Entwicklung der Arachno-Entomologie am Wissenschaftsstandort Berlin aus veterinärmedizinischer Sicht - von den Anfängen bis in die Gegenwart
Seiten
2008
|
1., Aufl.
Mensch & Buch (Verlag)
978-3-86664-416-8 (ISBN)
Mensch & Buch (Verlag)
978-3-86664-416-8 (ISBN)
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Die Entwicklung der Arachno-Entomologie am Standort Berlin wird aus veterinärmedizinischer Sicht einer Betrachtung unterzogen. Aus Gründen der Komplexität des Themas, sowie wegen der lückenhaften Quellenlage, kann ein Anspruch auf Vollständigkeit nicht erhoben werden. Das Ergebnis der Erhebungen ist als Leitfaden und als Grundlage für weitere historische Forschungen ausgelegt. Eingangs wird kurz auf die Systematik der Arthropoden einerseits und die Entstehungsgeschichte von Berlin andererseits eingegangen.
Die ältesten Überlieferungen allgemein auf dem Gebiet der Parasitologie und speziell der Arachno-Entomologie stammen von Aristoteles (*384–†322 v.Chr.) und Hippokrates (*460–†377 v.Chr.). Der Standort Berlin, veterinärmedizinisch betrachtet, gibt erstmals im 16. Jahrhundert einen Einblick in die damaligen Verhältnisse. Der Kurfürst Joachim Friedrich von Brandenburg (*1546–†1608) vereidigte die ersten Marstallveterinäre. Der Theologe, Sprachforscher und Pädagoge Johann Leonhard Frisch (*1666–†1743) veröffentlicht sein 13 teiliges Hauptwerk „Beschreibung von allerley Insecten in Teutsch-Land. Nebst nützlichen Anmerkungen und Abbildungen von diesem ... Gewürme.“ (*1720–†1738). Friedrich II., König von Preußen, (*1712–†1786) führte die Berufsbezeichnung „Arztschmied“ ein. 1790 eröffnete Friedrich Wilhelm II. (*1744–†1797) die „École Veterinaire“, die als Wurzel einer kontinuierlichen und vergleichenden arachno-entomologischen Forschung aus biowissenschaftlicher, veterinärmedizinischer und medizinischer Sicht am Standort Berlin betrachtet werden kann. In den Anfängen dieser Schule wurde aus dem ganzen europäischen Kontinent arachno-entomologisches Wissen zusammengetragen und hier in Berlin vermittelt. Neben der „Königlichen Thierarzneischule zu Berlin“ wurde die Arachno-Entomologie in Berlin durch das unermüdliche Wirken des Juristen und Naturwissenschaftlers G.Kraatz (*1831–†1909) geprägt. Dieser war Begründer des „Entomologischen Museums“, Mitbegründer einer „Entomologischen Gesellschaft“, sowie der ersten „Berliner Entomologischen Zeitung“.
Der Standort Berlin wurde auf dem Gebiet der veterinärmedizinischen Arachno-Entomologie in den letzten 200 Jahren zunächst durch Persönlichkeiten wie J.G.Naumann (*1754–†1836), E.F.Gurlt (*1794–†1882), A.Ch.Gerlach (*1811–†1877) u.a. entwickelt und später kontinuierlich als wichtiges Teilgebiet der Infektionsbiologie geprägt. Die bedeutsamen Gelehrten Berlins auf dem Gebiet der Arachno-Entomologie wurden in einer „Ahnenreihe“ aufgeführt.
Der Schwerpunkt der Dissertation konzentriert sich auf die akademischen Bildungsstätten, das Institut für Bienenkunde, sowie das Entomologische Museum. Im ersten Teil werden die Quellen bis 1945, im zweiten Teil der Nachkriegszeit, einschließlich der Ex-peditionen im Ausland, bis zur Gegenwart, in insgesamt über 1300 wissenschaftlichen Publikationen zum Thema Arachno-Entomologie in Berlin dokumentiert.
Die ältesten Überlieferungen allgemein auf dem Gebiet der Parasitologie und speziell der Arachno-Entomologie stammen von Aristoteles (*384–†322 v.Chr.) und Hippokrates (*460–†377 v.Chr.). Der Standort Berlin, veterinärmedizinisch betrachtet, gibt erstmals im 16. Jahrhundert einen Einblick in die damaligen Verhältnisse. Der Kurfürst Joachim Friedrich von Brandenburg (*1546–†1608) vereidigte die ersten Marstallveterinäre. Der Theologe, Sprachforscher und Pädagoge Johann Leonhard Frisch (*1666–†1743) veröffentlicht sein 13 teiliges Hauptwerk „Beschreibung von allerley Insecten in Teutsch-Land. Nebst nützlichen Anmerkungen und Abbildungen von diesem ... Gewürme.“ (*1720–†1738). Friedrich II., König von Preußen, (*1712–†1786) führte die Berufsbezeichnung „Arztschmied“ ein. 1790 eröffnete Friedrich Wilhelm II. (*1744–†1797) die „École Veterinaire“, die als Wurzel einer kontinuierlichen und vergleichenden arachno-entomologischen Forschung aus biowissenschaftlicher, veterinärmedizinischer und medizinischer Sicht am Standort Berlin betrachtet werden kann. In den Anfängen dieser Schule wurde aus dem ganzen europäischen Kontinent arachno-entomologisches Wissen zusammengetragen und hier in Berlin vermittelt. Neben der „Königlichen Thierarzneischule zu Berlin“ wurde die Arachno-Entomologie in Berlin durch das unermüdliche Wirken des Juristen und Naturwissenschaftlers G.Kraatz (*1831–†1909) geprägt. Dieser war Begründer des „Entomologischen Museums“, Mitbegründer einer „Entomologischen Gesellschaft“, sowie der ersten „Berliner Entomologischen Zeitung“.
Der Standort Berlin wurde auf dem Gebiet der veterinärmedizinischen Arachno-Entomologie in den letzten 200 Jahren zunächst durch Persönlichkeiten wie J.G.Naumann (*1754–†1836), E.F.Gurlt (*1794–†1882), A.Ch.Gerlach (*1811–†1877) u.a. entwickelt und später kontinuierlich als wichtiges Teilgebiet der Infektionsbiologie geprägt. Die bedeutsamen Gelehrten Berlins auf dem Gebiet der Arachno-Entomologie wurden in einer „Ahnenreihe“ aufgeführt.
Der Schwerpunkt der Dissertation konzentriert sich auf die akademischen Bildungsstätten, das Institut für Bienenkunde, sowie das Entomologische Museum. Im ersten Teil werden die Quellen bis 1945, im zweiten Teil der Nachkriegszeit, einschließlich der Ex-peditionen im Ausland, bis zur Gegenwart, in insgesamt über 1300 wissenschaftlichen Publikationen zum Thema Arachno-Entomologie in Berlin dokumentiert.
| Sprache | deutsch |
|---|---|
| Maße | 148 x 210 mm |
| Einbandart | gebunden |
| Themenwelt | Veterinärmedizin |
| Schlagworte | Hardcover, Softcover / Medizin/Veterinärmedizin • HC/Medizin/Veterinärmedizin |
| ISBN-10 | 3-86664-416-7 / 3866644167 |
| ISBN-13 | 978-3-86664-416-8 / 9783866644168 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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