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Erfolgreicher Markteintritt in China für den deutschen Mittelstand (KMU). Am Beispiel der deutschen Medizintechnik - Zhenan Li

Erfolgreicher Markteintritt in China für den deutschen Mittelstand (KMU). Am Beispiel der deutschen Medizintechnik

(Autor)

Buch | Softcover
92 Seiten
2016
Diplomica Verlag
978-3-95934-999-4 (ISBN)
CHF 41,95 inkl. MwSt
China ist mittlerweile der größte Absatzmarkt und ein bedeutender Investitionsstandort. Als wichtigster Handelspartner in Asien spielt China für die deutsche Wirtschaft eine entscheidende Rolle. Der chinesische Markt bietet deutschen KMU Marktchancen, vor allem in Branchen, die von Innovation geprägt werden. Begleitet werden die Marktchancen allerdings von Risiken, die Herausforderungen für deutsche KMU darstellen.
Diese Studie beschäftigt sich mit der Frage: Welche Strategie sollen deutsche KMU verfolgen, um in China erfolgreich zu sein? Die deutsche Medizintechnik dient hier als Beispielbranche. Zunächst werden die theoretischen Grundlagen der Internationalisierung von deutschen KMU erarbeitet, gefolgt von einem Überblick über die wirtschaftliche Lage Chinas und die deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen. Danach werden verschiedene Einflussfaktoren beim Markteintritt in China dargestellt und analysiert. Die im Schlussteil der Studie gegebenen Handlungsempfehlungen sollen als Orientierung beim Markteintritt in China dienen.
Diese Studie ist vor allem für deutsche KMU interessant, die in den chinesischen Markt eintreten wollen. Auch andere Akteure, die sich mit der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit beschäftigen, können einen Nutzen aus der Studie beziehen.

Textprobe:
Kapitel 4.1 Wichtige Projekte und Organisationen der Zusammenarbeit:
4.1.1 Ausgewählte Sino-German Kooperationsprojekte:
Inzwischen wurde eine Vielzahl von Kooperationsprojekte ins Leben gerufen. Typischerweise werden Sino-German Industrieparks mit verschiedenen Schwerpunkten aufgebaut, um deutsche Investitionen und die Zusammenarbeit zwischen deutschen und lokalen Unternehmen zu fördern.
Wenn man von deutschen Investitionen in China spricht, darf man die Stadt Taicang nicht vergessen. Die Stadt Taicang, eine relativ kleine, im Süden von Shanghai gelegene Stadt der Provinz Jiangsu, ist ein vorbildliches Erfolgsbeispiel für diese Art von Kooperationsprojekten. Die günstige Verkehrslage, KMU-freundliche Rahmenbedingungen und umfassende Dienstleistungen der Regierung sowie die von Deutschland geprägte Lebensumgebung sind einige der Vorteile und Gründe für deutsche KMU, nach Taicang zu kommen. Um qualifizierte Arbeitskräfte für dortige Unternehmen auszubilden, wurde die deutsche duale Ausbildung eingeführt. Mittlerweile sind über 250 deutsche Unternehmen in Taicang angesiedelt, dazu zählt auch die Tochtergesellschaft der AHK Greater China. Die Stadt ist nun als "Deutsche Heimatstadt in China" bekannt.
Ein anderes Erfolgsbeispiel ist das German Center. German Centers - deutsche Industrie- und Handelszentren - verstehen sich als Begegnungsstätten für bilaterale Wirtschaftskontakte für deutsche Unternehmen. Besonders für mittelständische Unternehmen stehen German Centers als lokale Stützpunkte für ihre Aktivitäten auf entfernten und schwierigen Märkten wie China zur Verfügung. Mit dem Anfang 2016 neu eröffneten German Center in Qingdao gibt es in China insgesamt vier German Centers - Peking, Shanghai, Taicang und Qingdao. In German Centers sind zahlreiche Unternehmen aus verschiedenen Branchen vertreten, außer produzierende Gewerbe sind auch Dienstleistungen dort zuhause. Die Unternehmen profitieren von einem breiten Netzwerk, vom Informationsaustausch und von Synergie-Effekten. Der Sino-German Equipment Manufacturing Industrial Park in Shenyang hat aufgrund des Besuchs von Bundeskanzlerin Merkel hohe Aufmerksamkeit erlangt. Mit dem Ziel, die deutsch-chinesische Zusammenarbeit im Bereich der hochwertigen
Fertigungsindustrie zu fördern wurde der Industriepark im Jahr 2015 mit der Genehmigung der Zentralregierung im Zuge der nationalen Strategie errichtet. Insbesondere soll das Thema "Industrie 4.0" vorangetrieben werden.
4.1.2 Organisationen zur Förderung der Zusammenarbeit:
Zur Förderung der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit sind zahlreiche Organisationen eingerichtet worden. Zu den wichtigsten zählen die Auslandshandelskammer China und die im Jahr 2014 gegründete Chinesische Handelskammer in Deutschland (CHKD).
Die Deutsche Handelskammer in China ist der offizielle Verband deutscher Unternehmen in China. Mit aktuellen Marktinformationen und praktischen Wirtschaftshinweisen hilft sie ihren Mitgliedern in China erfolgreich zu agieren. Die Kammer ist Plattform der deutsch-chinesischen Business Community und vertritt die Interessen ihrer Mitglieder gegenüber Stakeholdern wie der Politik oder der allgemeinen Öffentlichkeit.
Die CHKD ist eine bundesweit agierende Interessenvertretung chinesischer Unternehmen in Deutschland. Außerdem dient sie der chinesischen Wirtschaft als Kommunikationsplattform mit der deutschen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Ziel der Handelskammer ist es, die Mitgliedsunternehmen ins gesellschaftliche sowie kulturelle Leben in Deutschland einzubinden und auf diese Weise zu einer weiterhin positiven Entwicklung der chinesisch-deutschen Beziehung beizutragen.
Darüber hinaus zählen u. a. die China-Vertretung des Bundesverbands für Mittelständische Wirtschaft und die China Investment Promotion Agency (CIPA) sowie zahlreiche Delegiertenbüros auf städtischer bzw. Landesebene, wie zum Beispiel das Vertretungsbüro Bayerns in Qingdao und das Repräsentanzb

Erscheinungsdatum
Sprache deutsch
Maße 155 x 220 mm
Gewicht 161 g
Themenwelt Wirtschaft Betriebswirtschaft / Management
Schlagworte Deutsch-chinesische Wirtschaftsbeziehung • Deutscher Mittelstand • Geschäftserfolg in China • Globalisierung der Wirtschaft • Internationales Management • Internationalisierung • Investitionsstandort • Kleine und mittlere Unternehmen • Markteintrittsstrategie
ISBN-10 3-95934-999-8 / 3959349998
ISBN-13 978-3-95934-999-4 / 9783959349994
Zustand Neuware
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