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Projektmanagement mal anders – humorvoll und leicht verständlich - Uwe Froschauer

Projektmanagement mal anders – humorvoll und leicht verständlich

Handlungsfelder des Managements

(Autor)

Buch | Softcover
396 Seiten
2015 | 1. Erstauflage
Diplomica Verlag
978-3-95934-555-2 (ISBN)
CHF 48,95 inkl. MwSt
„Projektmanagement mal anders“, der erste Band der Buchreihe „Handlungsfelder des Managements“ beleuchtet dieses oftmals trocken beschriebene Thema von einer lockeren und humorvollen Seite, ohne es an notwendigem Tiefgang fehlen zu lassen. Alle wesentlichen Inhalte wie Projektorganisation, Phasen und Aufgaben eines Projekts, Multiprojektmanagement, Projektmanagementstandards, Erfolgskriterien für Projekte sowie die zielführende Auswahl entsprechender Projektmanagement-Software finden hierbei Berücksichtigung. Managementthemen, die für das Tagesgeschäft eines Unternehmens von Belang sind, können ebenfalls auf Projekte übertragen werden: Projekte werden geplant, gesteuert und kontrolliert, Zuständigkeiten und Organe für einzelne Projekttätigkeiten geschaffen und die Verhaltensweisen der Projektmitarbeiter auf die Erreichung der Projektziele ausgerichtet. Aufgrund ihrer Komplexität und Einzigartigkeit ergeben sich jedoch einige Spezifika, Denk- und Vorgehensweisen sowie Techniken, die für die Projektarbeit charakteristisch sind. Parallel zu betrieblichen Bau- und IT-Beispielen werden anhand des Projekts „Hochzeit“ auf sehr unterhaltsame und abwechslungsreiche Weise die wichtigsten Aufgaben und Phasen eines Projektes veranschaulicht, mit dem Ziel, dem Leser auf plakative, spielerische und unterhaltsame Weise das Feld des Projektmanagements näher zu bringen.

Uwe Froschauer, Jahrgang 1959, absolvierte nach seinem Abitur ein Studium der Betriebswirtschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und schloss dieses 1988 erfolgreich als Diplom-Kaufmann ab. Bereits während des Studiums sammelte der Autor viele Erfahrungen im Managementbereich und unterstützte seinen Vater in dessen Bauunternehmen. Durch Projekte in Südostasien konnte er während seiner Studienzeit erste Erfahrungen in interkulturellem Management und interkultureller Kommunikation sammeln. Später baute er seine Kenntnisse im Bereich Management weiter aus, besuchte diverse Weiterbildungsseminare und ist seit 1993 als Trainer bei Bildungsträgern und großen Unternehmen im Raum München aktiv. Weitere Tätigkeitsbereiche des Autors erstrecken sich auf das Coaching von Unternehmensgründern und die Beratung mittelständischer Unternehmen. Wegen seiner lockeren Art, Wissen zu vermitteln, ermunterten ihn Seminarteilnehmer und Beratungskunden gleichermaßen dazu, die Buchreihe „Du managst jeden Tag, du weißt es nur nicht“, bestehend aus den Bänden Managementkreislauf, Organisation, Mitarbeiterführung und Kommunikation zu verfassen. In seinem neuen Werk „Projektmanagement mal anders“ überträgt der Autor auf anschauliche und heitere Weise diese Managementthemen auf Projekte und erläutert deren Spezifika.

