen Akademie der Technikwissen-schaften (acatech).
nhalt
1.Vorwort9
2.Zur Dekarbonisierung (Energiewende)11
3.Zum anthropogenen CO2-Anteil der Atmosphäre25
4.Zum Klimawandel (Global Warming)29
5.Zur Euro-Rettung33
6.Zur Flüchtlings-Rettung (Asylkrise)45
6.1Zu Flüchtlingsstatus, Grenzen, Kosten45
6.2Zu den Benachteiligten und der Integration48
6.3Zur Abschiebepraxis abgelehnter Asylbewerber52
6.4Zum Arbeitskräfte-Mythos54
6.5Zusammenfassung Asylkrise57
7.Zur EU-„Rettung“60
Abbildungen66
Literatur67
Der Autor69
Veröffentlichungen70
In der Ausgabe 01/2016 der Zeitschrift „technologie & manage-ment“ erschien unter dem Titel „Dekarbonisierung – der techno-logische Hoffnungsträger“ (Seite 40-41) ein interessanter Beitrag zur Nutzung von Kohlenstoffdioxid (CO2), welches bekanntlich bei vielen kohlebasierten Prozessen, besonders in Kraftwerken, als Kuppelprodukt anfällt und vielfach – allerdings unscharf – als Treibhausgas (THG) bezeichnet wird. Beschrieben werden mehrere Umwandlungsprozesse von CO2 zu Chemikalien, wie Harnstoff, organischen Säuren, anorgani-schen Brennstoffen, Polymeren und synthetischen Kraftstoffen. Diese Verfahren, „Carbon Capture and Utilisation“ (CCU) ge-nannt, können nach dem heutigen Stand der Technik allerdings nur 10% der 37 Mrd. t weltweiter CO2-Emissionen einsparen. Immerhin werden dadurch also 3,7 Mrd. t CO2 nicht nur aus dem Verkehr gezogen, sondern auch einer Wertschöpfung zugeführt. Intensive Forschung wird den CCU-Verfahren mit Sicherheit wei-tere Anwendungsgebiete erschließen. Hieran sind nicht nur Kon-zerne, sondern auch Start-up-Unternehmen beteiligt. Soweit der Beitrag des Instituts für Technische Chemie der Technischen Universität Berlin (Prof. Dr. Schomäcker): Knapp, verständlich und gut lesbar. Meine Ausführungen beziehen sich auf den „Dekarbonisierungs“-Titel des oben kommentierten t & m-Beitrages (01/2016) sowie auf seinen folgenden Anmoderationstext: “Alle Zeichen stehen auf sauber. Als 195 Staaten im Dezember (2015) das Pariser Abkommen unterzeichneten, ebneten sie auch den weiteren Weg für Innovationen im Bereich sauberer Technologien. Bereits im Juni 2015 hatten sich die G7 auf die ‚Dekarbo¬nisierung‘ der Weltwirtschaft im Laufe des 21. Jahr-hunderts geeinigt.“ (Zeitschrift technologie & management, Ausgabe 01/2016, S. 40-41)
| Erscheinungsdatum | 03.01.2017 |
|---|---|
| Zusatzinfo | mehr als 12 Abb. farbige |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 210 mm |
| Gewicht | 180 g |
| Einbandart | gebunden |
| Themenwelt | Sachbuch/Ratgeber ► Beruf / Finanzen / Recht / Wirtschaft ► Wirtschaft |
| Sozialwissenschaften ► Politik / Verwaltung | |
| Wirtschaft ► Volkswirtschaftslehre ► Wirtschaftspolitik | |
| Schlagworte | Dekarbonisierung • EU • EURO-Rettung • Flüchtling • Klimawandel |
| ISBN-10 | 3-944101-43-X / 394410143X |
| ISBN-13 | 978-3-944101-43-9 / 9783944101439 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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