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Die Erfolgswirkung von Effectuation im Kontext von F&E-Projekten (eBook)

Eine empirische Analyse

(Autor)

eBook Download: PDF
2010 | 2010
XXI, 303 Seiten
Betriebswirtschaftlicher Verlag Gabler
978-3-8349-8673-3 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Die Erfolgswirkung von Effectuation im Kontext von F&E-Projekten - Daniel Küpper
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Auf der Basis eines im Rahmen der Entrepreneurship-Forschung entwickelten Konzepts, das als Effectuation bezeichnet wird, untersucht Daniel Küpper, wie Unternehmen ihr Innovationsmanagement noch erfolgreicher gestalten können. Die Vorgehensweise nach Effectuation wird erläutert, die Erfolgswirkung aufgezeigt und empirisch in einer Analyse von über 400 F&E-Projekten nachgewiesen.

Dr. Daniel Küpper promovierte bei Prof. Dr. Malte Brettel am Lehrstuhl Wirtschaftswissenschaften für Ingenieure und Naturwissenschaftler an der RWTH Aachen.

Dr. Daniel Küpper promovierte bei Prof. Dr. Malte Brettel am Lehrstuhl Wirtschaftswissenschaften für Ingenieure und Naturwissenschaftler an der RWTH Aachen.

Geleitwort 6
Vorwort 8
Inhaltsverzeichnis 9
Abbildungsverzeichnis 15
Tabellenverzeichnis 17
Abkürzungsverzeichnis 20
1 Einleitung 21
1.1 Relevanz des Themas 21
1.2 Forschungsfragen und Forschungslücke 23
1.3 Forschungsansatz und Struktur der Untersuchung 28
2 Grundlagen und Begriffsdefinitionen 32
2.1 Forschung und Entwicklung (F& E)
2.1.1 Einordnung und Systematisierung von F& E aus prozessorientierter Sicht
2.1.1.1 F& E im Kontext des Innovationsprozesses
2.1.1.2 Abgrenzung von Teilbereichen der F& E
2.1.1.3 Abgrenzung von Phasen eines F& E-Projektes
2.1.1.4 Aufgaben des F& E-Managements
2.1.2 Einordnung und Systematisierung von F& E aus ergebnisorientierter Sicht
2.1.2.1 Abgrenzung des F& E-Objektes
2.1.2.2 Unsicherheit und Innovationsgrad eines F& E-Projektes
2.1.2.3 Erfolg eines F& E-Projektes
2.2 Effectuation 59
2.2.1 Begriffserläuterung 59
2.2.2 Begriffsabgrenzung zwischen Effectuation und Causation 60
2.2.2.1 Zugrundeliegende Intention 61
2.2.2.2 Voraussetzungen 62
2.2.2.3 Entscheidungsprozesse 62
2.2.2.4 Herstellung von Kontrollierbarkeit 64
2.2.2.5 Prinzipielle Ergebnisse der unterschiedlichen Vorgehensweisen 65
2.2.2.6 Zusammenfassung 65
2.2.3 Die fünf Prinzipien von Effectuation 66
2.2.4 Dynamische Betrachtung von Effectuation 69
2.2.5 Rahmenbedingungen zur Anwendung von Effectuation 72
3 Konzeptioneller Bezugsrahmen und Hypothesenbildung 75
3.1 Eignung von Effectuation als Bezugsrahmen für F& E-Projekte
3.1.1 Einordnung von Effectuation in den Kontext F& E-bezogener Entscheidungsansätze
3.1.2 Nutzbarkeit von Effectuation als Bezugsrahmen für F& E-Projekte
3.1.3 Eignung von Effectuation als theoretische Grundlage in dieser Untersuchung 80
3.2 Unsicherheit und Innovationsgrad als Grenzen der Eignung von Effectuation 83
3.2.1 Konzeptionelle Herleitung der Wirkungszusammenhänge 83
3.2.2 Befunde in der angrenzenden Literatur 86
3.3 Integrative Betrachtung – Herleitung von Forschungshypothesen in Bezug auf die Erfolgswirkung von Effectuation im Kontext von F& E-Projekten
3.3.1 Spezifizierung des F& E-Projektes auf Basis vorhandener Mittel (Bird-in-hand)
3.3.1.1 Das Bird-in-hand Prinzip im F& E-Kontext
3.3.1.2 Konzeptionelle Herleitung der Wirkungszusammenhänge 90
3.3.1.3 Befunde in der angrenzenden Literatur 92
3.3.1.4 Ableitung der Hypothesen 94
3.3.2 Eingrenzung des Optionenraums durch Fokus auf Verlustbegrenzung (Affordable loss) 95
3.3.2.1 Das Affordable loss-Prinzip im F& E-Kontext
3.3.2.2 Konzeptionelle Herleitung der Wirkungszusammenhänge 95
3.3.2.3 Befunde in der angrenzenden Literatur 97
3.3.2.4 Ableitung der Hypothesen 98
3.3.3 Reduzierung von Unsicherheit durch Partnerschaften und Vorab-Verpflichtungen (Crazy quilt) 99
3.3.3.1 Das Crazy quilt-Prinzip im F& E-Kontext
3.3.3.2 Konzeptionelle Herleitung der Wirkungszusammenhänge 100
3.3.3.3 Befunde in der angrenzenden Literatur 102
3.3.3.4 Ableitung der Hypothesen 105
3.3.4 Integration überraschender Ereignisse (Lemonade) 105
3.3.4.1 Das Lemonade-Prinzip im Kontext von F& E-Projekten
3.3.4.2 Konzeptionelle Herleitung der Wirkungszusammenhänge 106
3.3.4.3 Befunde in der angrenzenden Literatur 107
3.3.4.4 Ableitung der Hypothesen 110
3.3.5 Kontrolle durch aktive Beeinflussung zukünftiger technologischer Trends (Pilot-in-the-plane) 111
