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Die Gene sind nicht alles

Argumente für das Verständnis von Pflanzenzüchtung und Gentechnik aus einer erweiterten Sicht der Natur
Buch
256 Seiten
2009 | 1., Aufl.
Edition Zukunft (Verlag)
978-3-89799-222-1 (ISBN)
CHF 19,95 inkl. MwSt
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Pflanzenzüchtung ist die Gestaltung eines von Menschenhand gelenkten Entwicklungsprozesses. In diesem Prozess werden Nachkommen mit einer mehr oder weniger großen Variationsbreite geschaffen. Fragt man nach den Ursachen für das Zustandekommen dieser Variationen, so werden zu ihrer wissenschaftlichen Begründung in der Regel die Ergebnisse der Genforschung angeführt. Schaut man jedoch genauer hin, so wird rasch deutlich, dass die Genetik eine befriedigende Antwort bis heute schuldig geblieben ist.
Vieles spricht dafür, dass sich Lebensprozesse auch im Bereich der Pflanzenzüchtung nicht mehr länger sinnvoll und umfassend auf dem Boden des bislang herrschenden, materialistisch-reduktionistischen Paradigmas der Naturwissenschaften beschreiben lassen. So sprengen beispielsweise Forschungsergebnisse der Epigenetik das klassische Erklärungsmodell der Gentechnik und verweisen auf grundlegende Steuerungsmechanismen von Lebensprozessen, die außerhalb der DNS liegen - eine Erkenntnis, die vor wenigen Jahren von vielen Forschern wahrscheinlich noch als pure Fantasterei abgetan worden wäre.
Im ersten Teil des Buches werden in einem einführenden Überblick ausgewählte Aspekte der Pflanzenevolution, der Pflanzengenetik und der Pflanzenzüchtung skizziert.
Im zweiten Teil werden verbreitete Pro- und Contra-Argumente zur Gentechnik rekapituliert. Die systematische Zusammenschau dieser Positionen lässt deutlich werden, dass eine gentechnisch geprägte Pflanzenzüchtung mit ihrer Fokussierung auf das Genom zu kurz greift, um Lebensprozesse und Veränderungsmechanismen pflanzlicher Organismen in ihrem Wesenskern erklären und deuten zu können.
Der dritte Teil des Buches regt daher dazu an, unser Verständnis von Lebensprozessen zu vertiefen und zu erweitern, um so zu einer der Wirklichkeit angemesseneren Strategie der Pflanzenzüchtung zu gelangen, als sie die Gentechnik heute anzubieten vermag. Durch die Darstellung ausgewählter „unkonventioneller“ Denkrichtungen und Forschungsarbeiten aus der Biologie und der Pflanzenzüchtung wird der Versuch unternommen, im Rahmen der Pflanzenzüchtung den Blick für Erklärungsansätze über Steuerungs- und Organisationsprinzipien von Organismen zu öffnen, die durch nicht-materielle Kräfte bedingt sind, deren Deutung jedoch wahrscheinlich erst durch ein erweitertes Naturverständnis zugänglich wird. Pflanzenzüchtung ist die Gestaltung eines von Menschenhand gelenkten Entwicklungsprozesses. In diesem Prozess werden Nachkommen mit einer mehr oder weniger großen Variationsbreite geschaffen. Fragt man nach den Ursachen für das Zustandekommen dieser Variationen, so werden zu ihrer wissenschaftlichen Begründung in der Regel die Ergebnisse der Genforschung angeführt. Schaut man jedoch genauer hin, so wird rasch deutlich, dass die Genetik eine befriedigende Antwort bis heute schuldig geblieben ist.
Vieles spricht dafür, dass sich Lebensprozesse auch im Bereich der Pflanzenzüchtung nicht mehr länger sinnvoll und umfassend auf dem Boden des bislang herrschenden, materialistisch-reduktionistischen Paradigmas der Naturwissenschaften beschreiben lassen. So sprengen beispielsweise Forschungsergebnisse der Epigenetik das klassische Erklärungsmodell der Gentechnik und verweisen auf grundlegende Steuerungsmechanismen von Lebensprozessen, die außerhalb der DNS liegen - eine Erkenntnis, die vor wenigen Jahren von vielen Forschern wahrscheinlich noch als pure Fantasterei abgetan worden wäre.
Im ersten Teil des Buches werden in einem einführenden Überblick ausgewählte Aspekte der Pflanzenevolution, der Pflanzengenetik und der Pflanzenzüchtung skizziert.
Im zweiten Teil werden verbreitete Pro- und Contra-Argumente zur Gentechnik rekapituliert. Die systematische Zusammenschau dieser Positionen lässt deutlich werden, dass eine gentechnisch geprägte Pflanzenzüchtung mit ihrer Fokussierung auf das Genom zu kurz greift, um Lebensprozesse und Veränderungsmechanismen pflanzlicher Organismen in ihrem Wesenskern erklären und deuten zu können.
Der dritte Teil des Buches regt daher dazu an, unser Verständnis von Lebensprozessen zu vertiefen und zu erweitern, um so zu einer der Wirklichkeit angemesseneren Strategie der Pflanzenzüchtung zu gelangen, als sie die Gentechnik heute anzubieten vermag. Durch die Darstellung ausgewählter „unkonventioneller“ Denkrichtungen und Forschungsarbeiten aus der Biologie und der Pflanzenzüchtung wird der Versuch unternommen, im Rahmen der Pflanzenzüchtung den Blick für Erklärungsansätze über Steuerungs- und Organisationsprinzipien von Organismen zu öffnen, die durch nicht-materielle Kräfte bedingt sind, deren Deutung jedoch wahrscheinlich erst durch ein erweitertes Naturverständnis zugänglich wird.

