Neue Institutionenökonomik (eBook)
XX, 611 Seiten
Schäffer-Poeschel Lehrbuch Verlag
978-3-7992-6789-2 (ISBN)
Prof. Dr. Mathias Erlei ist Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre an der Technischen Universität Clausthal; Prof. Dr. Martin Leschke ist Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Institutionenökonomik an der Universität Bayreuth; Prof. Dr. Dirk Sauerland ist Inhaber des Lehrstuhls für Institutionenökonomik und Gesundheitssystemmanagement an der Universität Witten/Herdecke.
Prof. Dr. Mathias Erlei ist Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre an der Technischen Universität Clausthal; Prof. Dr. Martin Leschke ist Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Institutionenökonomik an der Universität Bayreuth; Prof. Dr. Dirk Sauerland ist Inhaber des Lehrstuhls für Institutionenökonomik und Gesundheitssystemmanagement an der Universität Witten/Herdecke.
Vorwort zur 2. Auflage 8
Vorwort zur 1. Auflage 10
INHALTSVERZEICHNIS 12
Kapitel 1: Grundlagen 22
1. Ökonomik als Wissenschaft 22
1.1. Das Homo-oeconomicus-Modell 23
1.2. Das Satisficing-Modell 28
1.3. Maximizing versus Satisficing – Ein Vergleich der Positionen 31
1.4. Experimente, Anomalien und das Homo-oeconomicus-Modell 33
1.5. Aufgaben der Ökonomik: Positive und normative Theorie 36
1.6. Analytische Instrumente der Ökonomik: Formale und nichtformale Theorie 40
2. Institutionen als Gegenstand ökonomischer Analysen 43
3. Die Geschichte der Institutionenökonomik 47
3.1. Die Deutsche Historische Schule 48
3.2. Die Österreichische Schule 51
3.3. Die Freiburger Schule 55
3.4. Der Amerikanische Institutionalismus 58
3.5. Beurteilung der „alten“ Institutionenökonomik 60
3.6. Ursprünge der Neuen Institutionenökonomik 61
4. Zum Verhältnis von Neoklassik und Neuer Institutionenökonomik 64
4.1. Die Modellwelt der Neoklassik 64
4.2. Anknüpfungspunkte der Neuen Institutionenökonomik 67
5. Charakterisierung der Institutionenökonomik als Forschungsprogramm 71
6. Zum Aufbau dieses Buches 75
Literatur 76
Teil I: Institutionen im Markt 86
Kapitel 2: Transaktionskosten I: Messkosten, Prinzipal und Agent 90
1. Teamproduktion, Messkosten und die Eindämmung des Agenturproblems 91
1.1. Teamproduktion 91
1.2. Agenturkosten, Kapitalstruktur und Verfügungsrechte 95
1.2.1. Finanzierung, Agenturkosten und die optimale Kapitalstruktur 97
1.2.2.Organisationsform, Agenturkosten und Residualeinkommensrechte 112
1.3. Die Kumulation von Messkosten 119
2. Die formale Prinzipal-Agent-Theorie als Risiko-Anreiz-Problem 124
2.1. Technische Vorbemerkungen: Entscheidungen unter Unsicherheit 124
2.2. Varianten des Agentur-Problems 130
2.3. Moralisches Wagnis mit versteckter Handlung 133
2.3.1. Das Grundmodell moralischen Wagnisses mit versteckter Handlung 133
2.3.2. Die Einbeziehung von Messaktivitäten 139
2.3.3. Konkurrierende Prinzipale 143
2.4. Mehraufgaben-Prinzipal-Agent-Theorie 145
2.4.1. Das Grundmodell der Mehraufgaben-Prinzipal-Agent-Theorie 145
2.4.2. Eine Mehraufgaben-Prinzipal-Agent-Theorie des Eigentums am Sachkapital 149
2.5. Moralisches Wagnis bei beschränkter Haftung 154
2.6. Moralisches Wagnis in Teams 161
2.6.1. Das Trittbrettfahrerproblem im Team 161
2.6.2. Lösungsmöglichkeiten für das Teamproblem 165
2.6.3. Ein Beispiel 167
2.7. Adverse Selektion, Signalisierung und Filterung 169
2.7.1. Der Prinzipal als Monopolist 171
2.7.1.1. Modellstruktur und Gleichgewicht bei symmetrischen Informationen 171
2.7.1.2. Die Monopollösung bei asymmetrischen Informationen 173
2.7.2. Wettbewerbliche Gleichgewichte bei asymmetrischen Informationen 179
2.7.2.1. Unterschiedliche Kosten des Agenten 180
2.7.2.2. Unterschiedliche Outputqualität bei gleichen Kosten des Engagements für alle Agententypen 182
2.7.2.3. Ein Signalisierungsgleichgewicht 184
2.8. Weitere Aspekte des Prinzipal-Agent-Problems 188
2.9. Experimentelle Evidenz 191
2.9.1. Experimentelle Ergebnisse zum Problem des moralischen Wagnis 193