3.3.5.1 Das Pilot-in-the-plane-Prinzip im F& E-Kontext
3.3.5.2 Konzeptionelle Herleitung der Wirkungszusammenhänge 112
3.3.5.3 Befunde in der angrenzenden Literatur 113
3.3.5.4 Ableitung der Hypothesen 115
3.4 Herleitung des Forschungsmodells 116
4 Datenerhebung und Untersuchungsmethodik 118
4.1 Operationalisierung des Forschungsmodells 118
4.1.1 Grundlagen der Messung 118
4.1.1.1 Operationalisierung mittels mehrerer Indikatoren 118
4.1.1.2 Spezifizierung der Beziehung zwischen Indikatoren und Konstrukt 119
4.1.1.3 Möglichkeiten zum Rückgriff auf bereits existierende Operationalisierungen 121
4.1.2 Vorgehen bei der Entwicklung neuer Skalen für die vorliegende Untersuchung 124
4.1.3 Operationalisierung der Effectuation- und Causation-Charakteristika eines F& E Projektes
4.1.3.1 Operationalisierung „Bird-in-hand“ 128
4.1.3.2 Operationalisierung „Affordable loss“ 129
4.1.3.3 Operationalisierung „Crazy quilt“ 129
4.1.3.4 Operationalisierung „Lemonade“ 130
4.1.3.5 Operationalisierung „Pilot-in-the-Plane“ 131
4.1.4 Operationalisierung des Innovationsgrades als moderierende Größe 132
4.1.4.1 Technologie-Innovationsgrad 133
4.1.4.2 Markt-Innovationsgrad 134
4.1.5 Operationalisierung des Erfolgs von F& E-Projekten
4.1.5.1 Prozessbezogene Erfolgskriterien 137
4.1.5.2 Outputbezogene Erfolgskriterien 138
4.1.6 Operationalisierung von Kontrollvariablen 141
4.2 Datengrundlage für die Vor- und Hauptuntersuchung 142
4.2.1 Bildung der Stichprobe 142
4.2.2 Durchführung der Datenerhebung 144
4.2.2.1 Datenbasis für die Voruntersuchung zur Skalenentwicklung 147
4.2.2.2 Datenbasis für die Hauptuntersuchung 148
4.2.3 Behandlung unvollständiger Datensätze 150
4.2.4 Beurteilung der Datenbasis 152
4.2.4.1 Repräsentativität der Stichprobe 152
4.2.4.2 Überprüfung auf Verzerrungen 158
4.3 Methodik der Datenanalyse 164
4.3.1 Auswahl und Beschreibung der Untersuchungsmethode 164
4.3.1.1 Multivariate Methoden zur Datenanalyse 164
4.3.1.2 Strukturgleichungsverfahren 165
4.3.1.3 Varianz- und kovarianzbasierte Strukturgleichungsverfahren 168
4.3.2 Beschreibung der Vorgehensweise zur Gütebeurteilung von Mess- und Strukturmodellen 173
4.3.2.1 Lokale Gütemaße zur Beurteilung der Messmodelle 174
4.3.2.2 Globale Gütemaße zur Beurteilung des Strukturmodells 179
4.3.3 Beschreibung der Kriterien zur Überprüfung der Forschungshypothesen 186
4.3.4 Vorgehen bei der Analyse der Moderationswirkung des Innovationsgrades 187
4.3.4.1 Auswahl einer geeigneten Methode zur Analyse der moderierenden Effekte 187
4.3.4.2 Theoriegeleitete Bildung von Teilgruppen 189
5 Untersuchungsergebnisse 191
5.1 Ergebnisse der Voruntersuchung zur Skalenentwicklung 191
5.2 Ergebnisse der Hauptuntersuchung 200
5.2.1 Beurteilung der finalen Messmodelle 200
5.2.1.1 Beurteilung der Messmodelle für das gesamte Untersuchungssample 200
5.2.1.2 Beurteilung der Messmodelle für die untersuchten Teilgruppen 204
5.2.2 Beurteilung des Strukturmodells 206
5.2.2.1 Beurteilung des Strukturmodells für das gesamte Untersuchungssample 206
5.2.2.2 Beurteilung des Strukturmodells für die untersuchten Teilgruppen 207
5.2.3 Ergebnisse und Überprüfung der Hypothesen 208
5.2.3.1 Erfolgswirkung von Effectuation und Causation in Abhängigkeit des Innovationsgrades 208
5.2.3.2 Ergebnisse weiterer potenzieller Einflussgrößen auf die Vorteilhaftigkeit von Effectuation und Causation 214
6 Diskussion der Ergebnisse 228
6.1 Diskussion der Ergebnisse bezüglich der gestellten Forschungsfragen 228
6.2 Implikationen für die wissenschaftliche Forschung 234
6.2.1 Methodische Beurteilung 235
6.2.2 Inhaltliche und theoriebezogene Implikationen 237
6.2.3 Restriktionen der Untersuchung und weiterer Forschungsbedarf 242
6.2.3.1 Methodische Restriktionen und weiterer Forschungsbedarf 242
6.2.3.2 Inhaltliche und theoriebezogene Restriktionen und weiterer Forschungsbedarf 244
6.3 Implikationen für die unternehmerische Praxis 251
7 Zusammenfassung 258
Anhang 262
Anhang 1: Literaturüberblick zur Effectuation Forschung 262
Anhang 2: Anschreiben und Erinnerungsschreiben 266
Erstes Anschreiben zwecks Einladung zur Umfrage 266
Erstes Erinnerungsschreiben 268
Zweites Erinnerungsschreiben 269
Anhang 3: Fragebogen 270
Anhang 4: Deskriptive Statistik je erfasstem Indikator 281
Anhang 5: Diskriminanzvaliditäten der untersuchten Teilgruppen 284
Literaturverzeichnis 287

