Zum Hauptinhalt springen
Nicht aus der Schweiz? Besuchen Sie lehmanns.de

Texten für Trainer, Berater, Coachs (eBook)

So bringen Sie Ihr Angebot auf den Punkt und formulieren überzeugende Texte
eBook Download: PDF
2012 | 1. Auflage
240 Seiten
GABAL Verlag
978-3-86200-600-7 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Texten für Trainer, Berater, Coachs -  Günther Frosch
Systemvoraussetzungen
25,99 inkl. MwSt
(CHF 25,35)
Der eBook-Verkauf erfolgt durch die Lehmanns Media GmbH (Berlin) zum Preis in Euro inkl. MwSt.
  • Download sofort lieferbar
  • Zahlungsarten anzeigen
Wie Sie Briefe, Akquise-Mailings, Broschüren, Websites, Seminarbeschreibungen und Ihr Profil so formulieren, dass der Kunde überzeugt ist und/oder ein Wiedererkennungseffekt erzielt wird. Günter Frosch ist Experte für Textcoaching und hat in diesem Buch konkrete Text-Tipps für Bildungsanbieter zusammengestellt, die mehr Textkompetenz für ihre schriftliche Kommunikation gewinnen wollen. Zahlreiche Übungen, Checklisten und Musterbeispiele, mit denen Sie sich vom allgegenwärtigen Einheitssprachstil wohltuend abheben können, sind zusätzlich als Download verfügbar.

Günther Frosch ist Sprachwissenschaftler, TextCoach und Coach. Zu seinen Kunden zählen vor allem Bildungsanbieter, Trainer, Berater und Coachs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Günther Frosch ist Sprachwissenschaftler, TextCoach und Coach. Zu seinen Kunden zählen vor allem Bildungsanbieter, Trainer, Berater und Coachs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Inhalt 6
Und jetzt » nur noch « der Text, oder? – Ein Vorwort 10
1. Fünf gute Gründe für gute Texte 13
Gru nd 1: Ihre Kunden verstehen Sie und das Besondere Ihres Angebots 13
Gru nd 2: Sie erzielen einen Wieder-erkennungsefekt und unterstützen Markenbildung 14
Gru nd 3: Sie gewinnen Textkompete nz für den Alltag 15
Gru nd 4: Sie bringen Klarheit in Ihr -Angebot 16
Gru nd 5: Sie entwickeln sich weiter 17
2. Basis: Die Geschäfts-ausstattu ng 19
Die Visitenkarte : sich einen Namen -mac hen 19
Ihr Werbemitel Numer eins: das Briefpapier 25
Der Briefumschlag : Ihr erster Eindruck 28
Text für Anrufbea ntworter -profesionalisieren 30
Texte sind überall 33
3. Jeder Brief ist ein -Werbebrief 35
Das Vier- Teile- Modell für Briefe 37
Mehr als eine Formsac he: die Gesta ltung des Briefes 50
E- Mail: alles Brief oder was ? 55
Hapy End: Rechnung und Mahnung 58
4. Mailings: ein Dialog in vier Hitzegraden 64
Wie heiSS ist Ihr Mailing? 65
HeiSSakquise- Mailing: » Ich denke an dich! « 68
Warmakquise- Mailing: Steter Tropfen höhlt den Stein 70
Lauwarmak quise- Mailing: » Ich habe in der -Prese vo n Ihnen gelesen « 72
Kaltak quise- Mailing: erst das Mailing, da nn der Anruf 74
Nicht nur zur Weihnac htszeit: Mailing- Anlässe 81
Danke für die Antwort : das Antworte lement 82
Pate ntlösung E- Mailing? 84
5. Das Profil mit der Dreifac hwirkung 89
Wirkung 1: Sie sind kompete nt 90
Wirkung 2: Sie sind kommu nikativ 94
Wirkung 3: Sie sind kompatibe l 98
6. Die Beschreibu ng des -Seminars, der Beratu ng oder des Coac hings 106
Seminartite l: mac ht neugierig und -informiert 106
Thema und Inhalt: die Leser dort -ab holen, wo sie stehen 110
Nutzen: Was die Teilnahme dem Leser bringt 111
Zielgruppe : Den Teilnehmerkreis -definieren 114
Weiterbildung und soziale Milieus 117
Der Trainer, Berater und Coac h und seine Methode 122
Die Anmeldung: einfac h und -schnörkellos 123
Wir oder Sie? Die Leser korrekt -ansprechen 125
Der Feedbackboge n: Input für Ihre -Qua litätsentwicklung 127
Frageboge n: Feedback - Lieferant und Marketing- Instrume nt 129
7. Die Broschüre: mac ht das Angebot fasbar 137
Entscheiden Sie sich für eine -Broschürenform 138
Akquise- und Marktforschungs- Instrume nt in einem: die flexible Mape 141
Broschüre: mehr als nur gut fürs Image 152
Flyer: das Wesentliche auf sechs Seiten 154
8. Die Website: Zielsetzung ist entscheidend 160
Die Rahmenbedingungen 160
Fundame nt und Innenaustatu ng 162
Der Text: Häppchen, Sinneinheiten, -Ergänzungen 163
Über die Website hinaus 179
9. Den TBC- Stil verabschieden 181
Eine würde- lose Sprac he: Floskeln -vermeiden 183
Möchten und versuchen, biten und da nken 186
Mac hen Sie mal mehr als einen Punkt 188
Verba les Klamern benden 190
Verba lstil bringt Kontakt 192
Wenn Seminare zu viel wo llen 194
Zu: schwac h 196
Coac hing ist … 198
Wir: kein Stil 200
Den Prozes vermeiden 201
Aktiv- statt Pasivformulieru ngen 203
Weg mit den Reizworte n 205
Auschreiben statt abkürzen 207
Konkret werden 209
Dienst- Leistung verdeutlichen 210
10. Vor, während, nac h dem Texten: viele Arbeitshilfen und ein besonderer Tip 211
Vor dem Texten: die Vorbereitung 212
Während des Textens: die Textphase 215
Nac h dem Texten: die Überarbeitung 217
Pflegen Sie Ihren Wort - Schatz 219
kurz vor knap 224
Danke! 226
Der Autor 228
Literaturverzeic hnis 229
stichwortverzeic hnis 231

