Zum Hauptinhalt springen
Nicht aus der Schweiz? Besuchen Sie lehmanns.de

Die Betriebsformen des Einzelhandels aus Konsumentenperspektive (eBook)

(Autor)

eBook Download: PDF
2008 | 2007
XXV, 265 Seiten
Deutscher Universitätsverlag
978-3-8350-9176-4 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Die Betriebsformen des Einzelhandels aus Konsumentenperspektive - Guido Purper
Systemvoraussetzungen
49,44 inkl. MwSt
(CHF 48,30)
Der eBook-Verkauf erfolgt durch die Lehmanns Media GmbH (Berlin) zum Preis in Euro inkl. MwSt.
  • Download sofort lieferbar
  • Zahlungsarten anzeigen
Auf der Basis einer theoretischen und empirischen Analyse zeigt Guido Purper, dass die herkömmlichen Betriebsformeneinteilungen zur Abdeckung der Konsumentenperspektive wenig geeignet sind, und erarbeitet Klassifikationskriterien, die Konsumenten zur Einteilung der Handelsanbieter tatsächlich heranziehen. Darauf aufbauend entwickelt er seine Betriebsformen des Einzelhandels aus Konsumentenperspektive.



Dr. Guido Purper promovierte bei Prof. Dr. Peter Weinberg am Lehrstuhl für Marketing und am Institut für Konsum- und Verhaltensforschung der Universität des Saarlandes, Saarbrücken. Er ist als Manager Strategic Marketing im Marketing des Industrieunternehmens Voith in Heidenheim tätig.

Dr. Guido Purper promovierte bei Prof. Dr. Peter Weinberg am Lehrstuhl für Marketing und am Institut für Konsum- und Verhaltensforschung der Universität des Saarlandes, Saarbrücken. Er ist als Manager Strategic Marketing im Marketing des Industrieunternehmens Voith in Heidenheim tätig.

Geleitwort 6
Vorwort 7
Inhaltsübersicht 9
Inhaltsverzeichnis 10
Abbildungsverzeichnis 15
Tabellenverzeichnis 16
Abkürzungsverzeichnis 19
1 Gegenstand und Vorgehensweise der Arbeit 22
2 Begriffliche Grundlagen 26
2.1 Grundlagen zum Handelsbegriff 26
2.2 Grundlagen zu den Betriebsformen des Handels 26
3 Theoretische Grundlagen 32
3.1 Rahmenbedingungen des Einzelhandels 32
3.2 Der Einzelhandel aus Anbietersicht – die Betriebsformen des Einzelhandels 42
3.3 Der Einzelhandel aus Konsumentensicht 89
4 Die Merkmale der Betriebsformen des Einzelhandels aus Konsumentensicht 128
4.1 Vorbemerkungen und Zielsetzungen des Kapitels 128
4.2 Theoretische Fundierung und Hypothesenbildung 130
4.3 Empirische Untersuchung zur Wahrnehmung der Merkmale der Betriebsformen des Einzelhandels aus Konsumentensicht 136
4.4 Zusammenfassung der Ergebnisse und Implikationen 162
5 Eine konsumentenorientierte Einteilung der Anbieter des Einzelhandels 166
5.1 Vorbemerkungen und Zielsetzungen des Kapitels 166
5.2 Multidimensionale Skalierung (MDS) – Grundlagen und Besonderheiten für die Problemstellung 168
5.3 Die Anwendung der MDS in der Handelsforschung – Diskussion und bisherige Anwendungen 175
5.4 Empirische Untersuchung 192
5.5 Zusammenfassung des Kapitels 226
6 Zusammenfassung der empirischen Ergebnisse und Implikationen für Forschung und Praxis 230
6.1 Zusammenfassung der empirischen Ergebnisse 230
6.2 Implikationen für die Wissenschaft 233
6.3 Implikationen für die Praxis 235
Literaturverzeichnis 238
Anhang 284

