Frauen in Führungspositionen der Sozialwirtschaft (eBook)
268 Seiten
Rainer Hampp Verlag
978-3-95710-111-2 (ISBN)
Ursula Müller wurde 1971 in Schwabmünchen geboren. Nach dem Studium Sozialwesen arbeitete sie zunächst im sozialpädagogischen Fachdienst und anschließend als Bereichsleiterin verschiedener Wohnformen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Berufsbegleitend qualifizierte sie sich zum Master of Social Work. Seit 2008 ist sie in der Lehre tätig.
Ursula Müller wurde 1971 in Schwabmünchen geboren. Nach dem Studium Sozialwesen arbeitete sie zunächst im sozialpädagogischen Fachdienst und anschließend als Bereichsleiterin verschiedener Wohnformen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Berufsbegleitend qualifizierte sie sich zum Master of Social Work. Seit 2008 ist sie in der Lehre tätig.
1. Problemstellung und Ausgangspunkt 12
1.1. Fragestellung und Zielsetzung 18
1.2. Methodik und theoretischer Bezugsrahmen 19
1.3. Aufbau dieser Arbeit 19
2. Begriffliche Grundlegungen 22
2.1. Aufstieg im Berufsverlauf 22
2.1.1. Karriere als Laufbahn 22
2.1.2. Ausprägungen des Aufstiegs in Karriereformen 23
2.1.3. Aufstieg in Abgrenzung zu Karriere 25
2.2. Dimensionen der Führungsposition 26
2.2.1. Führung und Führungskräfte 27
2.2.2. Führung in einer Organisation als sozialem Gebilde 29
2.2.3. Organisationsstruktur und Hierarchie als regelnde Ordnung 30
2.2.4. Spitzenposition in einer Organisation als Status-Zuschreibung 31
2.2.5. Macht und Führung 33
2.2.6. Gedanken zu Personen in Führungspositionen 35
2.3. Sozialwirtschaft als Handlungsfeld 36
2.3.1. Entstehung und Bedeutung der Sozialwirtschaft 36
2.3.2. Soziale Arbeit im Sozialmarkt mit besonderen Bedingungen 37
2.3.3. Sozialwirtschaft im Dritten Sektor 39
2.3.4. Konstitutive Merkmale der Organisationen im Dritten Sektor 41
2.3.5. Freie Wohlfahrtspflege als sozialwirtschaftlicher Akteur 42
2.3.6. Wohlfahrtsverbände als Verbände mit Alleinstellungsmerkmal 43
2.3.7. Aktuelle Herausforderungen der Wohlfahrtsverbände 44
2.4. Zusammenfassung der begrifflichen Grundlegungen 46
3. Theorie der Konstruktion von Geschlecht als Bezugstheorie 48
3.1. Prozesse der sozialen Konstruktion von Geschlecht 49
3.1.1. Entwicklung des Geschlechtermodells 52
3.1.2. Reproduktion von Geschlecht im Wissenssystem ... 53
3.2. Entwicklungslinien von Gleichheit und Differenz in der Erwerbsarbeit 54
3.2.1. Sphärentrennung in der bürgerlichen Familie 55
3.2.2. Geschlechtsspezifische Aufteilung der Erwerbsarbeit 56
3.2.3. Auswirkungen der Fürsorglichkeit auf die Soziale Arbeit 58
3.2.4. Rolle der Frau in der Kirche 59
3.2.5. Leitbild Mutter und Mütterlichkeit 61
3.3. Beitrag der Rechtsordnung zum Geschlechterverhältnis 64
3.4. Bedeutung der sozialen Ungleichheit im Aufstieg 68
3.5. Soziale Ungleichheit der Geschlechter in Organisationen 69
3.6. Geschlecht als Zuordnung des Individuums in der sozialen Situation 71
3.7. Konzept des .doing gender' im Handeln 74
3.8. Geschlechter(de)konstruktion in der Berufsarbeit 76
3.9. Zusammenfassung der Bezugstheorie 78
4. Forschungsstand zum Aufstieg von Frauen in Führungspositionen 80
4.1. Hintergründe zu Frauenanteilen in Führungspositionen 80
4.1.1. Führungskräftemonitor im Zeitverlauf 80
4.1.2. Frauen in Spitzenpositionen 84
4.1.3. Betriebliche Realitäten als strukturelle Einbettung des Aufstiegs 86
4.1.4. Private Realitäten als den Aufstieg ergänzende Lebensrealität 91
4.1.5. Zusammenschau der Hintergründe zu Frauenanteilen in Führungspositionen 95
4.2. Spezifika im Aufstieg 97
4.2.1. Sichtbarkeit und Orientierung 97
4.2.2. Führungsmotivation und Kontaktfähigkeit 98
4.2.3. Verschränkungen von Karriere und biologischem Geschlecht 99
4.2.4. Entlarven von Zuschreibungen 100
4.2.5. Umgang mit mehrdimensionalen mentalen Schranken 101
4.2.6. Zusammenschau der Spezifika im Aufstieg 102
4.3. Aufstieg in gemeinnützigen Organisationen 102
4.3.1. Charakteristika hauptberuflicher Führungskräfte 104
4.3.2. Karriereweg und Rekrutierung 105
