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Telekommunikation und die globale wirtschaftliche Entwicklung (eBook)

Einfluss der weltweiten Verbreitung neuer Technologien

Hans-Peter Quadt (Herausgeber)

eBook Download: PDF
2005 | 2005
VI, 108 Seiten
Springer Berlin (Verlag)
978-3-540-26704-1 (ISBN)

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Telekommunikation und die globale wirtschaftliche Entwicklung -
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Telekommunikation verbindet Völker und Menschen, sie eröffnet den Zugang zu Informationen und Wissen, erleichtert Zusammenarbeit und Handel. Jedoch gibt es immer noch große Regionen und große Teile der Weltbevölkerung, die unterversorgt sind. Wie beeinflusst die weltweite Verbreitung neuer Telekommunikations-Infrastrukturen und Dienste die globale wirtschaftliche und soziale Entwicklung? Welche Rolle können und sollten die Regierungen und die Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen spielen, um den Rückstand aufzuholen und die Entwicklung in allen Teilen der Welt zu fördern? Die Antworten haben einen wesentlichen Einfluss auf die zukünftigen Strategien der Player in der Telekommunikation. Der Münchner Kreis hat mit kompetenten und erfahrenen internationalen Experten den Fragenkomplex diskutiert. Der vorliegende Band enthält die Vorträge und Diskussionen.

Inhalt 6
1 Begrüßung 8
2 Einführung 10
3 World Summit on Information Society (WSIS) 17
4 Telekommunikation und wirtschaftliche Entwicklung: Politische Erfahrung und Herausforderung 23
4.1 Statement 23
4.2 Statement 28
4.3 Statement 41
4.4 Diskussion 50
5 Technologiediffusion und globale Wissensvernetzung 57
5.1 Statement 57
5.2 Statement 65
5.3 Statement 69
5.4 Statement 80
5.5 Diskussion 82
6 Technologie- und Wissensdiffusion als Herausforderung an die Player am IKT-Markt 85
6.1 Statement 85
6.2 Statement 92
6.3 Statement 100
6.4 Diskussion 105
7 Schlusswort 111
Anhang 114

6 Technologie- und Wissensdiffusion als Herausforderung an die Player am IKT-Markt (S. 79-80)

6.1 Statement

von Christopher Schläffer
Deutsche Telekom AG, Bonn

Telekommunikation und globale wirtschaftliche Entwicklung (das hat der bisherige Verlauf unserer Mitgliederkonferenz anschaulich unter Beweis gestellt) sind in der entstehenden Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts untrennbar miteinander verknüpft. Informations- und Telekommunikationstechnologien ermöglichen insgesamt gesellschaftlichen und ökonomischen Fortschritt und sind Basis für Wohlstand. Diese Entwicklung ist jedoch vielschichtig und unterschiedlich – insbesondere geographisch – und in Ihrer Geschwindigkeit unverändert schwierig zu fassen.

Erlauben Sie mir auf 4 Themen in Rahmen unserer Themenstellung einzugehen:

1. Technologiediffusion am Beispiel der substantiellen Wachstumsfelder unserer Industrie
2. die Herausforderungen für Unternehmen der ITK-Industrie in Deutschland, beispielhaft Osteuropa und der Welt
3. wesentliche Einflussfaktoren auf Technologiediffusion in unserer Industrie und 4. Innovation als Herausforderung zur Beseitigung von Diffusionsbarrieren für Telekommunikation und Informationstechnologie.

1. Technologiediffusion am Beispiel der substantiellen

Wachstumsfelder unserer Industrie Das Internet hat in einem Jahrzehnt das Kommunikationsverhalten von Menschen in aller Welt revolutioniert. Innerhalb kürzester Zeit hat sich das World Wide Web als zentrales Medium in der Informationsgesellschaft etabliert. Noch nie war eine vergleichbare Plattform vorhanden, die Information so universell verfügbar gemacht hat und damit eine demokratische Revolution im Sinne einer Wissensgesellschaft befördert hat.

Unsere Aufgabe ist sicherzustellen, dass daran Menschen möglichst in der gesamten Welt teilhaben können. Christopher Schläffer Diese globale Wissensgesellschaft erwächst mit rasanter Geschwindigkeit. Jährlich nimmt die Zahl der Internet-Nutzer um durchschnittlich 17 % zu. Von den weltweit rund 605 Millionen Internetnutzern leben allerdings 90 – in Worten: neunzig! – Prozent in den Industrienationen. Die Herausforderung heißt also zweifelsohne: Digital Divide!

Der Anteil der Bevölkerung, der in Europa Internet nutzt, liegt heute bei rund 32 % – das entspricht insgesamt rund 191 Mio. Nutzern – und damit bereits über dem Niveau der USA mit 31% oder rund 183 Mio Nutzern. Deutschland liegt in Europa mit 50% Internetpenetration im Vergleich gut, wenn auch dramatisch hinter z.B. Skandinavien (und 70%). Deutlich ist der Abstand der osteuropäischen Länder mit einer Penetrationsrate von nur knapp 10%. Im asiatisch-pazifischen Raum liegt die Penetrationsrate bei rund 30 % – dominiert durch die großen Märkte Japan und China. Lateinamerika und Afrika/Mittlerer Osten bilden das Schlusslicht mit knapp 6 bzw. 2 % Anteil an Internet-Nutzern weltweit.

Die Wachstumsdynamik in China ist atemberaubend, anders als zum Beispiel in Afrika. Die Gründe für die heterogene Entwicklung sind vor allem eine fundamental unterschiedliche PC-Penetration, aber auch die unzureichende Versorgung von Entwicklungsländern mit Festnetzinfrastruktur. Dominant wird hier vielmehr Mobilfunk und dessen unaufhaltsame Entwicklung quer über die Volkswirtschaften und Geografien.

Nach aktuellen Prognosedaten von Strategy Analytics hat die Anzahl von Mobilfunknutzern weltweit die Anzahl von Festnetzanschlüssen überholt und erreicht Ende des Jahres 1,4 Milliarden, 5 Jahre später 2,1 Millarden. Glaubt man den Prognosen so werden zu diesem Zeitpunkt knappe 2/3 oder 63,4% der Mobilfunknutzer aus Asien, Lateinamerika, Afrika und dem mittleren Osten kommen mit Penetrationsraten zwischen 21 und 36%.

Die USA holen in diesem Zeitraum den Abstand in der Mobilfunkpenetration von heute etwa 20%-Punkten auf. Was bedeutet das perspektivisch? Digital Divide ist heute bezüglich Internet-Nutzung ein dramatisches Phänomen, das auch Resultat unterschiedlicher Ausprägung von Festnetz- bzw. PC-Penetration und andererseits einer noch massenhaft noch nicht datentauglichen Mobilfunkinfrastruktur ist.

Erscheint lt. Verlag 2.11.2005
Zusatzinfo VI, 108 S. 23 Abb.
Verlagsort Berlin
Sprache deutsch
Themenwelt Wirtschaft Betriebswirtschaft / Management Marketing / Vertrieb
Schlagworte Informationsgesellschaft • Kommunikation • Technologiediffusion • Telekommunikation • Wissensvernetzung
ISBN-10 3-540-26704-2 / 3540267042
ISBN-13 978-3-540-26704-1 / 9783540267041
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