Supply Chain Event Management (eBook)
VIII, 181 Seiten
Physica (Verlag)
978-3-7908-1740-9 (ISBN)
Supply Chain Management (SCM) wird in den meisten Unternehmen eingesetzt. Doch wie lassen sich unvorhersehbare Zwischenfälle vermeiden? Hier setzt das neue Konzept vom 'Supply Chain Event Management' (SCEM) an. Es sichert und optimiert Effizienz, Effektivität und Stabilität einer Liefer- und Absatzkette. Jeder Einzelschritt wird per EDV gesteuert und überwacht. Das neue Standardwerk mit Fallbeispielen aus unterschiedlichen Branchen.
Vorwort 6
Inhaltsverzeichnis 8
Konzeptionelle Grundlagen und Status Quo des SCEM 10
Supply Chain Event Management als strategisches Unternehmensführungskonzept 12
Einleitung 12
Grundlagen integrierter strategischer Unternehmensführung 13
Zentrale Vision des Supply Chain Management 15
Vom Customer Relationship Management zum Supply Chain Event Management in der Luftfahrtbranche 17
Modellstudie: Ein konkretes Integrationsszenario für ein SCEM Konzept in der Luftfahrt 18
Resultat und Ausblick 20
Dank 20
Literatur 21
Diffusion und Anwendung von Technologien des Ubiquitous Computing zur Selbststeuerung im Supply Chain Event Management Ein Erklärungsmodell auf Basis einer empirischen Studie 24
Selbststeuerung im Supply Chain Event Management 24
Vom Supply Chain Event Management zum Mobile Supply Chain Event Management – Basistechnologien 26
Ausgewählte Ergebnisse einer empirischen Studie zur Diffusion des Mobile SCEM in der Unternehmenspraxis 28
Ein Erklärungsmodell zur Bestimmung der Diffusionsgeschwindigkeit von UbiComp-Technologien im SCEM 38
Zusammenfassung und Ausblick 42
Literatur 43
Supply Chain Event Management in der Pharmaindustrie – Status und Möglichkeiten 46
Einleitung 46
Besonderheiten der Pharmaindustrie 47
Überblick über die Pharma Supply Chain 48
Supply Chain Event Management 58
Zusammenfassung und Perspektiven 63
Literatur 63
Ereignisorientiertes Prozessleistungsmanagement 66
Einleitung 66
Ableiten geeigneter Kennzahlen aus der Supply Chain Strategie 67
Aufbau eines Kennzahlensystems zur Ereignissteuerung 73
Implementieren des Kennzahlensystems 77
Fallbeispiel 78
Umgang mit den Kennzahlen 78
Einsatz eines ereignisorientierten Kennzahlensystems 79
Literatur 79
SAP's View of Supply Chain Visibility: Managing Distributed Supply Chain Processes with the Help of Supply Chain Event Management (SCEM 80
Introduction 80
The Need for Network-Wide Visibility 80
How SAP Customers Use SCEM Today 81
How It Works in Detail 83
The Role of Real-World Awareness 87
Enterprise Service-Oriented Architecture (Enterprise SOA) 90
Looking Forward 91
References 92
Performance Measurement System for Virtual Enterprises in the Aerospace Industry 94
Introduction 94
Requirements towards Performance Measurement in Inter-organisational Cooperation 95
Existing Performance Measurement Systems for Inter-organisational Cooperation 97
A Performance Measurement System for VE 98
Implementation of the Performance Measurement System 102
Case Study 105
Summary and Outlook 109
Acknowledgements 110
References 110
Mehrwert durch Outsourcing von Supply Chain Event Management (SCEM)-Lösungen 112
Outsourcing von Tracking & Tracing Systemen für KMU
Einfluss vom SCEM auf das Unternehmensergebnis 113
Überblick der Vor- und Nachteile bzw. Ziele und Risiken 115
Rechtsprobleme bei Outsourcing 116
Der Outsourcing-Vertrag 117
Zukunftstrend: Entwicklung des Logistikbereichs 118
Fazit 118
Literatur 119
Zentrale Integrationstechniken 120
Grundlegende Betrachtung von Integrationstechnologien 120
Mobile Endgeräte in SCEM-Prozessen 124
Zusammenfassung 129
Literatur 130
Supply Chain Event Management (SCEM): A Strategic Application of Business Process Management (BPM) 132
Introduction 132
Supply Chain Management (SCM) and Supply Chain Event Management (SCEM) 133
Business Process Management and Supply Chain Management 134
Needs 136
Business Activity Monitoring 137
BAM & Supply Chain Event Management
Supply Chain Operations Reference-model (SCOR) 142
Toolset for BPM – BAM - SCEM 146
References 148
Sources 149
Prozessgestaltung – Grundlage und Mittel des Supply Chain Event Management 150
Einführung und Problemstellung 150
Relevante Merkmale von Prozessketten 151
Netzwerke und Prozessgestaltung 153
Durchlaufzeit - Planungs- und Steuerungsgröße auch in Netzwerken 161
Zusammenfassung 162
Literatur 163
Experten-Interviews 166
Interchain eine neue Dimension im Prozessmanagement in der Luftfahrtindustrie 168
Interturbine Logistik GmbH 168
Standardsoftware eher eine Illusion? 174
Cargosoft GmbH 174
Supply Chain Event Management beim TK Dienstleister– sinnvoll oder überflüssig? 178
T-Systems International GmbH 178
Abkürzungsverzeichnis 182
Über die Autoren 186
Zentrale Integrationstechniken (S. 111-112)
Volker Kraft
Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik
Joseph-von-Fraunhofer-Str. 2-4, 44227 Dortmund
Grundlegende Betrachtung von Integrationstechnologien
Grundlegende Voraussetzung für ein funktionierendes SCEM ist die Durchgängigkeit der Informationskette entlang der logistischen Kette. Schwerpunkt der Betrachtungen dieses Abschnittes sind daher die Software- und IuK-Technologien, die für die Systemgestaltung geeignet sind und eine reibungsfreie Kommunikation aller am SCEM-Netzwerk beteiligten Subsysteme untereinander ermöglichen. Hierbei werden als Basis XML und SOAP betrachtet und im Zusammenhang hinsichtlich ihrer Verwendbarkeit untersucht. Bei den IuK-Technologien werden die notwendigen Eigenschaften mobiler Endgeräte dargestellt, die im Rahmen von SCEM-Prozessen eingesetzt werden können. Auf RFID als ein Identifikationsmedium, das bei SCEM wachsende Bedeutung hat, wird hier nicht näher eingegangen. Nähere Informationen dazu finden sich im Beitrag von Petra Dießner.