Vorwort Einleitung Geschichtlicher Überblick zu den Evolutionstheorien des 19. Jahrhunderts Die Entwicklung der Genetik im 20. Jahrhundert Erkenntnisse aus der Epigenetik zu Beginn des 21. Jahrhunderts - Vererbung ist mehr als die Summe der Gene Einführung in die Pro- und Contra-Argumente der Agro-Gentechnik Was kritisiert die Wissenschaft an der Agro-Gentechnik? Ethische Aspekte in der Anwendung der Agro-Gentechnik Risiken und Folgen der Agro-Gentechnik für die Umwelt und den Menschen Folgen für die Landwirtschaft durch die Agro-Gentechnik Die Rolle der Saat-Multis in der Agro-Gentechnik sowie neueste technische Entwicklungen auf diesem Sektor Agrarpolitische Folgerungen - Ausblick für die Landwirtschaft Die Überwindung des genetischen Dogmas und die Einbeziehung von Umwelteinflüssen in die Pflanzenentwicklung und Pflanzenzucht Konzepte zur Überwindung des Materialismus in der Biologie Vitalismus, Holismus und die Theorie der morphogentischen Felder - theoretische Konzepte in der Biologie des 20. Jahrhunderts Unkonventionelles Wissen und unkonventionelle Methoden in Bezug auf den Umgang mit Lebensprozessen Zum Paradigmenwandel in der Biologie und seinen Folgen für die Pflanzenzüchtung Vorwort Einleitung Geschichtlicher Überblick zu den Evolutionstheorien des 19. Jahrhunderts Die Entwicklung der Genetik im 20. Jahrhundert Erkenntnisse aus der Epigenetik zu Beginn des 21. Jahrhunderts - Vererbung ist mehr als die Summe der Gene Einführung in die Pro- und Contra-Argumente der Agro-Gentechnik Was kritisiert die Wissenschaft an der Agro-Gentechnik? Ethische Aspekte in der Anwendung der Agro-Gentechnik Risiken und Folgen der Agro-Gentechnik für die Umwelt und den Menschen Folgen für die Landwirtschaft durch die Agro-Gentechnik Die Rolle der Saat-Multis in der Agro-Gentechnik sowie neueste technische Entwicklungen auf diesem Sektor Agrarpolitische Folgerungen - Ausblick für die Landwirtschaft Die Überwindung des genetischen Dogmas und die Einbeziehung von Umwelteinflüssen in die Pflanzenentwicklung und Pflanzenzucht Konzepte zur Überwindung des Materialismus in der Biologie Vitalismus, Holismus und die Theorie der morphogentischen Felder - theoretische Konzepte in der Biologie des 20. Jahrhunderts Unkonventionelles Wissen und unkonventionelle Methoden in Bezug auf den Umgang mit Lebensprozessen Zum Paradigmenwandel in der Biologie und seinen Folgen für die Pflanzenzüchtung

Vorwort Arnim Bechmann
Sprache deutsch
Maße 170 x 220 mm
Gewicht 480 g
Einbandart Paperback
Themenwelt Weitere Fachgebiete Land- / Forstwirtschaft / Fischerei
Schlagworte Agro-Gentechnik • Genetik • Hardcover, Softcover / Biologie/Landwirtschaft, Gartenbau, Forstwirtschaft, Fisc • Landwirtschaft • Nachmaterialistische Naturwissenschaft • Pflanzenzüchtung
ISBN-10 3-89799-222-1 / 3897992221
ISBN-13 978-3-89799-222-1 / 9783897992221
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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