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Blue Light -  Dr. Peter Echevers H.

Blue Light (eBook)

eBook Download: PDF | EPUB
2013 | 1. Auflage
195 Seiten
Dr. Echevers Helfenritter (Verlag)
978-1-300-99839-6 (ISBN)
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Das Buch „Blue Light – Forschung an Nichts “ von Dr. Peter Echevers H. setzt sich mit den Bemühungen vieler europäischer Forscher auseinander, die der „Freien Energie“, der Gravitationsenergie auf der Spur sind. Einer Forschergruppe ist endlich der Durchbruch gelungen. Jahrzehnte lang litten die Forscher unter dem über ihnen ausgeschütteten Hohn, wenn es einmal mehr dann doch nicht geklappt hatte, unter Technologieunterdrückung, Anfeindungen, ja bis hin zu Gewaltakten der Energiemonopolisten. Nun aber ist die Entwicklung nicht mehr aufzuhalten, ein Team hat es nicht nur geschafft, technisch nachweisbar ein Gerät zu entwickeln, es wurde auch für genügend Publicity gesorgt, damit es niemand mehr wegschließen konnte. Ungeahnte Möglichkeiten tun sich auf, die Welt macht einen gewaltigen Schritt in die Zukunft. Das Buch ist eine Fiction, basiert allerdings auf tatsächlichen Gegebenheiten, Ergebnissen von existierenden Forschern und am Markt erhältlichen Journalen. Wenn nur einer der 3.600 Forscher Europas endlich den Durchbruch schafft, auf den die Welt jeden Tag wartet, könnte unsere Welt einen Quantensprung in ihrer Vorwärtsentwicklung tun. Bisher verhindern mit aller Gewalt, teils durch Erpressung der Regierungen jeden Fortschritt in die Richtung der freien Energie aus dem vermeintlichen Nichts, der Umsetzung der Idee der kostenlosen Energie für alle. ISBN 978-1-300-99839-6

Blue Light 2
Widmung 4
Inhaltsverzeichnis 5
Gedanken zum Buch 8
Kapitel 1 - Technische Probleme 11
Kapitel 2 - Auf Nimmerwiedersehen 19
Kapitel 3 - Der sichere Nachbau 25
Kapitel 4 - Aber wie anwenden? 32
Kapitel 5 - Besuch 37
Kapitel 6 - Unerwartetes Wiedersehen 42
Kapitel 7 - Die Präsentation 46
Kapitel 8 - In der Universität 54
Kapitel 9 - Johannes 60
Kapitel 10 - Kontakt mit der ESA 65
Kapitel 11 - Der Architekt 71
Kapitel 12 - Insiderwissen 83
Kapitel 13 - Steine im Weg 91
Kapitel 14 - Die Halle 98
Kapitel 15 - Karins Projekt 103
Kapitel 16 - Der Parabelflug 117
Kapitel 17 - Funkstörung 122
Kapitel 18 - Hans Langer hat eine Idee 128
Kapitel 19 - Das Angebot 135
Kapitel 20 - Mehringers Überraschung 139
Kapitel 21 - Die Firma wächst 145
Kapitel 22 - Der Plan der ESA 151
Kapitel 23 - Revolution auf der Straße 156
Kapitel 24 - Die Tropen 164
Kapitel 25 - Entscheidung für Brasilien 170
Kapitel 26 - Bauen auf Brasilianisch 177
Kapitel 27 - Wunder der Technik 184
Schlussgedanken 189
Literaturempfehlungen 191
Über den Autor 193
Leere Seite 1

Kapitel 1 - Technische Probleme


 

 

 

 

„Keine Ahnung, irgendwas läuft nicht …“

„… doch habe ich, sind letzte Woche hier an …“

„… klar die Spulen sind gegeneinander gewickelt.“

„… habe ich schon probiert …“

„… ach das ist noch ein Ansatz! Das versuche ich mal und rufe dich später noch mal an … ja, dir auch. Gute Nacht, Johannes!“

Bastian schaltete die Arbeitsbeleuchtung auf seinem Tisch noch einmal an, nahm aus einer flachen Scheibe aus Kohlefaser in der Mitte eine Spule heraus und untersuchte unter einer großen, beleuchteten Lupe die Achse. Das Gleiche tat er dann an einer zweiten Scheibe. „Tatsächlich“, murmelte er. Unter der Lupe konnte er den Verschleiß an den Achslagern genau erkennen. Dafür musste er eine Lösung finden, sonst würde die ganze Idee nicht einmal ansatzweise funktionieren können.

Vor Jahren schon war er auf Berichte des amerikanischen Geheimdienstes gestoßen, die nun der Öffentlichkeit nach und nach zugänglich gemacht wurden. Dabei ging es um deutsche Versuche mit Flugscheiben in den 1940er Jahren. Damals wurde schnell der Mythos der Fliegenden Untertasse geboren. Nach etlichen Versuchen kamen wohl selbst die Deutschen zu der Erkenntnis, dass die Flug- und Lenkfähigkeit sehr zu wünschen übrig ließ. Aber ehe man daran weiter forschen und entwickeln konnte, war der Krieg verloren und das, was auf die Schnelle nicht gänzlich vernichtet werden konnte, fiel in die Hände der „Feinde“.