3. JEDER BRIEF IST EIN WERBEBRIEF


Briefe sind nach wie vor eines der zentralen Werbe- und Akquiseinstrumente von Unternehmen – auch von Trainern, Beratern und Coachs. Und damit wir uns gleich richtig verstehen: Mit »Brief« ist hier der gute alte Brief per Post ebenso gemeint wie eine E-Mail oder ein PDF-Dokument in Brief-Optik. Die Hinweise und Regeln in diesem Kapitel gelten für Briefe auf Papier ebenso wie für »papierlose« Briefe (die dann oft genug eben doch ausgedruckt werden).

Wichtig: Ihre Alltagskorrespondenz – auch per E-Mail!

(Direkt-)Mailings sind nur ein Einsatzbereich von Briefen. Noch wichtiger – und zu wenig beachtet: die so genannte »Alltagskorrespondenz«. Klingt langweilig? Dann überprüfen Sie einmal, wo überall Briefe und E-Mails zum Einsatz kommen:

das Begleitschreiben, mit dem Sie Ihre Broschüre verschicken

die Rechnung

die Zahlungserinnerung

die Einladung zur Büro-Eröffnung und zur Messe

die regelmäßige Stammkundeninformation

Briefe an Geschäftspartner, Netzwerkpartner

und und und

Brief-Unkultur durch bürokratische Floskeln

Immer wieder erlebe ich folgendes Szenario: Ein Unternehmen investiert Geld, Zeit und Aufwand in den neuen Auftritt. Ein Logo wird entwickelt, Visitenkarten werden erstellt, die Website entsteht, eine Hochglanzbroschüre wird gedruckt, die neue Geschäftsausstattung wird geliefert. Und dann geht es los: Die textlich ausgefeilte Hochglanzbroschüre landet mit einem Begleitbrief beim Kunden, der voller bürokratischer Floskeln steckt, die den guten Eindruck verderben:

»Wie telefonisch mit Ihnen besprochen, übersenden wir Ihnen in der Anlage Vorabinformationen über unser Angebot.«

»Um zu der Fortbildung zugelassen zu werden, muss an einem Einführungs- und Auswahlseminar teilgenommen werden.«

»Voraussetzung für die Bewerbung entnehmen Sie bitte der Fortbildungsbroschüre.«

»Der genaue Ort wird noch bekannt gegeben.«

Der verstörte Kunde fragt sich: Ist das Trainingsinstitut xy ein modernes leistungsfähiges Unternehmen (siehe Broschüre) oder doch ein verschnarchter Haufen (siehe Brief)?

