Theorien der Sozialen Arbeit
Lambertus (Verlag)
978-3-7841-1824-6 (ISBN)
- Titel erscheint in neuer Auflage
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In drei Teilen werden die Theorien von Thomas von Aquin, Juan Luis Vives, Jean Jacques Rousseau, Adam Smith, Johann Heinrich Pestalozzi, Thomas Robert Malthus, Johann Hinrich Wichern, Otto von Bismarck, Paul Natorp, Jane Addams, Christian Jasper Klumker, Alfred Adler, Alice Salomon, Gertrud Bäumer, Ilse von Arlt, Herman Nohl, Hans Muthesius, Hans Scherpner, Carel Bailey Germain und Alex Gitterman, Klaus Mollenhauer, Marianne Hege, Lutz Rössner, Karam Khella, Hans Thiersch, Silvia Staub-Bernasconi, Lothar Böhnisch sowie Bernd Dewe und Hans-Uwe Otto vorgestellt.
In dem Studienbuch werden anhand einer einheitlichen Matrix die Kernaussagen dieser Theorien historisch-biografisch erörtert. Literaturempfehlungen bieten
Prof. Dr. Ernst Engelke, 1941 in Hildesheim geboren; Studien der Philosophie, Theologie, Pädagogik und Psychologie in Fulda, Freiburg i.Br. und Würzburg; Promotion in Theologie, Diplom in Psychologie, Habilitation für das Lehrgebiet Erziehungswissenschaft/Sozialpädagogik (Technische Universität Berlin). Ausbildungen in verschiedenen Methoden der Psychotherapie und Beratung. Berufliche Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen der Jugendarbeit, Klinikseelsorge, Ehe-, Familien- und Lebensberatung und Psychiatrie, als Supervisor und Lehrtherapeut für Psychodrama, Gruppenpsychotherapie und Soziometrie. Von 1980–2007 Professor für Soziale Arbeit an der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt. Ab 2007 neben anderem vor allem Beirat und Referent der Akademie für Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit der Stiftung Juliusspital Würzburg. Mitglied der Fachrichtungskommission „Sozialwesen“, die im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst eine neue Rahmenstudienordnung für den Fachhochschulstudiengang Soziale Arbeit in Bayern erarbeitet hat (1993–1995). Lehr- und Forschungsgebiete: Geschichte und Grundlagen der Wissenschaft Soziale Arbeit, Theorien und Handlungslehre der Sozialen Arbeit, Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit sowie Sozialpsychiatrie. Wichtige Buchpublikationen: Signale ins Leben. Begegnungen mit Sterbenskranken. München (1977); Sterbenskranke und die Kirche. München (1980); Psychodrama in der Praxis. Anwendung in Therapie, Beratung und Sozialarbeit. (Hg.) München (1981); Soziale Arbeit als Wissenschaft. Eine Orientierung. Freiburg i.Br. (1992); Soziale Arbeit als Ausbildung. Studienreform und -modelle. (Hg.) Freiburg i.Br. (1996); Theorien der Sozialen Arbeit. Eine Einführung. Freiburg i.Br. (1998); Forschung für die Praxis. Zum gegenwärtigen Stand der Sozialarbeitsforschung. (Hg.) Freiburg i.Br. (2007).
Dr. Stefan Borrmann, 1974 in Mölln geboren; Studium der Erziehungswissenschaft, Soziologie, Psychologie und Sozialpädagogik in Berlin; Promotion an der Technischen Universität Berlin. Winter 2004/2005 Aufenthalt als Gastwissenschaftler an der School of Social Welfare der University of California at Berkeley. Ehrenamtlicher Geschäftsführer der Society for International Cooperation in Social Work (SICSW). Lehrtätigkeiten zu Theorien Sozialer Arbeit und Erkenntnis- und Wissenschaftstheorien am Management Center Innsbruck (MCI), Studiengang Soziale Arbeit, sowie der Hamburger Fern-Hochschule (HFH). Seit 2005 Wissenschaftlicher Referent in der Institutsleitung des Deutschen Jugendinstituts (DJI). Lehr- und Forschungsgebiete: Theorien, Ethik und Handlungslehre Sozialer Arbeit, International Social Work, Rechtsextremismus, Jugend und Jugendarbeit, Frühkindliche Bildung. Wichtige Buchpublikationen: Rechte Jugendcliquen. Analysen – Erklärungen – pädagogische Handlungsmöglichkeiten. Rostock (2002);Wissenschaft und Macht. (Hg.) Münster (2004); Soziale Arbeit mit rechten Jugendcliquen. Wiesbaden (2005); Soziale Arbeit mit rechten Jugendcliquen. Grundlagen der Konzeptentwicklung. Wiesbaden (2006); International Social Work. Cultural Issues, Social Problems and Social Work Education. (Hg.) Opladen/Farmington Hills (2007); Forschung für die Praxis. Zum gegenwärtigen Stand der Sozialarbeitsforschung. (Hg.) Freiburg i.Br. (2007).
