Ordnungspolitische Implikationen des Staatsvertrags zum Glücksspielwesen in Deutschland für das gewerbliche Geldspiel in Gaststätten
Wirtschaftswissenschaftliches Gutachten
Seiten
2016
MUR-Verlag
978-3-945939-04-8 (ISBN)
MUR-Verlag
978-3-945939-04-8 (ISBN)
Das gewerbliche Geldspiel steht bereits seit längerer Zeit in der öffentlichen Kritik. Dabei wird zum Teil ein grundsätzliches Verbot, zumindest jedoch eine qualitative Beschneidung und quantitative Zurückdrängung des Spielangebots, das bereits derzeit relativ hoch reguliert ist, gefordert. Die Sechste und Siebte Verordnung zur Änderung der Spielverordnung haben eine Reihe von Verschärfungen gebracht, u.a. die Beschränkung der Anzahl zulässiger Spielgeräte in Gaststätten von derzeit bis zu drei auf zwei Geräte.
Der Autor setzt sich aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht kritisch mit diesen restriktiven Forderungen auseinander. Die Annahme, dass eine rein quantitative Verknappung des Angebotes an Spielen zu weniger Nachfrage und damit zu einem verbesserten Spieler- und Jugendschutz beitrage, widerspricht wissenschaftlichen Erkenntnissen und lässt außer Acht, dass die Spieler auf vielfältige Alternativen, insbesondere auch über das Internet, zurückgreifen können. Statt das Angebot an Geldspielgeräten in Spielhallen und Gaststätten nach quantitativen Direktiven zu reduzieren, bedarf es grundsätzlich einer qualitativen Selektion von Glücks- und
Gewinnspielangeboten über das gewerbliche Geldspiel hinaus. Je mehr ein angebotenes Glücksspiel sich in seiner Qualität zum Spieler- und Jugendschutz abhebt, desto weniger pathologische Spieler finden sich dort ein.
Der Autor setzt sich aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht kritisch mit diesen restriktiven Forderungen auseinander. Die Annahme, dass eine rein quantitative Verknappung des Angebotes an Spielen zu weniger Nachfrage und damit zu einem verbesserten Spieler- und Jugendschutz beitrage, widerspricht wissenschaftlichen Erkenntnissen und lässt außer Acht, dass die Spieler auf vielfältige Alternativen, insbesondere auch über das Internet, zurückgreifen können. Statt das Angebot an Geldspielgeräten in Spielhallen und Gaststätten nach quantitativen Direktiven zu reduzieren, bedarf es grundsätzlich einer qualitativen Selektion von Glücks- und
Gewinnspielangeboten über das gewerbliche Geldspiel hinaus. Je mehr ein angebotenes Glücksspiel sich in seiner Qualität zum Spieler- und Jugendschutz abhebt, desto weniger pathologische Spieler finden sich dort ein.
Prof. Dr.rer.pol. Franz W. Peren, Ph.D., Studium und Promotion an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Oberregierungsrat im Bundesministerium für Wirtschaft a.D. Seit 1993 Professor der Betriebswirtschaftslehre. Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates des Forschungsinstituts für Glücksspiel und Wetten in Sankt Augustin und Mitglied des wissenschaftlichen Direktoriums des International Center for Gambling and Gaming Research in New York, U.S.A.
| Erscheint lt. Verlag | 11.3.2016 |
|---|---|
| Verlagsort | München |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 210 mm |
| Gewicht | 118 g |
| Einbandart | gebunden |
| Themenwelt | Sachbuch/Ratgeber ► Beruf / Finanzen / Recht / Wirtschaft ► Wirtschaft |
| Wirtschaft ► Volkswirtschaftslehre | |
| Schlagworte | gewerbliches Geldspiel in Gaststätten • Glücksspiel • Spielerschutz • Spielsucht • Staatsvertrag zum Glücksspielwesen |
| ISBN-10 | 3-945939-04-6 / 3945939046 |
| ISBN-13 | 978-3-945939-04-8 / 9783945939048 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
Mehr entdecken
aus dem Bereich
aus dem Bereich
Buch | Hardcover (2025)
Tropen (Verlag)
CHF 39,20
warum wir vor den Tech-Milliardären noch nicht einmal auf dem Mars …
Buch | Softcover (2025)
Suhrkamp (Verlag)
CHF 30,80
zum Stand der Dinge (des Alltags)
Buch | Softcover (2025)
Suhrkamp (Verlag)
CHF 30,80