Effektiv telefonieren (eBook)
216 Seiten
GABAL Verlag
978-3-86200-051-7 (ISBN)
Telefonieren ist sein Leben: Seit 30 Jahren betreibt er Telefonmarketing. Er hat diese Vertriebsform in Deutschland aufgebaut und ab 1983 ca. 50% des Umsatzes der eigenen Direktmarketing-Agentur damit generiert. Seit 1998 sogar 100% der SALE Dialog Center GmbH. Er ist Berater, Trainer, Autor zu Marketing- und Vertriebsthemen, für die Branchen Medien, Finanz-Dienstleistungen, Weiterbildner. 1999-2002 hat er das Service-Center der WBG (Verlag, Buchclub) auf- und ausgebaut, davor eine Außendienst-Organisation für Brockhaus. Er bietet einen Schnupper-Workshop 'Dialog gewinnt! Wie Sie neue Kunden finden - und 'alte' binden: per Telefon.'
Telefonieren ist sein Leben: Seit 30 Jahren betreibt er Telefonmarketing. Er hat diese Vertriebsform in Deutschland aufgebaut und ab 1983 ca. 50% des Umsatzes der eigenen Direktmarketing-Agentur damit generiert. Seit 1998 sogar 100% der SALE Dialog Center GmbH. Er ist Berater, Trainer, Autor zu Marketing- und Vertriebsthemen, für die Branchen Medien, Finanz-Dienstleistungen, Weiterbildner. 1999-2002 hat er das Service-Center der WBG (Verlag, Buchclub) auf- und ausgebaut, davor eine Außendienst-Organisation für Brockhaus. Er bietet einen Schnupper-Workshop "Dialog gewinnt! Wie Sie neue Kunden finden – und "alte" binden: per Telefon."
Inhalt 6
Vorwort 8
Kapitel 1: Telefonieren – die etwas andere Art zu kommunizieren 11
Das Kommunikationsspiel und seine Konsequenzen für den Telefon-Dialog im Alltag 11
Kapitel 2: Sinne ersetzen – Präsentieren am Telefon 20
Einleitung: Situationen bildhaften Präsentierens 20
Tool 1: Abstrakte Zahlen am Telefon konkret werden lassen 32
Tool 2: „Be-greifbar machen“: Vom Bild zur Haptik – 3D am Telefon 41
Tool 3: Messe-Einladung per Telefon: Termine bündeln, Kontakte schaffen 52
Kapitel 3: Kommunikation im Team 64
Einleitung: Situationen virtuellen Führens 64
Tool 4: Meeting per Telefonkonferenz 68
Tool 5: Coaching / Führung per Telefon 77
Tool 6: Projekte nachhaltig steuern per Telefon 92
Kapitel 4: Akquise – strukturiert, flexibel, empfängerorientiert 105
Einleitung: Können – Dürfen – Wollen? 105
Tool 7: E-V-A für den erfolgreichen Gesprächseinstieg 112
Tool 8: A-D-A-M für das Aktivieren von Kontakten 122
Tool 9: C-M-C (Call-Mail-Call) für „gezielt statt Gießkanne“ 135
Kapitel 5: Reklamationen als Chance 143
Einleitung: Situationen vielfach nutzen 143
Tool 10: DIALOG-Struktur: Konflikte lösen am Telefon 151
Tool 11: Marktforschung in Telefonaten 166
Tool 12: Cross-Selling stärkt Kundenbindung 173
Kapitel 6: Die Kür – Ein weiteres Dutzend Tipps, Tricks und Techniken 188
TTT 13: Pausen gezielt einsetzen 189
TTT 14: Storys überzeugen Skeptiker 191
TTT 15: Auflegen statt aufregen 193
TTT 16: Karten-Methode für die eigene Gesprächsführung 194
TTT 17: Dos und Don’ts am Telefon 195
TTT 18: VoIP mit geringem Technikeinsatz nutzen 196
TTT 19: Web-Sharing 198
TTT 20: Spiegel am Telefon: bitte lächeln! 200
TTT 21: Telefonieren im Stehen 201
TTT 22: Headset / Earpiece hilft 202
TTT 23: Tandem-Terminieren 203
TTT 24: Elevator-Pitch am Telefon 205
Ausblick: Umsetzen in die Praxis für nachhaltigen Erfolg 207
Nachwort 210
Stichwortverzeichnis 212
Kapitel 4: Akquise – strukturiert, flexibel, empfängerorientiert (S. 104-105)
Einleitung: Können – Dürfen – Wollen?
Die Akquisition per Telefon ist nicht wirklich neu: Ein Berliner Café soll bereits Ende des 19. Jahrhunderts aktiv die damals überschaubar wenigen Telefonanschlüsse angerufen haben, um mehr seiner Torten zu platzieren. Zeitgeschichtlich startete das Telefonmarketing in Europa Ende der 1970er Jahre, als es vom US-Markt herüberschwappte – und ist seither stetig in der Diskussion. Unter den drei Aspekten „Können – Dürfen – Wollen" lässt sich diese Auseinandersetzung rund um aktives Telefonieren (auch Tele-Sales oder Outbound-Telefon-Marketing genannt) gut zusammenfassen.
