Dynamische Allokationsregeln von Emissionszertifikaten
Seiten
2008
|
3. Aufl.
GRIN Verlag
978-3-638-91749-0 (ISBN)
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978-3-638-91749-0 (ISBN)
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich VWL - Geldtheorie, Geldpolitik, Note: 1,0, Christian-Albrechts-Universität Kiel, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Kyoto-Protokoll haben sich die unterzeichnenden Industrieländer darüber verständigt,ihre Emissionen von Treibhausgasen im Zeitraum 2008 bis 2012 gegenüber demBasisjahr 1990 um 5 % zu reduzieren. Die Europäische Union (EU) hat dabei festgelegt,ihre Emissionen von Treibhausgasen im genannten Zeitraum sogar um 8 % zu senken.Dieses Reduktionsziel wird durch das sog. EU-Burden-Sharing auf die einzelnen Mitgliedsstaatenaufgeteilt. Beispielsweise hat die Bundesrepublik Deutschland ihre Emissionengegenüber dem Basisjahr 1990 um ca. 21 % zu reduzieren. Um diese genanntenKlimaschutzziele erreichen zu können, wurde innerhalb der EU ein grenzüberschreitenderHandel von Emissionszertifikaten eingeführt, der am 01. Januar 2005 begann.Die gesetzlichen Regelungen zum Emissionshandel in der EU befinden sich in der EU-Emissionshandelsrichtlinie(EU-EHRL). Emissionsintensive Anlagenbetreiber, bei denenbei der Produktion als Kuppelprodukte Treibhausgase entstehen, müssen nach derEU-EHRL in Besitz von Emissionszertifikaten sein, um diese Treibhausgase in die Erdatmosphäreemittieren zu dürfen. Diese Emissionszertifikate werden den entsprechendenAnlagenbetreibern von den EU-Mitgliedstaaten aus einer an den Klimaschutzzielenorientierten Gesamtmenge zugeteilt, danach können diese dann in der EU gemeinschaftsweitgehandelt werden. Der Hintergrund hierbei ist, dass durch die Begrenzungder Gesamtmenge von Emissionszertifikaten und deren stetige Verknappung die o.a.Klimaschutzziele erreicht werden sollen.Die Durchführung der Allokation der Emissionszertifikate an die Anlagenbetreiber istdurch die EU-EHRL an die einzelnen EU-Mitgliedsstaaten delegiert worden. Dabei sindkeine konkreten Regelungen festgelegt worden, stattdessen sind lediglich einige Vorgabenzu beachten. Daher stellt sich hier das Problem, wie die Zertifikate von mitgliedsstaatlicherSeite aus optimalerweise an die einzelnen Anlagenbetreiber verteilt werdenkönnen, was auch für die Effizienz und Akzeptanz eines Emissionshandelssystems vonBedeutung ist. Ziel dieser Arbeit soll es daher sein optimale Allokationsmöglichkeitenvon Emissionszertifikaten, vor allem auf Basis des Modells von Böhringer und Lange,vorzustellen und kritisch zu diskutieren.
| Sprache | deutsch |
|---|---|
| Maße | 148 x 210 mm |
| Gewicht | 55 g |
| Themenwelt | Wirtschaft ► Volkswirtschaftslehre |
| ISBN-10 | 3-638-91749-5 / 3638917495 |
| ISBN-13 | 978-3-638-91749-0 / 9783638917490 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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