Was COVID-19 mit der ökologischen Krise, dem Raubbau an der Natur und dem Agrobusiness zu tun hat
Seiten
2021
|
2. Auflage
Papyrossa Verlag
978-3-89438-738-9 (ISBN)
Papyrossa Verlag
978-3-89438-738-9 (ISBN)
Seitdem Menschen sesshafte Landwirtschaft betreiben, kommt es immer wieder zu tödlichen Epidemien. Aber warum nehmen diese Infektionen heute die Form weltweiter Pandemien an, so wie es bei COVID-19, SARS, MERS oder der Vogelgrippe der Fall war? Warum häufen sie sich - und was lässt sich dagegen unternehmen? Der US-amerikanische Biologe Rob Wallace erklärt, wie Pandemien entstehen und warum sie sich global ausbreiten. In seiner Analyse berücksichtigt er die evolutionäre Dynamik der Krankheitserreger ebenso wie die gegenwärtigen ökologischen und ökonomischen Strukturen. So skizziert er eine politische Virologie, die den »Eigensinn der Mikroben« ebenso berücksichtigt wie Freihandelsverträge, Tierzuchtmethoden und die Eigentumsverhältnisse. Die Ursache von COVID-19 sieht er in weltweit schwindender Biodiversität, Landübernutzung und Massentierhaltung, kurz: im herrschenden kapitalistischen Nahrungsregime. Und solange der ökologische Raubbau anhält, erklärt Rob Wallace, werden Epidemien außer Kontrolle geraten.»Ganzheitliche, radikale Wissenschaft von den Frontlinien des Kampfes gegen auftauchende Seuchen. Mit dem Weitwinkel der Politischen Ökologie betont Rob Wallace die zentrale Rolle des Agrobusiness und der Fast-Food-Industrie für die Entwicklung von Pandemien, die unseren gesamten Planeten bedrohen. Ein Meilenstein.«Mike Davis, Autor von City of Quartz und Planet der Slums»Das Buch zieht wichtige Verbindungen zwischen industrieller Landwirtschaft, Umweltzerstörung und Virus-Epidemien. Wallace verknüpft gekonnt die politische Analyse von biologischen mit ökonomischen Phänomenen, um die Bedeutung von geographischen Orten, Kapital und Macht rund um die Dynamiken von Seuchenausbrüchen zu erklären.«Adia Benton, Northwestern University, Evanston/Chicago
Rob Wallace, Evolutionsbiologe und Phylogenetiker, unterrichtete am Institute for Global Studies an der Universität von Minnesota. Er beriet die Food and Agriculture Organization der UNO und das Center for Disease Control and Prevention, die Gesundheitsbehörde der USA. Heute arbeitet er bei der Initiative Agroecology and Rural Economics Research Corps, die ökologische landwirtschaftliche Methoden erforscht und umsetzt. Aus dem amerikanischen Englisch von Matthias Martin Becker, Übersetzer und freier Wissenschaftsjournalist u.a. für Deutschlandfunk, SWR und WDR, lebt in Berlin.
| Erscheinungsdatum | 29.07.2020 |
|---|---|
| Übersetzer | Matthias Martin Becker |
| Vorwort | Matthias Martin Becker |
| Verlagsort | Köln |
| Sprache | deutsch |
| Original-Titel | Big Farms make Big Flu |
| Maße | 135 x 205 mm |
| Gewicht | 266 g |
| Themenwelt | Sachbuch/Ratgeber ► Geschichte / Politik ► Politik / Gesellschaft |
| Weitere Fachgebiete ► Land- / Forstwirtschaft / Fischerei | |
| Schlagworte | Agrarökonomie • Corona • Ernährung • Fleischerzeugung • Fleischindustrie • Freihandel • Gesundheitspolitik • Kapitalismus • Krankheit • Krise • Landwirtschaft • Massentierhaltung • Nahrungsmittelindustrie • Tierzucht • Virus • Wirtschaft |
| ISBN-10 | 3-89438-738-6 / 3894387386 |
| ISBN-13 | 978-3-89438-738-9 / 9783894387389 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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