3.3.3.1.4 Wirkungen des Einkaufsstättenimage (S. 100-101)

So vielschichtig wie die Einflussfaktoren des Einkaufsstättenimage sind auch die Variablen, die vom Einkaufsstättenimage beeinflusst werden. Einer der am intensivsten untersuchten Zusammenhänge ist der Einfluss des Einkaufsstättenimage auf konative Variablen. Es besteht weitgehende Einigkeit über die Relevanz des Einkaufsstättenimage für die Einkaufsstättenpräferenzen und die Einkaufsstättenwahl der Konsumenten. Diese beiden Effekte wurden bereits mehrfach belegt (vgl. z.B. Schiffman et al., 1977, Müller/Beeskow, 1982).141 Thang und Tan (2003) wiesen die Bedeutung einzelner Dimensionen des Einkaufsstättenimage (merchandising, accessibility, reputation, in-store-service, store atmosphere, promotion) für die Einkaufsstättenpräferenz mittels polychotomer Regressionsanalyse nach.

Ebenso konnten Marks (1976) regressionsanalytisch einen signifikanten Einfluss mehrerer Dimensionen (fashionability, salesmanship, outside attractiveness, advertising) des Einkaufsstättenimage auf die Einkaufsstättenpräferenz feststellen. Schiffman et al. (1977) zeigten (ebenfalls mittels Regressionsanalyse) den Zusammenhang zwischen Einkaufsstättenimage und Einkaufsstättenwahl für mehrere Elemente des Einkaufsstättenimage (salesmen expertise, convenience of store location, guarantee/warranty policy, variety of merchandise) auf. Hildebrandt (1988) belegte den Einfluss einzelner Dimensionen des Einkaufsstättenimages auf den Anteil des Haushaltsbudgets, der in der betreffenden Einkaufsstätte ausgegeben wird. Wheatley und Chiu (1977) wiesen einen signifikanten Einfluss des Einkaufsstättenimage (im Sinne eines Overall-Image) auf die wahrgenommene Qualität der in der Einkaufsstätte verkauften Produke nach. Hierzu konsistente Ergebnisse erhielten auch Andrews und Valenzi (1971) sowie Jacoby und Mazursky (1984).

Einen hingegen nur schwachen Effekt konnten Stafford und Enis (1969) bestätigen. Dodds et al. (1991) stellten einen Einfluss des Einkaufsstättennamens sowohl auf die wahrgenommene Qualität als auch auf den wahrgenommenen Wert der verkauften Produkte fest. Darüber hinaus identifizierten sie einen Effekt auf die Kaufabsicht. Sowohl Collins-Dodd und Lindley (2003) als auch Semeijn et al. (2004) konnten für das Segment des Lebensmitteleinzelhandels einen positiven Einfluss des Einkaufsstättenimage auf die Einstellung gegenüber Handelsmarken der betreffenden Einkaufsstätte belegen.

Bloemer und de Ruyter (1998) konnten einen indirekten Einfluss des Einkaufsstättenimage auf die Einkaufsstättentreue nachweisen. Die entsprechende Mediatorvariable war die Zufriedenheit der Kunden mit der Einkaufsstätte. Eine direkte Beziehung zwischen Einkaufsstättenimage und Einkaufsstättentreue konnten Bloemer und de Ruyter nicht feststellen (vgl. 1998, S. 508). Diese direkte Beziehung wurde hingegen von Korgaonkar et al. (1985), Lessig (1973) sowie Sirgy und Samli (1985) nachgewiesen.