Für Bastian waren aus den ganzen Unterlagen nur ein paar Ansätze interessant und er hatte auch nicht vor, privates Vermögen in eine Entwicklung eines neuen Flugzeugtypen zu stecken, bei dem schon die USA erkannt hatte, dass es sich um ein so nicht realisierbares Projekt handelte.

Allerdings war Bastian Physiker und Bastler aus Leidenschaft. Er war einer anderen Idee auf der Spur, wie übrigens auch weitere 3.600 Forscher in Europa und weltweit, nämlich der Nutzbarmachung der Gravitationsenergie, auch

„Freie Energie“ genannt. Energie aus dem „Nichts“? Nun ja, das „Nichts“ galt noch vor 100 Jahren als ein absolut leerer Raum, der keine Materie enthielt und selbst keine materiellen Eigenschaften aufwies. Physiker nennen dies ein Vakuum. Dann aber trat die Quantenmechanik ihren Siegeszug an. Ihre Gesetze beschrieben ein völlig anders geartetes Vakuum. Nun sollte es nicht mehr leer sein, sondern von Quantenfeldern erfüllt. Damit gleicht es einem See brodelnder Energie. Daraus springen spontan Elementarteilchen wie Quarks oder Elektronen zusammen mit ihren Antiteilchen in eine flüchtige Existenz. Sie leihen sich gewissermaßen für einen kurzen Augenblick aus dem Nichts Energie, treffen aber nach unmessbar winzigen Sekundenbruchteilen wieder aufeinander und zerstrahlen sich beim Zusammenstoß, wobei sie dem Vakuum die geliehene Energie wieder zurückgeben.

Aus dieser Energiequelle wollte Bastian mit seiner Entwicklung schöpfen. Wer sich als Forscher, Entwickler, Wissenschaftler oder Bastler mit NET (New-Energy-Technology) beschäftigt, erntet garantiert Spott seitens konservativerer Kollegen. Andererseits begibt er sich auf ein wissenschaftliches Feld, welches ihn unter enormen Druck setzt. Die Fachpresse und die einschlägigen Internetseiten sind voll von Berichten, dass andere Forscher mit ihren Arbeiten kurz vor dem Durchbruch stehen. Der Wahrheit die Ehre, das wird so schon seit etwa 15 Jahren berichtet und dennoch ist die Hürde noch nicht genommen.

Bastian hörte nicht, wie Karin die Treppe heruntergekommen war und merkte ihre Anwesenheit erst, als er ihre Hand auf seiner Schulter spürte.

„Mache Schluss für heute, Bastian, komm ins Bett. Es ist schon verdammt spät. Morgen ist auch noch ein Tag.“

„Du hast Recht, mein Herz.“ Er machte sich eine kurze Notiz in seinen Arbeitsunterlagen und schaltete erst den Monitor, dann die Tischbeleuchtung aus.

„Gibt es noch einen Tee?“

„Ist bereits fertig, jetzt komm“, drängte seine Lebensgefährtin Karin. Bastian hat die schwarzhaarige, großgewachsene Frau vor zwei Jahren bei einem Kongress in Sao Paulo kennengelernt. Jetzt folgte er ihr die Stufen hinauf ins Erdgeschoss, wo auf dem Küchentresen bereits eine dampfende Tasse Earl Grey Tee stand.

„Wie kommst Du voran?“ wollte Karin – eigentlich Carina – wissen. „Na ja, ich habe vorhin noch mit Johannes telefoniert. Er meinte ich sollte mir die Lagerung der Achsen einmal genauer anschauen. Tatsächlich entdeckte ich einen viel zu großen Verschleiß. So kann das nichts werden. Darüber muss ich mir Gedanken machen, steht für morgen auf der Tagesordnung. Und wie war dein Tag so?“

„Bin froh, dass bald Wochenende ist. Kurz vor Monatsende ist immer die Hölle los.“

Der abendliche Ins-Bett-geh-Ritus war immer der gleiche. War der Startschuss erst einmal gefallen, hieß es ausziehen, ab ins Bad, dann ins Bett und auf den Anderen warten. Eng aneinander gekuschelt überließen sie sich dem Spiel ihrer Hände und allem, was sonst noch so daraus entstehen könnte …

Am nächsten Morgen verließen sie gleichzeitig das Haus, gingen dann aber getrennter Wege. Sie fuhr in die Bankfiliale und er zur Universität, wo er mit dem Physikerkollegen Prof. Dr. Bertram Vollmeier gemeinsam in der Forschung arbeitete. An sein Achsen- und Lagerungsproblem konnte er erst wieder nach Feierabend denken. In seiner Werkstatt arbeitete er nur abends und an freien Tagen, der Samstag musste auch daran glauben, aber der Sonntag war beiden heilig, da unternahmen er und Karin regelmäßig etwas zusammen. Man kann einfach nicht erfolgreich sieben Tage die Woche arbeiten und eine Beziehung aufrecht halten. Das war beiden klar.