Textprobe: Kapitel 3.2.3.3, Ressourcenplanung Nachdem Sie mit Hilfe des Projektstrukturplans die anfallenden Projektaufgaben abgeleitet, und anhand der Netzplantechnik deren Reihenfolge, also das Nach- und Nebeneinander der einzelnen Tätigkeiten im Projekt geklärt haben, ist es an der Zeit, sich über den Einsatz von materiellen, personellen, räumlichen und technischen Ressourcen Gedanken zu machen. Ressourcenplanung ist angesagt. Die pünktliche Bereitstellung dieser Ressourcen für die jeweilige Dauer der Arbeitspakete muss sichergestellt sein. Manche nennen diesen Teilplanungsbereich auch Kapazitätsplanung, da ja die bestehenden Kapazitäten dieser Ressourcen manchmal nicht ausreichen, und Sie sich dann Gedanken machen sollten, wie Sie diese Engpässe beheben wollen. Selbstverständlich wirkt sich das magische Dreieck auch auf die Ressourcenplanung aus, da natürlich auch die Einsatzmittel (= Ressourcen) den Spannungen dieser Triangel unterliegen. Um ein brauchbares Ergebnis (Leistung, Produkt) zu erarbeiten, benötigen Sie entsprechende Ressourcen wie Maschinen, Personal usw., die mitunter ganz schön in die Kosten gehen können. Auch die jederzeitige Verfügbarkeit einer Ressource ist ja nicht immer gegeben, ganz zu schweigen von den zeitlichen Zwängen, die beispielsweise aus dem Netzplan ersichtlich sind. Um Zeit und Kosten einigermaßen in den Griff zu kriegen, ist es angebracht, den Spielraum zwischen den frühesten und spätesten Zeiten der Aktivitäten so zu nutzen, dass die Ressourcen möglichst kostengünstig eingesetzt werden können. Wenn Sie beispielshalber kostenintensivere Überstunden beim Personaleinsatz umgehen können, dann tun Sie das natürlich auch. Wir müssen ja das Geld nicht zum Fenster rauswerfen, oder? Die Leute auf der Straße würden sich zwar freuen, oder wie sagt mein Bruder Willi immer so trefflich: "Das Geld liegt auf der Straße, Du musst es nur hinschmeißen." Bei begrenzten Ressourcen ist es manchmal sinnvoll, zuerst eine Ressourcenplanung vorzunehmen, und dann den Zeitplan darauf abzustimmen. Selbstredend wird so mancher Termin noch geändert werden, wenn sich dadurch erhebliche Kosteneinsparungen erzielen lassen. Ziel der Ressourcenplanung ist es letztendlich, die für die Projektdurchführung benötigten Einsatzmittel so zu disponieren, dass die geforderte Leistung termingerecht und kostengünstig erbracht werden kann. Auf ein weiteres Problem bzw. einen Fehler, der in diesem Zusammenhang oft gemacht wird, möchte ich kurz eingehen. Wunderbar, wenn Sie es schaffen, die drei Ziele des Spannungsdreiecks während des Projekts im Zaum zu halten. Das Projekt ist zu Ende, Kosten und Zeit wurden eingehalten - Gratulation ganz nebenbei - und die Betroffenen, die User müssen jetzt mit Ihrem Produkt, Ihrer Lösung zurechtkommen. Aber kein Schwein ist mehr da zur Unterstützung der Nutzer des Projektergebnisses. Ja, die potenziellen Unterstützer hängen irgendwo in Thailand rum, vielleicht auf der Insel Koh Chang, und schlürfen im legendären "Stone free" ihren Mai Tai. Wenn Sie also Ressourcen planen, sollten Sie sich auch Gedanken darüber machen, welche - insbesondere personellen - Ressourcen nach dem Projektende den Usern z.B. zu Schulungs- und Informationszwecken zur Verfügung stehen sollten. Wie schon erwähnt, geht es eben um den langfristigen Nutzen eines Projektes, auch wenn das Projekt schon "vorbei" ist. Klar, die Hochzeit war super, jetzt wäre es noch ganz schön, wenn auch die Ehe einigermaßen hinhauen würde. Vielleicht sollte man dem Brautpaar zur Hochzeit einen Gutschein für ein Eheberatungsinstitut schenken, oder für härtere Fälle, die Telefonnummer von Don Corleone hinterlassen. (a) Grundlegendes: Wozu dient jetzt eine Ressourcenplanung? - Es sollen alle Ressourcen erfasst und im Blick behalten werden. - Knappe und freie Ressourcen werden schneller identifiziert. - Die Auslastung der Mitarbeiter wird besser kontrolliert, und so einer Überlastung bzw. Unt

Erscheint lt. Verlag 23.5.2015
Zusatzinfo 89
Sprache deutsch
Maße 155 x 220 mm
Gewicht 607 g
Einbandart Paperback
Themenwelt Sachbuch/Ratgeber Geschichte / Politik Politik / Gesellschaft
Wirtschaft Betriebswirtschaft / Management Projektmanagement
Schlagworte Erfolgskriterien • Multiprojektmanagement • Projektablauf • Projektaufgabe • Projektmanagement-Software • Projektmanagementstandard • Projektorganisation
ISBN-10 3-95934-555-0 / 3959345550
ISBN-13 978-3-95934-555-2 / 9783959345552
Zustand Neuware
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