Im Wesentlichen wird im Folgenden die Darstellung der Eignung verschiedener Softwaretechnologien und Hardwarekomponenten auf den Gebieten der Datenhaltung und Datenkommunikation behandelt. Besonders der Aspekt der Plattformunabhängigkeit ist hier von zentraler Bedeutung, da nur so die Integration verschiedenster Systeme, die auf unterschiedlichsten, isoliert voneinander stehenden Hardwareplattformen und mit unterschiedlichen Software-Architekturen entstanden sind, für ein übergeordnetes SCEM gelingen kann. Zusätzlich ergibt sich heutzutage fast zwingend die Einbeziehung des Internet als gegenwärtig bedeutendstes Kommunikationsnetzwerk. Daneben muss durch mobile Endgeräte und Identifikationsmedien ein lückenloser und zeitnaher Informationsstand zwingend gewährleistet sein, da ansonsten geeignete Reaktionen der SCEMSteuerungsebene nicht erfolgen können oder mit falschen Annahmen falsche Konsequenzen hervorrufen.
Für die betrachteten Integrationstechnologien, d. h. Software- und IuKTechnologien bedeutet dies, dass sie ein hohes Maß an Standardisierung, Verbreitung und Akzeptanz sowie der Qualität der Umsetzung in Programmiersprachen bieten müssen. Verwendung der XML-Technologie zur Datenübermittlung Die Auswertung einer Befragung von Anwendern und Entwicklern im Bereich Tracking&,Tracing durch das Dortmunder Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) hat gezeigt, das die eXtensible Markup Language (XML) bereits bei den meisten Unternehmen im Einsatz ist und die klassischen Formen der Datenstrukturierung abgelöst hat.
So ist auch die Verbreitung der Variante EDIFACT in diesem Segment bereits deutlich geringer. Angesichts dieser Ergebnisse sollte die Datenstrukturierung für einen Integrationsmechanismus, in der Form, wie er für ein funktionierendes SCEM notwendig ist, auf Basis der XML-Technologie vorgenommen werden. XML kann auf eine breite und vor allem internationale Unterstützung bauen und hat folglich auf breiter Front in allen relevanten Programmiersprachen auf allen relevanten Betriebssystemen Einzug gehalten. Vorteile von XML gegenüber anderen Datenformaten XML wurde als allgemeine Strukturierungssprache für den weltweiten Einsatz im Internet konzipiert. Die strenge Definition der Syntax von XML erlaubt gegenüber weniger definierten Strukturen eine vereinfachte maschinelle Verarbeitung.
Zudem unterstützt die explizite Erfassung der einem Dokument zugrunde liegenden Standards eine Verwendung im internationalen Datenverkehr, da landesspezifische Einheiten und Festlegungen sowie der verwendete Zeichensatz berücksichtigt werden können. Die Möglichkeiten zur Strukturierung von Daten bei gleichzeitiger Offenheit beim Aufbau der beschreibenden Strukturen ist einer der wesentlichen Vorteile von XML. Zusätzlich ist XML auch für einen menschlichen Betrachter einfach zu lesen und logisch zu verstehen. Des Weiteren ist es auf Grund einer Vielzahl von Werkzeugen flexibel in der Anwendung und Handhabung.
| Erscheint lt. Verlag | 6.2.2007 |
|---|---|
| Zusatzinfo | VIII, 181 S. |
| Verlagsort | Heidelberg |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Technik |
| Wirtschaft ► Betriebswirtschaft / Management ► Logistik / Produktion | |
| Wirtschaft ► Betriebswirtschaft / Management ► Unternehmensführung / Management | |
| Schlagworte | Engineering Economics • ERP Integration • Lineare Optimierung • Logistik • Logistikmanagement • Outsourcing • Prozessmanagement • SCEM • SCM • Supply Chain • Supply Chain Event Management • Supply-chain-Management • Supply Chain Management • Supply Chain Managment |
| ISBN-10 | 3-7908-1740-6 / 3790817406 |
| ISBN-13 | 978-3-7908-1740-9 / 9783790817409 |
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