Wie ein Briefmonster zumeist entsteht

Wie kommen solche Formulierungen zustande? Nun, für viele Menschen ist ein Brief zunächst einmal ein leeres Blatt Papier, das es zu füllen gilt. Sie wissen nicht genau, wo sie anfangen sollen, schreiben sich »warm« und so entstehen die typischen Briefanfänge:

»Bezugnehmend auf das mit Ihnen geführte Telefonat erlauben wir uns …«

»Anbei senden wir Ihnen unsere Broschüre, mit der wir uns vorstellen möchten …«

Einmal warm geschrieben, macht sich der Kanzleistil auch im Hauptteil breit:

»Es würde uns freuen, wenn Ihnen das eine oder andere Seminar zusagt.«

»Wir möchten an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass wir Ihnen ein detailliertes Preisangebot erst erstellen können, wenn wir Ihre Vorstellungen mit unseren Ideen zu einem Konzept verarbeitet haben.«

Am Ende des Briefs herrscht Unsicherheit: Wie aufhören? Also greift man erneut zu den üblichen Floskeln und stiehlt sich im »würde«-Stil der Unverbindlichkeit förmlich aus dem Brief:

»Zur Klärung etwaiger Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung und verbleiben …«

»Wir würden uns über einen ersten Kontakt mit Ihnen freuen und verbleiben mit freundlichen Grüßen …«

DAS VIER-TEILE-MODELL FÜR BRIEFE


Was hilft gegen diese Floskelei? Eine klare Struktur, die sich in vielen TextWerkstätten, die ich seit 1998 durchführe, bewährt hat und vier Teile umfasst:

der Vor-Teil

der Haupt-Teil

der Mit-Teil

das Süße Teilchen

DER VOR-TEIL: ALLER ANFANG IST WICHTIG

Die Fragen des Lesers an diesen Briefteil sind:

Was verspricht die Überschrift?

Kommt der erste Absatz zur Sache?

Der Vor-Teil umfasst die Überschrift und den ersten Absatz, also den Einstieg in den Brief. In diesem Teil machen Sie deutlich, wovon der Text handelt, Sie wecken Neugier, kündigen Nutzen an und präsentieren sich als Dialogpartner.

Die Überschrift macht neugierig

Dass die frühere Betreff-Zeile heute ohne »Betr.:« geschrieben wird und Überschrift heißt, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Inhaltlich aber hat sich oft wenig geändert: Weiterhin dominieren Schlagwörter oder Vorgangsbeschreibungen: »Auftragsbestätigung«, »Informationsmaterial«. Eine verschenkte Chance – denn mit der Überschrift können Sie Ihre Leser neugierig auf den Brief machen. Dabei darf die Überschrift gerne auch ein vollständiger Satz oder eine Frage sein. Also nicht so:

Auftragsbestätigung

Kundenumfrage

Buchveröffentlichung

Hausmesse

Kursangebote

Formulierungshilfen für die Überschrift

Sondern besser so:

Vielen Dank für Ihren Auftrag

Wie wär’s? Mal wieder ein gutes Buch lesen?

Einladung zur Hausmesse am 30. November

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen

Ihr Angebot vom … hat uns überzeugt

Danke für das ausführliche Gespräch

Business-English in 5 Modulen, Start am 15. Oktober

In der E-Mail heißt die Überschrift noch »Betreff«. Gerade hier gilt aber: Je konkreter, präziser und aktueller Ihre Überschrift, desto besser. Denn anhand der Überschrift entscheidet der Leser zwischen Öffnen und Papierkorb. Wenn Sie als Bildungsanbieter eine Mail lediglich mit »Seminarangebote« betiteln, dann ist das für den Leser wenig ansprechend. Besser: »Alles zum neuen AGG – Refresher-Seminare für Personaler«.

