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Moduliert mCLCA3 den pulmonalen Phänotyp der Mukoviszidose?

Pathomorphologische, -morphometrische und molekularbiologische Phänotypisierung eines neuen doppelt transgenen Lungen-Mausmodells für Mukoviszidose

(Autor)

Buch
230 Seiten
2013
Mensch & Buch (Verlag)
978-3-86387-378-3 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Moduliert mCLCA3 den pulmonalen Phänotyp der Mukoviszidose? - Kathleen Lange
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Die Mukoviszidose oder zystische Fibrose (engl. Cystic Fibrosis, CF) ist die häufigste letale angeborene Lungenerkrankung des Menschen, beruhend auf Mutationen im Bereich des CFTR-Gens (engl. Cystic Fibrosis Transmembrane Conductance Regulator). Bei der Mukoviszidose kommt es zu einer verminderten Chloridsekretion, einer erhöhten Natrium- und Wasserabsorption, einer Verminderung des Flüssigkeitsfilms auf der Atemwegsoberfläche (engl. airway surface liquids, ASL), einer Dehydration des Schleims in den Atemwegen und einer gestörten mukoziliären Reinigung (engl. clearance). Ein bedeutendes Kennzeichen der Lungenpathologie ist die Verlegung der Atemwege durch Schleimansammlungen und eine massiven Vermehrung von schleimproduzierenden Becherzellen. Die genaue Pathogenese dieser unheilbaren Erkrankung ist bislang unklar, daher sind geeignete Mukoviszidose- Tiermodelle unentbehrlich für die Erforschung der Mechanismen dieser Erkrankung und die Entwicklung von neuen, innovativen therapeutischen Strategien. Das „ENaC-Modell“ (engl. epithelial sodium channel), eine transgene Maus, die in den Atemwegen den epithelialen Natriumkanal überexprimiert, ist das einzige Mukoviszidose-Mausmodell, das mit einer Verminderung des ASL, einer erhöhten Schleimkonzentration, einem verzögerten Schleimtransport, Obstruktionen der Atemwege mit Schleim sowie einer Becherzellhyperplasie und -metaplasie den Mukoviszidose-typischen Lungenphänotyp zeigt. Besondere Bedeutung haben in den letzten Jahren sogenannte Modulatorgene erlangt, die den Phänotyp der Erkrankung verändern. Eine gezielte Beeinflussung dieser Gene und ihrer Genprodukte stellt einen hoffnungsvollen therapeutischen Ansatz dar. Zu den eben genannten Modulatorgenen gehört die CLCA-Gen-Familie (engl. calcium-activated chloride channel regulator), von denen beim Menschen insbesondere hCLCA1 und sein orthologer Vertreter bei der Maus mCLCA3 (hier kurz: „m3“) mögliche Kandidaten für die Modulation des Mukoviszidose-Phänotyps darstellen. Das Institut für Tierpathologie, Freie Universität Berlin hält und züchtet m3-ko-Mäuse, die selbst jedoch keinen Mukoviszidose-typischen Lungenphänotyp zeigen. In der vorliegenden Arbeit wird ein neues Mausmodell phänotypisch untersucht, welches bereits vorab in der Arbeitsgruppe durch Melanie Bothe und Dr. Lars Mundhenk durch Kreuzung der vorgestellten Modelle generiert werden konnte. Diese Tiere sind sowohl durch eine atemwegsspezifische Natriumkanalüberexpression (ENaC-tg) als auch durch die fehlende Expression von m3 (m3-ko) charakterisiert und wurden in dieser Arbeit pathomorphologisch, -morphometrisch und molekularbiologisch phänotypisiert. Dabei sollte gezeigt werden, ob und in welchem Ausmaß m3 den Lungenphänotyp moduliert.

Sprache deutsch
Einbandart gebunden
Themenwelt Veterinärmedizin
Schlagworte Cystic Fibrosis Transmembrane Conductance Regulator(CFTR) • Lungenerkrankung • Mausmodell • Mukoviszidose • Mutationen • Tiermodell
ISBN-10 3-86387-378-5 / 3863873785
ISBN-13 978-3-86387-378-3 / 9783863873783
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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