Nur gut, dass Karin an seinen Arbeiten Interesse zeigt und so manche Stunden neben ihm stand und überlegen half. Ihr Vater war auch Physiker, so waren ihr gewisse Überlegungen und Mechaniken nicht ganz fremd.

Der Arbeitstag an dem Forschungsprojekt fand pünktlich um 16 Uhr sein Ende und so stand Bastian wenige Zeit später seinem Problem wieder gegenüber. Im Zentrum beider Spulen hatte er eine Achse aus V4A-Stahl eingesetzt, aber die scheinbar sehr hohen Umdrehungen und die Reibungshitze verursachten dennoch einen Abrieb. Dabei war es selbstverständlich völlig unerheblich, in welche Richtung die Spule rotierte. Vielleicht könnte ein Rillenkugellager auf jeder Seite das Problem lösen. Allerdings brachte ihm das zusätzliche Gewicht dann eine weitere Schwierigkeit. Es müsste für diese geringe Größe eine Art hydrodynamisches Gleitlager geben, da kämen Lager und Achse gar nicht miteinander in Berührung. Und so gingen seine technischen Überlegungen weiter.

Sein Handy brachte ihn in die Wirklichkeit zurück.

„Hallo Bastian, ich bin’s. Könntest du mal rüberkommen? Ich glaube ich habe da was, wie du dein Problem lösen könntest.“

Keine zwanzig Minuten später war Bastian in der Werkstatt seines Freundes Johannes und bestaunte einen senkrecht stehenden Eisenstab, der etwa einen halben Zentimeter über einem Ringmagneten zu schweben schien.

Bastian schaute einen Moment, dann kam der Geistesblitz: „Na klar, wenn ich die Achsen in einem elektromagnetischen Feld fixieren könnte, gäbe es – egal welche Drehzahl auch immer – keine Reibung, keinen Verschleiß. Du bist ein Genie, Johannes.“

Die nächsten zwei Wochen vergingen mit intensiver Arbeit, denn es war gar nicht so einfach, entsprechende Feldspulen aufzutreiben, die ein so kleines, konzentriertes Magnetfeld aufbauen konnten. Zusätzlich mussten die Feld- spulen auch noch mit Energie versorgt werden, was bei einem hydromechanischen Lager nicht der Fall gewesen wäre. Aber schließlich war es so weit und der erste Test konnte erfolgen.

Die beiden schellackversteiften Kohlefaserscheiben bestanden aus auf Zellulosebasis über das Viskoseverfahren hergestellte Kohlenstofffasern und hatten einen Durchmesser von etwa 60 Zentimetern. Sie waren in dem Versuchsgehäuse in einem vertikalen Abstand von etwa 15 Zentimetern angebracht. Genau zwischen den Scheiben konnte man die beiden Feldspulen sehen, die die jeweiligen Magnetfelder erzeugten, um die Achse im Mittelpunkt zu halten. Oberhalb der oberen Scheibe und unterhalb der unteren sah man die beiden sich gegenüberliegenden Feldspulen, die die jeweils anderen Enden der Achsen stabilisierten.

Bastian hatte Johannes gebeten, bei dem ersten Test als Zeuge dabei zu sein. Die Versuchsanordnung war in die frei vom Haus stehende Garage gebracht worden – man konnte ja nie wissen, was passieren würde. Mit einem Regler schaltete er die Feldspulen ein. Sofort richteten sich die Kohlefaserscheiben aus. Sie hatten nun übereinander exakt den gleichen Mittelpunkt. Eine Unbekannte war noch der exakte Abstand zwischen den beiden Scheiben, die jetzigen 15 Zentimeter waren völlig willkürlich gewählt. Jetzt kam es darauf an, die Scheiben in gegensätzlicher Richtung, aber gleicher Geschwindigkeit rotieren zu lassen. Die Induktionsspulen in der Mitte jeder Scheibe sollten dann ab einer bestimmten Geschwindigkeit Strom liefern. Die nunmehr reibungslos eingebetteten Achsen würden keinen Widerstand mehr darstellen und die flachen Scheiben hatten einen geradezu idealen Cw-Wert.

Selbstverständlich wäre es noch idealer, wäre die ganze Anordnung in einem Gehäuse mit einem Vakuum, aber wie sollte man im täglichen Gebrauch später ständig für ein...

Sprache deutsch
Themenwelt Technik
ISBN-10 1-300-99839-3 / 1300998393
ISBN-13 978-1-300-99839-6 / 9781300998396
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