2.9.2. Experimentelle Evidenz zur adversen Selektion 201
2.9.3. Exkurs: Ungleichheitsaversion – ein Beispiel für soziale Präferenzen 204
3. Ein kritischer Rückblick 209
Literatur 212
Anhang: Die Ableitung des Signalling-Gleichgewichts als Nutzenmaximum der Agenten unter Berücksichtigung der Selbstselektionsbedingung 217
Kapitel 3: Transaktionskosten II: Governancekosten und die Grenzen der Firma 220
1. Faktorspezifität und Organisationsform 222
1.1. Vorüberlegungen und Annahmen 222
1.2. Kosten der Marktbenutzung 227
1.3. Kosten der Organisationsbenutzung 229
1.4. Die Ermittlung der optimalen Organisationsform 233
1.5. Die Integration des Messkosten- und des Governancekostenansatzes 235
2. Die formale Governancekostentheorie 238
2.1. Eine vereinfachte Darstellung des Hold-up-Problems 240
2.2. Ein umfassenderer Ansatz: Das Property-Rights-Modell 244
2.2.1. Aufbau des Modells 244
2.2.2. Investitionen und Gewinne in den drei Organisationsalternativen 247
2.2.3. Die optimale Wahl der Organisationsform 249
2.2.4. Die Bedeutung der Modellierung der Verhandlung 254
2.2.5. Experimentelle Evidenz 256
2.2.6. Ein kritischer Rückblick auf die vollständig formale Governancekostentheorie 258
2.3. Beeinflussungskosten 261
Literatur 267
Kapitel 4: Transaktionskosten III: Weitere Aspekte und Anwendungen 272
1. Reputation 272
2. Institutionen zur Beschränkung des Wettbewerbs 278
3. Institutionen und Marktphasen 284
4. Regulierung 292
Literatur 302
Anhang: Das Modell zur Regulierung eines Monopolisten mit unbekannten Kosten 305
Teil II: Institutionen im politischen Sektor 310
Kapitel 5: Die Institution des Rechts 314
1. Grundlagen der Property-Rights-Theorie 315
1.1. Die grundlegende Bedeutung von Property Rights 315
1.2. Das Eigentumsrecht als Grundlage marktwirtschaftlicher Ordnungen 318
1.3. Die optimale Bestrafung 321
1.4. Die Änderung von Verfügungsrechten 322
2. Eigentumsrechte, Externalitäten und die Theorie von Coase 325
2.1. Coases Kritik an dem „naiven“ Verursacherprinzip 325
2.2. Transaktionskosten und die Lehren der Coaseschen Theorie 330
2.3. Gesetzesfolgenabschätzung: Eine Maßnahme im Sinn der Coaseschen Theorie 332
2.4. Ein „Erbe“ von Coase: Die ökonomische Analyse des Vertragsrechts 334
3. Grundlegende schadensrechtliche Haftungsregeln im Vergleich 338
3.1. Verschuldungs- und Gefährdungshaftung bei Monokausalität 339
3.2. Haftungsregeln bei Multikausalität 342
4. Die Bedeutung des Wettbewerbsrechts 346
4.1. Wettbewerb als erwünschte Dilemmasituation 347
4.2. Grundlegende Gestaltungen des Wettbewerbsrechts 350
5. Zusammenfassung 352
Literatur 353
Kapitel 6: Neue Politische Ökonomik 360
1. Aufgaben des Staates: Ökonomische Theorie und politische Realität 360
1.1. Die Allokation in der Theorie: Kollektivgüter und ihre Bereitstellung 361
1.1.1. Das Kriterium: Exkludierbarkeit 366
1.1.2 Das Kriterium: Extensionsniveau 369
1.2. Staatsversagen als Analogon zum Marktversagen 371
2. Grundlagen der Neuen Politischen Ökonomik 373
2.1. Der Ansatz der Neuen Politischen Ökonomik 373
2.1.1. Direkte und indirekte demokratische Verfahren 374
2.1.2. Die Akteure im politischen Prozess 377
2.1.2.1. Ziele der politischen Akteure 378
2.1.2.2. Restriktionen der politischen Akteure 382
2.2. Eine Theorie der indirekten Demokratie 385
2.2.1. Einige Modellvarianten im Überblick 385
2.2.2. Ein einfaches 2-Parteien-Modell 386
2.2.2.1. Ergebnisse des idealen Parteienwettbewerbs 389
2.2.2.2. Relativierung der Modellergebnisse 395
Exkurs: Der politische Konjunkturzyklus 396
2.3. Eine Theorie der Bürokratie 397
2.3.1. Ein einfaches Bürokratiemodell 398
2.3.2. Ergebnisse des Modells 400
2.4. Eine Theorie der politischen Interessengruppen 402
2.4.1. Die Logik kollektiven Handelns und der Niedergang von Nationen 403
2.4.2. Die Theorie des Wettbewerbs zwischen Interessengruppen 409
2.4.3. Becker versus Olson – ein Resümee 417
3. Zusammenfassung 421