Das Einkaufsstättenimage kann auch auf Aspekte der Standortwahl Einfluss nehmen. Darley und Lim (1999) zeigten einen regressionsanalytisch nachgewiesenen positiven Effekt des Einkaufsstättenimage (im Sinne des Overall-Image) auf die Einkaufshäufigkeit sowie den Anfahrtsweg (und somit die Bereitschaft, längere Anfahrtswege in Kauf zu nehmen). Stanley und Sewall (1976) haben den probabilistischen Potenzialansatz von Huff modifiziert und um die Einkaufsstättenimage-Komponente erweitert.144 Sie konnten empirisch nachweisen, dass das Einkaufsstättenimage einen signifikanten Erklärungsbeitrag zur Wahrscheinlichkeit leistet, dass ein Konsument eine bestimmte Einkaufsstätte aufsucht (vgl. 1976, S. 52).

In ähnlicher Weise haben Nevin und Houston (1980) den Huffschen Ansatz verändert und mittels mehrerer Imagevariablen, die zuvor faktorenanalytisch ermittelt wurden, ausgebaut. Ihre Untersuchung bezog sich nicht auf einzelne Einkaufsstätten, sondern auf Einkaufsstättenagglomerationen. Im Gegensatz zur Untersuchung von Stanley und Sewall hat sich die Prognosekraft des von Nevin und Houston erweiterten Ansatzes durch die Hinzunahme von Imagevariablen jedoch nur geringfügig verbessert (vgl. 1980, S. 88ff.).

Erscheint lt. Verlag 8.9.2008
Reihe/Serie Forschungsgruppe Konsum und Verhalten
Forschungsgruppe Konsum und Verhalten
Vorwort Prof. Dr. Peter Weinberg
Zusatzinfo XXV, 265 S.
Verlagsort Wiesbaden
Sprache deutsch
Themenwelt Wirtschaft Betriebswirtschaft / Management Marketing / Vertrieb
Wirtschaft Betriebswirtschaft / Management Unternehmensführung / Management
Wirtschaft Volkswirtschaftslehre
Schlagworte Einzelhandel • Handel • Handelsmanagement • Handelsmarketing • Konsument • Konsumentenverhalten
ISBN-10 3-8350-9176-X / 383509176X
ISBN-13 978-3-8350-9176-4 / 9783835091764
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
Haben Sie eine Frage zum Produkt?
PDFPDF (Wasserzeichen)

DRM: Digitales Wasserzeichen
Dieses eBook enthält ein digitales Wasser­zeichen und ist damit für Sie persona­lisiert. Bei einer missbräuch­lichen Weiter­gabe des eBooks an Dritte ist eine Rück­ver­folgung an die Quelle möglich.

Dateiformat: PDF (Portable Document Format)
Mit einem festen Seiten­layout eignet sich die PDF besonders für Fach­bücher mit Spalten, Tabellen und Abbild­ungen. Eine PDF kann auf fast allen Geräten ange­zeigt werden, ist aber für kleine Displays (Smart­phone, eReader) nur einge­schränkt geeignet.

Systemvoraussetzungen:
PC/Mac: Mit einem PC oder Mac können Sie dieses eBook lesen. Sie benötigen dafür einen PDF-Viewer - z.B. den Adobe Reader oder Adobe Digital Editions.
eReader: Dieses eBook kann mit (fast) allen eBook-Readern gelesen werden. Mit dem amazon-Kindle ist es aber nicht kompatibel.
Smartphone/Tablet: Egal ob Apple oder Android, dieses eBook können Sie lesen. Sie benötigen dafür einen PDF-Viewer - z.B. die kostenlose Adobe Digital Editions-App.

Buying eBooks from abroad
For tax law reasons we can sell eBooks just within Germany and Switzerland. Regrettably we cannot fulfill eBook-orders from other countries.

Mehr entdecken
aus dem Bereich
Wie Sie mit Duftstoffen Ihre Marke stärken

von Paul Steiner

eBook Download (2025)
Springer Gabler (Verlag)
CHF 22,45
Affiliate-, Influencer-, Content-, Social-Media-, Amazon-, Voice-, …

von Erwin Lammenett

eBook Download (2025)
Springer Gabler (Verlag)
CHF 29,30