Telefon-Akquise 1: „Können"
Sie kennen wahrscheinlich Diskussionen dieser Art zwischen Kollegen, ob in Industrie,Handel oder Dienstleistung:„Mit Verkaufen habe ich nichts am Hut!" – „Alles, was wir machen, hat mit Verkaufen oder mit Einkaufen zu tun …". Dazu passen Aussagen von Verkaufstrainern wie: „Sie verkaufen nicht ein Gut oder eine Leistung – Sie verkaufen immer sich selbst!", womit der Einsatz der eigenen, authentischen Persönlichkeit gemeint ist. Sie mögen diese Meinung teilen oder auch nicht – in diesem Kapitel ist Verkaufen konkret im Sinne von „etwas an den Mann/an die Frau bringen" zu verstehen. Deshalb habe ich für die Überschrift den Begriff der „Akquise" gewählt, als Kurzform von „Akquisition", wofür auch im deutschen Sprachraum inzwischen gerne das englische „Sales" gewählt wird. Im Rahmen moderner Telefonkommunikation sprechen Fachleute von Tele-Sales, das aktive Anrufen bei Privat leuten wie bei Geschäftspartnern wird mit Outbound-Telefon- Marketing bezeichnet. „Inbound" als Pendent dazu meint Anrufe von Kunden und Interessenten, die bestellen, sich informieren oder einen Service in Anspruch nehmen möchten (siehe Kapitel 5: Reklamationen).
Telefon-Akquise 2: „Dürfen"
Der Telefoneinsatz in der Akquise führt uns auch zur Debatte rund um die Rechtsfragen zu diesem Thema. Ist es denn heute noch zulässig, werbliche und verkaufende Anrufe zu tätigen, sei es bei Kunden oder bei potenziellen Neukunden, also Erstkontakten? Während das EU-Recht sehr liberal mit diesem Thema umgeht, gibt es in Deutschland immer wieder Anläufe, Outbound-Telefonie einzuschränken.Doch gilt trotz veränderter Gesetzgebung nach wie vor, was ich vor Jahren am Rande eines Kongresses als Gespräch zwischen zwei Rechtsanwälten gehört habe. Sinngemäß sagte der eine zum anderen:„Ich kenne neben dem Telefon-Marketing keinen anderen Bereich, in dem Rechtsprechung und tägliche Praxis in der Anwendung dermaßen weit auseinanderklaffen." Es kommt immer wieder zu gerichtlichen Auseinandersetzungen, weil Angerufene sich durch Werbeanrufe belästigt fühlen.
Diese Tendenz hat sich in den vergangenen Jahren dadurch erheblich verstärkt, dass vor allem Lotterie-Anbieter und Unternehmen der Telefonkommunikation Massenanrufe einsetzen, um im Grunde jeden zum neuen Kunden zu machen. Sie haben wahrscheinlich selbst schon Anrufe dieser Art erlebt und sich über einen oder mehrere der folgenden Punkte geärgert:
- Vortäuschung falscher Tatsachen: Bezug auf Preisausschreiben- Teilnahme, Ansprache als Kunde von XY, etwa Telekom
- Verschweigen klarer Fakten: Eine Vereinbarung wird getroffen, die nicht haltbar ist – etwa Verfügbarkeit von DSL-Anschlüssen
- Vertuschen harter Bedingungen: Akzeptiert hat der Angerufene, Informationen zu erhalten, geschickt wird eine Auftragsbestätigung
- Unverschämtes Gesprächsverhalten: Lehnt der Angerufene ab, wird schlicht aufgelegt, auf Einwände erfolgt ignorantes Weiterdrängen usw.
| Erscheint lt. Verlag | 15.3.2010 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Whitebooks | Whitebooks |
| Verlagsort | Offenbach |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Sachbuch/Ratgeber ► Beruf / Finanzen / Recht / Wirtschaft ► Briefe / Präsentation / Rhetorik |
| Sachbuch/Ratgeber ► Gesundheit / Leben / Psychologie | |
| Wirtschaft ► Betriebswirtschaft / Management ► Marketing / Vertrieb | |
| Schlagworte | Akquise • Akquise-Telefonate • Aktives Zuhören • Arbeit • Atmung • Beruf • Business-Telefonate • Empathie • Empfehlungsmarketing • Erfolg • fragearten • Gespräch • Gesprächsführung • Gesprächspartner • Kaltakquise • Kommunikation • Kundenservice • Persönliches Gespräch • Rhetorik • Smalltalk • Social Media • Stimme • Telefon • Telefongespräch • Telefon;Gespräch;Kommunikation;Rhetorik;Beruf;Arbeit;Weiterbildung • Telefonieren • Telefonkonferenz • Telefonleitfaden • Terminvereinbarung • Weiterbildung • Zeitmanagement • Zuhören |
| ISBN-10 | 3-86200-051-6 / 3862000516 |
| ISBN-13 | 978-3-86200-051-7 / 9783862000517 |
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