Literatur 422
Kapitel 7: Wettbewerb und Kooperation in politischen Systemen 426
1. Charakteristika dezentralisierter Systeme 426
2. Wettbewerb zwischen Jurisdiktionen 431
2.1. Grundstruktur der Modelle 431
2.2. Einige Wettbewerbsmodelle im Überblick 432
2.3. Ergebnisse des (idealen) Wettbewerbs der Jurisdiktionen 438
2.4. Relativierung der Modellergebnisse 439
3. Die Kosten der Kontrolle politischer Anbieter 440
3.1. Die Kosten des Exit 441
3.1.1. Kosten der Raumüberwindung 441
3.1.2. Such- und Informationskosten 441
3.1.3. Kosten aus der Entwertung spezifischen Humankapitals 442
3.1.4. Folgen für den Wettbewerb der Jurisdiktionen 447
3.2. Die Kosten des Voice 448
3.2.1. Informationskosten 448
3.2.2. Individuelle Kosten der Wahlteilnahme 449
3.2.3. Kollektive Kosten des Wählens 449
3.2.4. Individuelle Anreize zur Wahlteilnahme 453
3.3. Die Entscheidung: Exit oder Voice? 454
4. Die Kosten der dezentralisierten Bereitstellung 456
4.1. Die Kosten der Produktion 457
4.2. Die Transaktionskosten der Bereitstellung 459
4.2.1. Kosten der Administration 460
4.2.2. Kosten der Koordination 462
5. Der Zusammenhang zwischen Kontroll- und Bereitstellungskosten 464
6. Zusammenfassung 469
Literatur 470
Kapitel 8: Ökonomische Theorie der Verfassung 474
1. Das Interdependenzkostenkalkül 475
2. Verfassungsregeln 479
2.1. Die Grundrechte 479
2.2. Gemeinwohlprinzipien politischen Handelns 481
2.2.1. Die ökonomischen Basisprinzipien 481
2.2.2. Die Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft 486
2.3. Die Trennung der Staatsgewalt 498
2.3.1. Die horizontale Gewaltenteilung 499
2.3.2. Die vertikale Gewaltenteilung: Der Föderalismus 506
3. Konstitutionelle Demokratie als Legitimationskonzept 512
4. Fallstudie Deutschland: Staatsversagen als Verfassungsversagen 515
4.1.Das Grundgesetz und die Staatsform der Bundesrepublik Deutschland 515
4.1.1. Der Aufbau des Grundgesetzes und die staatlichen Prinzipien 516
4.1.2. Der Schutz durch die Grundrechte 519
4.1.3. Zwischenergebnis 524
4.2. Die Fehlanreize der Gewaltenteilung in Deutschland 525
4.2.1. Zur horizontalen Gewaltenteilung 525
4.2.2. Zur vertikalen Gewaltenteilung 528
4.2.3. Ergebnis: Staatsversagen als Verfassungsversagen 535
5. Fallstudie Europa: Zur institutionellen Gestaltung der Europäischen Union 538
5.1. Grundlegende Voraussetzungen eines Standortwettbewerbs in Europa 538
5.2. Der institutionelle Status quo in Europa 542
5.2.1. Die wichtigsten Organe der EU 542
5.2.2. Die Anreize der ziel- und gesetzgebenden Organe 548
5.3. Vorschläge zur institutionellen Ausgestaltung der Europäischen Union 553
5.4. Resümee 558
Literatur 559
Kapitel 9: Institutionen und wirtschaftliche Entwicklung 568
1. Zur Rolle formeller und informeller Institutionen in der Gesellschaft 568
2. Eine Theorie der wirtschaftlichen und institutionellen Entwicklung 571
2.1. Zur wirtschaftlichen Entwicklung 572
2.2. Zur institutionellen Entwicklung 574
2.3. Zusammenfassung der Thesen zur wirtschaftlichen und institutionellen Entwicklung 579
3. Sozialkapital und wirtschaftliche Entwicklung 580
3.1. Sozialkapital und Institutionenökonomik 581
3.2. Empirie: Sozialkapital und wirtschaftliche Entwicklung 584
4. Freiheitliche Marktverfassung und Wohlstand der Nationen 585
4.1. Grundlagen 585
4.2. Der Freiheitsindex des kanadischen Fraser-Instituts 587
4.3. Kritik aus institutionenökonomischer Sicht 590
5. Reform- und Entwicklungshemmnisse 592
6. Zusammenfassung und Ausblick: Die gesellschaftliche Bedeutung von Institutionen und die Aufgabe der Ökonomik als Wissenschaft 597
Literatur 600
Sachregister 606
| Erscheint lt. Verlag | 10.5.2007 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Wirtschaft ► Volkswirtschaftslehre |
| ISBN-10 | 3-7992-6789-1 / 3799267891 |
| ISBN-13 | 978-3-7992-6789-2 / 9783799267892 |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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