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Staatliche Maßnahmen gegenüber Kreditinstituten?

Möglichkeiten und Grenzen einer ökonomischen Analyse.

(Autor)

Buch | Softcover
355 Seiten
2012
Duncker & Humblot (Verlag)
978-3-428-13929-3 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Staatliche Maßnahmen gegenüber Kreditinstituten? - Ute Merbecks
CHF 125,85 inkl. MwSt
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Staatliche Maßnahmen gegenüber Kreditinstituten sind allgemein wirtschaftspolitisch akzeptiert. Demgegenüber gelangt eine Analyse der ökonomischen Forschung zu dem Ergebnis, dass gerade keine einheitliche Literaturmeinung zur Notwendigkeit einer staatlichen Beaufsichtigung von Kreditinstituten besteht. Das behauptete Marktversagen lässt sich nur unter marktgleichgewichtstheoretischen Prämissen modellieren und für die Fundierung des Einlegerschutzes fehlt es bisher an einem geeigneten einzelwirtschaftlichen Modell. Dieses wird neu entwickelt und zur Ableitung von Reformmaßnahmen verwendet.
Staatliche Maßnahmen gegenüber Kreditinstituten sind spätestens seit der Finanzmarktkrise wirtschaftspolitisch allgemein akzeptiert. Demgegenüber geht Ute Merbecks kritisch der Frage nach, über welches theoretische Fundament die zur Beaufsichtigung von Kreditinstituten angeführten Argumente des "Marktversagens" und des "Einlegerschutzes" verfügen. Hierzu leitet sie zunächst Anforderungskriterien für eine ökonomische Analyse ab. Anschließend analysiert sie verschiedene Finanzmarktmodelle hinsichtlich ihrer Aussagen zu staatlichen Maßnahmen. Es zeigt sich, dass keine einheitliche Literaturmeinung besteht und Marktversagen nur unter engen Prämissen modelliert werden kann. Für eine Begründung staatlicher Maßnahmen mit dem Argument des Einlegerschutzes fehlt generell ein geeignetes Modell. Ein solches entwickelt die Autorin im Rahmen der Arbeit neu. Es dient als Grundlage für eine kritische Überprüfung des bestehenden Regulierungssystems.

1. Einleitung

Erkenntnisziele – Staatliche Maßnahmen gegenüber Kreditinstituten als Erkenntnisobjekt – Vorgehensweise

2. Legitimation staatlicher Maßnahmen gegenüber Kreditinstituten durch Marktgleichgewichtstheorien

Vorbemerkung – Neoklassik – Institutionenökonomie – Zwischenergebnis

3. Prozessorientierte Markttheorien

Einordnung des Ansatzes – Modellierung von Kreditinstituten auf Geld- und Finanzmärkten – Beschränkung staatlicher Maßnahmen auf die Gestaltung institutioneller Rahmenbedingungen

4. Positive Analyse staatlicher Maßnahmen gegenüber Kreditinstituten

Alternativen für eine positive Analyse staatlicher Maßnahmen – Einordnung des risikotheoretischen Ansatzes – Modellierung von Finanzintermediären i.e.S. – Gläubigerrisiken bei Einleger-Kreditinstituten als Ansatzpunkt staatlicher Maßnahmen – Zwischenergebnis

5. Ergebnisse der Arbeit

Literatur- und Sachwortverzeichnis

Erscheint lt. Verlag 9.10.2012
Reihe/Serie Studien zur Kredit- und Finanzwirtschaft - Studies in Credit and Finance ; 187
Zusatzinfo Tab., Abb.; 355 S., 74 schw.-w. Abb.
Verlagsort Berlin
Sprache deutsch
Maße 157 x 233 mm
Gewicht 490 g
Themenwelt Wirtschaft Volkswirtschaftslehre Makroökonomie
Schlagworte Bankaufsicht • Bankenregulierung • Bankwirtschaft • Einlegerschutz • Finanzmarktkrise • Staatliche Regulierung
ISBN-10 3-428-13929-1 / 3428139291
ISBN-13 978-3-428-13929-3 / 9783428139293
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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