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Allgemeine Umweltsoziologie (eBook)

(Autor)

eBook Download: PDF
2011 | 2. Auflage 2011
353 Seiten
VS Verlag für Sozialwissenschaften
978-3-531-93466-2 (ISBN)

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Allgemeine Umweltsoziologie - Joseph Huber
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Das Werk gibt eine umfassende Einführung in die sozialwissenschaftliche Umweltforschung. Es erörtert grundlegende Kategorien und Modelle umweltsoziologischer Analyse und wendet diese auf einschlägige Themenbereiche an wie Umweltbewusstsein, Umweltdiskurse, Leitbilder und Strategien (Wachstumsdebatte, Risikodiskurs, nachhaltige Entwicklung, ökologische Modernisierung, Umweltinnovationen), Konsum und umweltorientiertes Verbraucherverhalten, ökologische Unternehmensführung und Umweltmanagement, Umweltpolitik und globale Umweltgovernance.

Prof. Dr. Joseph Huber ist Inhaber der Lehrstuhls für Wirtschafts- und Umweltsoziologie an der Martin-Luther-Universität Halle.

Prof. Dr. Joseph Huber ist Inhaber der Lehrstuhls für Wirtschafts- und Umweltsoziologie an der Martin-Luther-Universität Halle.

Inhaltsübersicht 5
Inhalt im Einzelnen 6
Verzeichnis der Abbildungen 10
Verzeichnis der Tabellen 11
I. Mensch, Gesellschaft und Umwelt 12
1. Systemisch-evolutiver Ansatz der Umweltsoziologie 12
1.1 System-Umwelt-Verhältnis als Ausgangspunkt 12
1.2 Koevolution von Mensch, Gesellschaft und Naturumwelt 14
1.3 Formative und effektuative Funktionen 18
2. Sozialökologie. Umweltprobleme und ihre gesellschaftlichen Bedingungen 24
2.1 Natur, Umwelt, Ökologie 24
2.2 Sozialökologie und Naturökologie 26
2.3 Weiteres und engeres Verständnis von Umweltsoziologie 28
2.4 Gesellschaftlicher Metabolismus. Produktionskette und Produktlebens-zyklus. Ökologische Tragekapazität 30
2.5 Umweltprobleme: Störungen des gesellschaftlichen Metabolismus 36
2.6 Die gesellschaftliche Verursachung, Steuerung und Kontrolle von Umweltwirkungen 39
3. Industrieller Metabolismus und Weltsystem 42
3.1 Multiple Wege der Modernisierung, gleicher industrieller Metabolismus 42
3.2 Industrielle Entwicklungsstufen der Nationalstaaten im Weltsystem 44
3.3 Die ökologische Problemspezifik der Entwicklungsstufen 48
3.4 Systemlebenszyklen, Lernkurven und abkürzbare Entwicklung (tunnel-lingthrough, leapfrogging) 52
4. Messung von Umweltwirkungen und Umweltperformance 60
4.1 Umweltbewertung 60
4.2 Umweltberichterstattung, Umweltstatistik 61
4.3 Ökobilanzen (Life Cycle Assessment) 63
4.4 Stoffstromanalysen, Materialund Energieflussanalyse 65
4.5 MIPS (Material-Intensität pro Nutzeneinheit) 67
4.6 Ökologischer Fußabdruck 68
4.7 Umweltkosten und alternative Wohlstandsindices 69
4.8 Nachhaltigkeitsindices 72
4.9 Umweltindices, Umweltperformance 74
II. Formative Prozesse. Umweltbewusstsein, Umweltbewegung, Leitbilder und Strategien 77
5. Umweltbewusstsein. Vom fundamentalistischen Anamodus zur promodalen Normalität 77
5.1 Umweltprobleme, Handlungskapazitäten und Umweltbewusstsein 77
5.2 Komponenten des Umweltbewusstseins 79
5.3 Verbreitung des Umweltbewusstseins. Stellenwert des Umweltthemas 81
5.4 Promodale und anamodale Ausrichtung des Umweltbewusstseins 83
5.4.1 Promodus und Anamodus: Die formativen Modi der Selbst- undUmweltanpassung 83
5.4.2 Promodale und anamodale Naturund Gesellschaftsbilder 87
5.4.3 Naturwissenschaftlich-materialistisches und romantisch-idealistisches Naturverständnis 90
5.5 Anthropozentrische und biozentrische Umweltethik 92
5.6 Einstellungen zur Natur nach der Cultural Theory 95
5.7 Umweltbewusstsein und Wertewandel 96
5.8 Umweltbewusstsein im Zwei-Kulturen-Feld der neuen Mittelschichten 98
5.9 Sozialstrukturelle Milieuspezifik des Umweltbewusstseins 102
6. Umweltbewegung. Vom Outsider-Protest zur Assimilation 106
6.1 Die Umweltbewegung im Schwarm sozialer Bewegungen 106
6.2 Die zyklische Verlaufsgeschichte der sozialen Bewegungen 107
6.3 Die Modernisierungsschub-Bewegungszyklus-These 110
6.4 Die Verbreiterung der Klassenund Nationenbasis sozialer Bewegungen 114
6.5 Lebenszyklische Phasen der Umweltbewegung 115
6.5.1 Emergenz bis Anfang 1970er. Pionierpersonen und Basisinitiativen 117
6.5.2 Aufschwung bis Mitte 1980er. Fundamentalopposition und eskalierende Konfrontation 120
6.5.3 Umweltbewegung und Wissenschaft 123
6.5.4 Übergang im Verlauf der 1980er. Binnen-Fraktionierung auf beiden Seiten durch einsetzende Kooperation und Assimilierung 125
6.5.5 Erhaltung durch weitgehende Assimilierung seit den 1990ern 128