1 Einleitung (S. 1-2)

1.1 Relevanz des Themas

„The question is not one of whether or not to innovate but rather of how to do so successfully.“

Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts erkannte Schumpeter die große Relevanz von Innovationen für Betriebe und Märkte.2 Die technologische Invention und deren wirtschaftliche Verwertung, also die Innovation, stellen eine wesentliche Ressource von Wettbewerbsvorteilen für Unternehmen dar und sichern somit den langfristigen Unternehmenserfolg. Damit es zu solchen Innovationen kommen kann, muss Forschung und Entwicklung (F&E) betrieben werden. Mittlerweile ist weithin anerkannt, dass die F&E als eine zentrale strategische Größe zur nachhaltigen Sicherung des Unternehmenserfolgs von technologieorientierten Unternehmen verstanden werden muss.

Die Bedeutung des Innovationsprozesses i.w.S.5 hat in den letzten Jahren sogar zugenommen, weil sich der Wettbewerb zwischen Unternehmen intensiviert hat.6 Ursachen hierfür sind unter anderem in der zunehmenden Internationalisierung der Märkte zu finden. Gleichzeitig haben sich neben der Bedeutungszunahme neue Herausforderungen ergeben. So hat sich die technologische Komplexität in den meisten Fällen erhöht. Technologien werden nicht nur komplexer, sondern ändern sich auch in immer kürzeren Zeitabständen.Als Folge sind längere Produktentstehungsprozesse bei gleichzeitig kürzeren Produktlebenszyklen zu beobachten.

Das bedeutet für betroffene Unternehmen, dass für die Amortisation der F&E-Kosten und der Erwirtschaftung von Gewinnen weniger Zeit zur Verfügung steht. Die Herausforderung, gleichzeitig auf gestiegene Entwicklungskosten, längere Entwicklungszeiten und zusätzlich in vielen Fällen höhere Qualitätsansprüche reagieren zu müssen, wird in der Literatur häufig als „magisches Dreieck“ bezeichnet. Führende Unternehmen im Bereich des Maschinenbaus haben jedoch gezeigt, dass die drei Ziele durchaus gleichzeitig erfüllt werden können.

So kann beispielsweise Schnelligkeit in der Entwicklung direkt das Kostenziel beeinflussen. Ein hoher Stellenwert von Qualitätsprozessen innerhalb des Unternehmens kann die Einhaltung des Qualitätszieles sicherstellen. Mit der großen Bedeutung der F&E für den wirtschaftlichen Erfolg einzelner Unternehmen und den zunehmenden Herausforderungen ergibt sich einerseits die Notwendigkeit effizienter und andererseits in Bezug auf den Output erfolgreicher F&E-Prozesse. Somit stellt sich die Frage nach den Kennzeichen der geforderten Effizienz bzw. den Determinanten für erfolgreiche F&E-Projekte.

Erscheint lt. Verlag 23.9.2010
Reihe/Serie Entrepreneurship
Entrepreneurship
Zusatzinfo XXI, 303 S. 27 Abb.
Verlagsort Wiesbaden
Sprache deutsch
Themenwelt Wirtschaft Betriebswirtschaft / Management Logistik / Produktion
Wirtschaft Betriebswirtschaft / Management Unternehmensführung / Management
Schlagworte Entrepreneurship • F&E-Management • Forschung & Entwicklung • Forschung und Entwicklung • Innovation • Innovationsmanagement • Skalenentwicklung • Strukturgleichungsverfahren • Wettbewerbsvorteile
ISBN-10 3-8349-8673-9 / 3834986739
ISBN-13 978-3-8349-8673-3 / 9783834986733
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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