Langfristige kostensparende Funktionssicherung durch Unterhaltung und Pflege von Querungshilfen für Tiere und zur Vernetzung von Lebensräumen
Seiten
2024
Fachverlag NW in Carl Ed. Schünemann KG
978-3-95606-774-7 (ISBN)
Fachverlag NW in Carl Ed. Schünemann KG
978-3-95606-774-7 (ISBN)
Das Funktionsziel einer Tierquerungshilfe leitet sich aus den Ansprüchen von zu vernetzenden Lebensraumtypen und im Spezialfall von besonderen naturschutzfachlich begründeten Einzelartansprüchen ab. Dies erfordert die Anlage geeigneter Lebensraumstrukturen
auf und an Tierquerungshilfen und ihre zielgerichtete Pflege und Unterhaltung zur Erreichung
und Erhaltung des Funktionszieles.
Die Auswertung von Fragebögen ergab, die Pflege und Unterhaltung von Tierquerungshilfen erfolgt in
Deutschland nicht in ausreichender Qualität.
Die Pflege und Unterhaltung von Tierquerungshilfen benötigt einen deutlichen Qualitätssprung, der einen Paradigmenwechsel erfordert. D. h. keine stereotype, einheitliche Pflege, wie im Straßennebenraum aus Sicht der Verkehrssicherungspflicht und auch keine Pflege von Grünflächen, wie im urbanen Raum, sondern eine bauwerksbezogene, selektive, variable und differenzierte Pflege. Dies ermöglicht vielfältige Lebensraumstrukturen für ein breites Artenspektrum auf kleinstem Raum. Damit wird dem ökosystemaren Ansatz für die Funktionalität von Tierquerungshilfen, wie er im MAQ verankert ist, entsprochen. Es gilt die Vernetzung der Landschaftsräume mit ihrer Biodiversität zu erhalten bzw. wiederherzustellen.
Eine vorausschauende Planung, mit klaren am Funktionsziel einer Tierquerungshilfe orientierten
Vorgaben und ihre 1:1 Umsetzung im Bau, sind entscheidende Grundlagen für eine effiziente langfristige Unterhaltungspflege, die das Gestaltungspotenzial der Natur mit nutzt.
Das FE weist auf folgende Voraussetzungen für die praktische Umsetzung einer effizienten Pflege und
Unterhaltung hin:
• verlustfreie Weitergabe von Unterlagen und Wissen bis zu den Verantwortlichen vor Ort,
• ständige Kommunikation unter allen Beteiligten,
• regelmäßige, fachlich fundierte Kontrollen vor Ort,
• fachlich geschulte Mitarbeiter,
• angepasste Zuständigkeitsstrukturen,
• definierte Finanzmittelverteilung
• und die Einbindung Dritter (z. B. Naturschutz, Forst, Verbände).
auf und an Tierquerungshilfen und ihre zielgerichtete Pflege und Unterhaltung zur Erreichung
und Erhaltung des Funktionszieles.
Die Auswertung von Fragebögen ergab, die Pflege und Unterhaltung von Tierquerungshilfen erfolgt in
Deutschland nicht in ausreichender Qualität.
Die Pflege und Unterhaltung von Tierquerungshilfen benötigt einen deutlichen Qualitätssprung, der einen Paradigmenwechsel erfordert. D. h. keine stereotype, einheitliche Pflege, wie im Straßennebenraum aus Sicht der Verkehrssicherungspflicht und auch keine Pflege von Grünflächen, wie im urbanen Raum, sondern eine bauwerksbezogene, selektive, variable und differenzierte Pflege. Dies ermöglicht vielfältige Lebensraumstrukturen für ein breites Artenspektrum auf kleinstem Raum. Damit wird dem ökosystemaren Ansatz für die Funktionalität von Tierquerungshilfen, wie er im MAQ verankert ist, entsprochen. Es gilt die Vernetzung der Landschaftsräume mit ihrer Biodiversität zu erhalten bzw. wiederherzustellen.
Eine vorausschauende Planung, mit klaren am Funktionsziel einer Tierquerungshilfe orientierten
Vorgaben und ihre 1:1 Umsetzung im Bau, sind entscheidende Grundlagen für eine effiziente langfristige Unterhaltungspflege, die das Gestaltungspotenzial der Natur mit nutzt.
Das FE weist auf folgende Voraussetzungen für die praktische Umsetzung einer effizienten Pflege und
Unterhaltung hin:
• verlustfreie Weitergabe von Unterlagen und Wissen bis zu den Verantwortlichen vor Ort,
• ständige Kommunikation unter allen Beteiligten,
• regelmäßige, fachlich fundierte Kontrollen vor Ort,
• fachlich geschulte Mitarbeiter,
• angepasste Zuständigkeitsstrukturen,
• definierte Finanzmittelverteilung
• und die Einbindung Dritter (z. B. Naturschutz, Forst, Verbände).
| Erscheinungsdatum | 04.05.2024 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Forschung Straßenbau und Straßenverkehrstechnik ; 1144 |
| Verlagsort | Bremen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 210 x 297 mm |
| Gewicht | 254 g |
| Themenwelt | Technik ► Bauwesen |
| Schlagworte | BMDV • Einzelartansprüchen • Forschung Straßenbau und Straßenverkehrstechnik • Forst • Naturschutz • ökosystemarer Ansatz • Pflege • Straßennebenraum • Tierquerungshilfe |
| ISBN-10 | 3-95606-774-6 / 3956067746 |
| ISBN-13 | 978-3-95606-774-7 / 9783956067747 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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