Japan - Leitfaden
Ferger, E (Verlag)
978-3-931219-55-0 (ISBN)
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Dipl.-Ing. (TU Berlin), VDI, gebürtiger Berliner, arbeitete mehrere Jahre als Direktor eines deutschen Spezialhandelshauses (mit Schwerpunkt Investitionsgüter) in Japan. Seitdem ist er als Marketingberater für den deutschen Mittelstand auf ostasiatischen Märkten tätig. Er lebt jetzt mit seiner japanischen Ehefrau und zwei Kindern in Düsseldorf. Kontakt über: A.Rive@web.de
1. Vorwort
2. Bausteine der japanischen Unternehmensführung
– zugleich Soziogramm der japanischen Gesellschaft –
2.1 Gruppenmentalität
2.2 Konkurrenzgesellschaft
2.3 Starke nationale Identität
2.4 Lebenslanges Lernen
2.5 Klare, langfristige Zielsetzungen
2.6 Puffersysteme
2.61 KEIRETSU-System
2.62 Nissan Motor und der Faktor Carlos Ghosn
2.7 Motivation
2.8 Entscheidungsfindung und Konsensbildung
2.9 Strukturorganisation
3. Marketing für Investitionsgüter in Japan
3.1 Einführender Überblick
3.2 Altbekannte Fehler vermeiden
3.3 Schritte auf den japanischen Markt
3.4 Spezielle Aspekte der Geschäftspraxis in Japan
3.5 Weiterführende strategische Überlegungen
4. Warntafel (Road Map) für den europäischen Mittelstand in Japan
4.01 - 4.20 Marketing und Vertrieb
4.21 - 4.22 Service
4.23 - 4.32 Strategisches
4.33 - 4.38 Fertigung
4.39 - 4.41 Personal
4.42 - 4.45 Interkulturelles
4.46 - 4.47 Schluss
5. Aus dem Geschäftsalltag in Japan / mit Japanern
5.1 Individuelle Fälle
5.2 Generelle Aspekte
5.3 Das Drumherum vor, bei und nach den Verhandlungen
5.4 Die 20 Merkmale der Japaner
5.5 Erforderliche Japan-Affinität
5.6 Der interkulturelle Spagat
6. Verbesserung der Effizienz Ihres Vertriebs- und Servicebüros in Japan
– Checkliste –
6.01 Neueste Marktanalysen und -prognosen
6.02 Produktpositionierung
6.03 Langfristplanung; Zielvorgaben
6.04 Preisgestaltung
6.05 Vertrieb
6.05.1 Eigener Verkaufsstab
6.05.2 Distribution
6.05.3 Verkaufsargumente
6.05.4 Importabwicklung
6.06 After-Sales-Service
6.07 Werbung, Verkaufsförderung und Öffentlichkeitsarbeit (PR)
(Kommunikations-Submix)
6.08 Lokale Geschäftsführung; Personalführung und Motivation
6.09 Interne Organisation (Ablauforganisation)
6.10 Permanente Aufgaben des Stammhauses in Deutschland/Europa
6.11 Beschaffung und (Teil-)Fertigung in Ostasien
– auch speziell für die mittleren Volumenmärkte? –
6.12 Vorgehen gegen Überregulierung / NTBs im Zielmarkt
7. Fertigungs-Joint-Venture mit Europäern in Ostasien
7.1 Nach Japan verkaufen, aber wo fertigen?
7.2 Was bringt der deutsche Hersteller ein?
7.3 Standort- und Partnersuche
7.4 Checkliste für die Gründung eines Fertigungs-Joint-Venture (Tabelle)
8. Nachwort
9. Anhang: Japanische soziokulturelle Begriffe (incl. KANJIs)
Abbildungsverzeichnis
Stichwortverzeichnis
1. Vorwort Auf unserem Weg zur Südinsel Kyushu landeten wir in Osaka, unser Gepäck war aber in Frankfurt/Main geblieben, was zu einiger Hektik bei Fluglinie und Flughafenpersonal führte. Am Abend notierte der Verfasser in sein Tagebuch: • die defensive Höflichkeit, die absolute Vermeidung von Gegensätzen; • die exzessive Hinwendung und Konzentration auf uns, den Kunden; • das Bestreben, alles 200%ig zu tun; Versessenheit auf Details; • die eindeutige Fremdenscheu, so z.B. die Vermeidung von Augenkontakt (Alle interessieren sich für den GAIJIN/Ausländer aber wenn der guckt, schauen alle schnell weg); • die (zu) vielen Wiederholungen; das „Standardverhalten“; • keine klaren Meinungsäußerungen, d.h. auf den ersten Blick kein Individualismus erkennbar. Die extreme Kundenorientierung, die wir in Osaka erfuhren, bedeutet für Nicht-Japaner eine Erleichterung. Wie aber sieht es aus, wenn ein europäischer Hersteller als Anbieter die extreme japanische Kundenorientierung erst einmal verinnerlichen muss? Sind alle Hersteller in Deutschland – gelegentlich noch als „Servicewüste“ bezeichnet – darauf richtig vorbereitet? Wieweit muss der Deutsche/Europäer seinen japanischen Kunden entgegenkommen? Und wieweit sollte er ein typischer Deutscher/Europäer bleiben? Das vorliegende Buch ist als praktischer und kompakter Wegweiser („Road Map“) insbesondere für den Mittelständler gedacht: Die Themen sind Mentalität, Marketing und Management-Methoden, nicht „Etikette“. (Es gibt genug Literatur über japanische Etikette.) Jedes Kapitel ist in sich abgeschlossen und deshalb separat lesbar und aussagekräftig. Gelegentliche leichte Überschneidungen sind dabei beabsichtigt. Der Verfasser begrüßt ausdrücklich kritische Anmerkungen, Änderungs- und Ergänzungsvorschläge.
| Erscheinungsdatum | 13.06.2019 |
|---|---|
| Zusatzinfo | Übersichten, Checklisten, Liste wichtiger, soziokultureller, japanischer Begriffe in Romaji und Kanji mit deutscher Übersetzung |
| Verlagsort | Bergisch Gladbach |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 180 x 250 mm |
| Gewicht | 245 g |
| Themenwelt | Sachbuch/Ratgeber ► Beruf / Finanzen / Recht / Wirtschaft ► Wirtschaft |
| Technik | |
| Wirtschaft ► Betriebswirtschaft / Management ► Marketing / Vertrieb | |
| Schlagworte | Geschäftsbeziehungen • Interkulturelles Management • Marketing von Investitionsgütern |
| ISBN-10 | 3-931219-55-0 / 3931219550 |
| ISBN-13 | 978-3-931219-55-0 / 9783931219550 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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