4.3.3. Gleichheit und Differenz der Geschlechter 107
4.3.4. Zusammenschau zu Aufstieg in gemeinnützigen Organisationen 108
4.4. Aufstieg in verschiedenen Handlungsfeldern 108
4.4.1. Handlungsfeld Soziale Arbeit 109
4.4.2. Handlungsfeld Schule 111
4.4.3. Handlungsfeld Wissenschaft 115
4.4.4. Zusammenschau zu Aufstieg in Handlungsfeldern 121
4.5. Fähigkeiten der Akteurinnen im Aufstieg 124
4.5.1. Berufsbezogene Eigenschaften der Persönlichkeit 124
4.5.2. Mikropolitische Aufstiegskompetenz und Selbstkonzept 126
4.5.3. Zusammenschau zu Fähigkeiten der Akteurinnen im Aufstieg 130
4.6. Zusammenfassende Interpretation des Forschungsstandes 130
5. Erklärungsansätze zum Aufstieg in Organisationen der Sozialwirtschaft 135
5.1. Konstruktion der geschlechterdifferenten Führung 136
5.2. Determinanten des Verhaltens 137
5.2.1. Motive als schwankende Gedankenkonstrukte 138
5.2.2. Zusammenhänge von Motivation und Karriere 140
5.2.3. Bausteine der Kompetenz zur Handlung 143
5.2.4. Bedeutung der Selbstentwicklung 144
5.2.5. Vergeschlechtlichte Handlungszusammenhänge Sozialer Arbeit 146
5.3. Einflüsse der Besetzung von Führungspositionen 148
5.3.1. Relevanz personalpolitischer Logiken 148
5.3.2. Einflüsse der Organisationskultur 149
5.4. Verbindung von Handeln und Kontext in der Sozialwirtschaft 151
5.4.1. Besondere Gegebenheiten der Organisationen 151
5.4.2. Nonprofit Governance multipler Anspruchsgruppen 153
5.5. Aufstiegsfördernde Rekrutierungsmuster 154
5.5.1. Governance Mechanismen nach .Agency-Theorie' 154
5.5.2. Rekrutierungsmuster von Eliten 157
5.6. Kulturen der Macht in Handlungszusammenhängen 159
5.6.1. Formen der Bemächtigung und Ermächtigung 159
5.6.2. Moral und Mikropolitik im sozialen Handeln 161
5.7. Zusammenfassung der Erklärungsansätze zum Aufstieg 164
6. Empirische Untersuchung 166
6.1. Forschungsgegenstand und Forschungsfragen 166
6.2. Qualitatives Forschungsdesign 168
6.2.1. Potenziale für den Forschungsgegenstand 168
6.2.2. Empirieorientierter Zugang 170
6.3. Erhebung der Daten 172
6.3.1. Episodisches Interview im Vergleich – eine Abgrenzung 172
6.3.2. Optionen des episodischen Interviews 175
6.3.3. Sampling als kombinierte Fallauswahl 176
6.3.4. Bedeutung des Feldzugangs 179
6.3.5. Auswahl der Interviewpartnerinnen 180
6.3.6. Aufbau des Interviews 184
6.3.7. Ergebnis des Pre-Tests 186
6.4. Auswertung der Interviews 189
6.4.1. Erstellung der Transkripte 189
6.4.2. Qualitative Inhaltsanalyse 190
6.4.3. Induktive Kategorienbildung 192
6.4.4. Schritte der Qualitativen Inhaltsanalyse 194
7. Darstellung der Untersuchungsergebnisse 198
7.1. Förderliche Maßnahmen für den Aufstieg 198
7.1.1. .Interessen nachgehen' 198
7.1.2. .Initiative ergreifen' 200
7.1.3. .Ergänzende Tätigkeiten ausüben' 201
7.1.4. .Organisationszugehörigkeit halten' 203
7.1.5. .Von Arbeit abgrenzen' 204
7.1.6. .Eigenen Arbeitsstil entwickeln' 205
7.1.7. .Aufgaben in der Organisation gestalten' 208
7.2. Entscheidende Faktoren für den Aufstieg 211
7.2.1. .Private Realität sehen' 211
7.2.2. .Haltung leben' 214
7.2.3. .Innere Prozesse verfolgen' 217
7.2.4. .Distanz zur Funktion und Rolle einnehmen' 219
7.2.5. .Können erkennen' 220
7.2.6. .Wollen differenzieren' 222
7.2.7. .Stütze und Förderung erleben' 224
7.2.8. .Authentizität verkörpern' 227
7.2.9. .Arbeiten gegen Wand identifizieren' 228
7.2.10. .Klarheit zum Mitgestalten der Rolle finden' 229
7.3. Übersicht der neuen empirischen Erkenntnisse 230
8. Zusammenfassung und Diskussion zentraler Ergebnisse 233
9. Ausblick 248
Darstellungsverzeichnis 251
Literaturverzeichnis 252
| Erscheint lt. Verlag | 15.9.2014 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Wirtschaft ► Betriebswirtschaft / Management ► Unternehmensführung / Management |
| Schlagworte | Aufstieg • Berufsverlauf • Führungsposition • Geschlecht • Karriere • Personalentwicklung • Soziale Arbeit • Sozialwirtschaft |
| ISBN-10 | 3-95710-111-5 / 3957101115 |
| ISBN-13 | 978-3-95710-111-2 / 9783957101112 |
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