7. Ökologische Diskurse, Leitbilder und Strategien. Vom Nullwachstum zur ökologischen Modernisierung 131
7.1 Die Wachstumsdebatte 132
7.1.1 Grenzen des Wachstums und Fortschrittsdiskurs 132
7.1.2 Ökonomie versus Ökologie 134
7.1.3 Wegbereiter: Konzepte des organischen, qualitativen, selektiven und entkoppelten Wachstums 136
7.2 Ökologische Modernisierung I 139
7.3 Risikodiskurs 147
7.4 Nachhaltige Entwicklung 152
7.4.1 Das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung 152
7.4.2 Die Diskursteilnehmer und ihre Interessen 156
7.4.3 Der ungenügende Genügsamkeitsdiskurs (Suffizienz) 158
7.4.4 Begrenzter Nutzen der Effizienzstrategie 163
7.5 Ökologische Modernisierung II 168
7.5.1 Metabolische Konsistenz (Ökokonsistenz) 168
7.5.2 Technologische Umweltinnovationen 171
7.5.3 Zur Schlüsselrolle technologischer Umweltinnovationen. Inner-ökologische Konflikte 174
III. Umwelthandeln in Staat, Wirtschaft, Produktion und Konsum 180
8. Allgemeine Ansätze zur Erklärung des Umwelthandelns 180
8.1 Rational Choice, normative Rollentheorie und pragmatischer Synkretismus 180
8.2 Low-Cost-Theorem und Allmende-Dilemma 183
9. Staatliches Umwelthandeln. Instrumente und Muster der Umweltpolitik 187
9.1 Zur policy-zyklischen Betrachtung der Umweltpolitik 187
9.2 Das Instrumentarium des Ordnungsrechts. Institutionelle und gesetzliche Grundlagen in Deutschland und der Europäischen Union 190
9.3 Umweltstandards, behördliche Planungsund Genehmigungsverfahren 194
9.4 Grenzen von Ordnungsrecht und Umweltbürokratie 197
9.5 Hybride Finanzinstrumente 201
9.5.1 Abwasserabgabe 202
9.5.2 Handelbare Emissionszertifikate. CO2-Handelssystem der EU 203
9.5.3 Handelbare Nutzungsrechte 209
9.5.4 Pfandsysteme 211
9.6 Reine Finanzinstrumente 212
9.6.1 Umweltabgaben. Ökosteuer, Energiesteuer 213
9.6.2 Subventionen, Investitionszuschüsse 218
9.7 Investitionsund Marktlenkung. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz 219
9.8 Marketing durch Produkt-Kennzeichnung. Blauer Engel, Ökolabels, zertifizierte Produktlinien 221
9.9 Umwelthaftung 225
9.10 Zivilrechtliche Instrumente. Verhandlungsverfahren und Vertragslösungen 226
9.10.1 Kooperationslösungen 227
9.10.2 Selbstverpflichtungen 227
9.10.3 Mediation 228
9.11 Koordination und Kooperation 230
9.11.1 Nationale Umweltpläne, Aktionsprogramme und Handlungsstrategien 231
9.11.2 Transition Management 232
9.11.3 Lokale Agenda-21-Prozesse 233
9.12 Entwicklung des staatlichen Umwelthandelns. Bürokratisches und kooperatives Politikmuster 235
10. Internationale Umweltregime. Global Environmental Governance 239
10.1 Zur Rolle der Vereinten Nationen 240
10.2 Umweltabkommen und Umweltregime 242
10.3 Begrenzte Wirksamkeit von Umweltregimen 245
10.4 Global Governance und nationale Souveränität 247
11. Umweltmanagement. Ökologisch wirtschaften und produzieren 252
11.1 Die grüne Wende der Industrie. Gründe und Motive 252
11.2 Ökologische Unternehmensführung 255
11.3 Umweltinformations-Systeme 259
11.4 Umweltorientierte Personalund Organisationsentwicklung 263
11.5 Öko-Audits nach EMAS und ISO 14001 264
11.6 Chain Management 267
11.7 Ökomarketing 268
11.8 Ökoranking von Unternehmen. Grün-ethische Geldanlagen 270
12. Ökoindustrielle Wirtschaftsentwicklung 273
12.1 Ökologische Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit 273
12.2 Umweltindustrie 274
12.3 Umweltinnovationen in lebenszyklischer Betrachtung 276
12.4 Entstehung und Ausbreitung von Umweltinnovationen 280
12.5 Internationaler Wettbewerb: Race to the bottom oder Race to the top? 284
12.6 Nachhaltigkeit und WTO-Handelsregime 287
13. Umweltbewusstes Verbraucherverhalten, ökologische Haushalts-führung 292
13.1 Privater Haushalt, Konsum und industrieller Metabolismus 292
13.2 Ökologische Haushaltsführung 295
13.3 Der Suffizienz-Bias der Umweltbewusstseinsund Verbrauchsforschung 299
13.4 Umweltverhalten, Milieus und Lebensstile 302
13.5 Die Kluft zwischen Umweltbewusstsein und Umweltverhalten 305
13.6 Das ökologische Konsumparadox: maßgeblicher Massenkonsum, nachrangiges Verbraucherverhalten 309
Literatur 313
Quellennachweise 340
Namensregister 341
Stichwortregister 348

Erscheint lt. Verlag 22.7.2011
Zusatzinfo 353 S. 27 Abb.
Verlagsort Wiesbaden
Sprache deutsch
Themenwelt Sozialwissenschaften Politik / Verwaltung
Sozialwissenschaften Soziologie
Technik
Schlagworte Handlungstheorie • Ökologie • systemisch • Umwelt • Wirtschaft
ISBN-10 3-531-93466-X / 353193466X
ISBN-13 978-3-531-93466-2 / 9783531934662
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