Der erste Satz stellt Gemeinsamkeit her

Im ersten Satz präsentieren Sie sich als Dialogpartner, der informieren will, einen Überblick gibt, Gemeinsamkeit herstellt. Mit dem ersten Satz transportieren Sie Ihre Botschaft:

TIPP

»Lieber Leser,
ich habe hier etwas, das Dir nützlich sein kann. Ich fasse kurz die Sachlage zusammen (»was bisher geschah«), damit wir beide auch garantiert den gleichen Kenntnisstand haben. Damit weißt Du sicher, dass ich Dich richtig verstanden habe.«

Mit einem präzisen ersten Satz können Sie die Leser davon überzeugen, dass es sich lohnt, weiterzulesen. Verschenken Sie diese Chance nicht mit allgemeinem Blabla. Also nicht so:

»Sehr geehrter Herr Müller, Menschen und Organisationen befinden sich in einem ständigen Entwicklungs- und Veränderungsprozess …«

»Sehr geehrter Herr Müller, bezugnehmend auf Ihre Anfrage erhalten Sie beiliegend unsere Angebotsunterlagen.«

Formulierungshilfen für den ersten Satz

Sondern besser so:

»Danke für das nette / ausführliche / informative Gespräch am Telefon.«

»Am zweiten März / gestern / letzte Woche hatten Sie mit uns am Telefon über … gesprochen. Für Ihr Interesse sagen wir an dieser Stelle schon einmal herzlich Danke.«

»Heute bekommen Sie …«

»Ich komme gleich zur Sache: …«

»So kommen Sie leichter ins Spiel: Im aktuellen Programm des Musikpädagogischen Instituts für mentales Training finden Sie Workshops mit...

Erscheint lt. Verlag 9.5.2012
Reihe/Serie Whitebooks
Whitebooks
Verlagsort Offenbach
Sprache deutsch
Themenwelt Sachbuch/Ratgeber Beruf / Finanzen / Recht / Wirtschaft Briefe / Präsentation / Rhetorik
Wirtschaft
Schlagworte Akquise-Mailing • Akquiseschreiben • Ausdrucksweise • Beratung • Briefe • Broschüre • Coaching • Flyer • Kommunikation • Kommunikationsvorlagen • Kundenakquise • Markenbildung • Marketing • Professionelles Schreiben • professionelles Texten • Schreiben • Schreibprozess • Schreibtechnik • schritfliche Kommunikation • Textcoaching • Texte erstellen • Texteinstieg • Texten • Texten ; Kommunikation ; Markenbildung ; Marketing ; Werbung ; Schreiben ; Briefe ; Flyer ; Website ; Textcoaching ; Textgestaltung • Texten; Kommunikation; Markenbildung; Marketing; Werbung; Schreiben; Briefe; Flyer; Website; Textcoaching; Textgestaltung • Texterstellung • Textgestaltung • Textkompetenz • Textverständnis • Textwerkzeug • Tonalität • Trainerprofil • Training • Website • Werbung
ISBN-10 3-86200-600-X / 386200600X
ISBN-13 978-3-86200-600-7 / 9783862006007
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
Haben Sie eine Frage zum Produkt?
PDFPDF (Wasserzeichen)

DRM: Digitales Wasserzeichen
Dieses eBook enthält ein digitales Wasser­zeichen und ist damit für Sie persona­lisiert. Bei einer missbräuch­lichen Weiter­gabe des eBooks an Dritte ist eine Rück­ver­folgung an die Quelle möglich.

Dateiformat: PDF (Portable Document Format)
Mit einem festen Seiten­layout eignet sich die PDF besonders für Fach­bücher mit Spalten, Tabellen und Abbild­ungen. Eine PDF kann auf fast allen Geräten ange­zeigt werden, ist aber für kleine Displays (Smart­phone, eReader) nur einge­schränkt geeignet.

Systemvoraussetzungen:
PC/Mac: Mit einem PC oder Mac können Sie dieses eBook lesen. Sie benötigen dafür einen PDF-Viewer - z.B. den Adobe Reader oder Adobe Digital Editions.
eReader: Dieses eBook kann mit (fast) allen eBook-Readern gelesen werden. Mit dem amazon-Kindle ist es aber nicht kompatibel.
Smartphone/Tablet: Egal ob Apple oder Android, dieses eBook können Sie lesen. Sie benötigen dafür einen PDF-Viewer - z.B. die kostenlose Adobe Digital Editions-App.

Buying eBooks from abroad
For tax law reasons we can sell eBooks just within Germany and Switzerland. Regrettably we cannot fulfill eBook-orders from other countries.

Mehr entdecken
aus dem Bereich
Erkennen und abwehren

von Andreas Edmüller; Thomas Wilhelm

eBook Download (2025)
Haufe (Verlag)
CHF 14,65