Prof. Dr. Christian Spatscheck, 1971 in Immenstadt/Allgäu geboren; Studium der Sozialarbeit, Erziehungswissenschaft und Kommunikationswissenschaft in Freiburg i.Br.; Promotion an der Technischen Universität Berlin. Berufliche Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen der Erziehungshilfen, Jugendsozialarbeit, Jugendarbeit, Gemeinwesenarbeit sowie der Leitung und Evaluation sozialer Einrichtungen. Bis 2008 Vertretungsprofessor für Didaktik/Methodik der Sozialpädagogik am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Fachhochschule Düsseldorf, Fachhochschullektor am Management Center Innsbruck (MCI), Lehrbeauftragter an der Alice-Salomon Fachhochschule Berlin sowie Geschäftsführer der Society for International Cooperation in Social Work (SICSW). Momentan Professor für Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit an der Hochschule Bremen. Lehr- und Forschungsgebiete: Theorien und Methoden Sozialer Arbeit, International SocialWork, sozialraumbezogene Arbeits- und Forschungsansätze, Kinder- und Jugendhilfe, Jugendarbeit und Jugendkulturarbeit. Wichtige Buchpublikationen: Happy Nation – Jugendmusikkulturen und Jugendarbeit in den 90er Jahren. Münster (1997 und 2007); Soziale Arbeit und Jugendkulturen. Jugendarbeit und die Dialektik von Herrschaft und Emanzipation im Kontext des Systemtheoretischen Paradigmas der Sozialen Arbeit. Marburg (2006). International Social Work. Cultural Issues, Social Problems and SocialWork Education. (Hg.) Opladen/Farmington Hills (2007); Forschung für die Praxis. Zum gegenwärtigen Stand der Sozialarbeitsforschung. (Hg.) Freiburg i.Br. (2007). Die Wissenschaft Sozialer Arbeit. Freiburg i.Br. (2008).
Vorwort
Zur Einführung
1. Zur Auswahl der Theorien der Sozialen Arbeit
2. Die Darstellung der Theorien in ihrem historischbiographischen Kontext
3. Die Auswahl der Theorien und die Gliederung des Buches
4. Ein paar selbstkritische Anmerkungen
Teil 1: Vom Armutsideal bis zur Gemeinschaftserziehung Frühe Theorien und Programme der Sozialen Arbeit
Einleitung
1. Gott und den Nächsten lieben – Thomas von Aquin (1224–1274)
2. Arme unterstützen und durch Fordern fördern – Juan Luis Vives (1492–1540)
3. Zur reinen Natur zurück – Jean Jacques Rousseau (1712–1778)
4. Glück und Wohlstand für alle – Adam Smith (1723–1790)
5. Für ein Leben in Armut erziehen – Johann Heinrich Pestalozzi (1746–1827)
6. Das Entstehen von Armut verhindern – Thomas Robert Malthus (1766–1834)
7. Hütten der Liebe bauen – Johann Hinrich Wichern (1808–1881)
8. Arme absichern – Otto von Bismarck (1815–1898)
9. In, durch und zur Gemeinschaft erziehen – Paul Natorp (1854–1924)
Teil 2: Vom Kampf für Frieden und soziale Gerechtigkeit bis zum persönlichen Fürsorgen
Theorien der Sozialen Arbeit in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
Einleitung
1. Frieden und soziale Gerechtigkeit herstellen – Jane Addams (1860–1935)
2. Bevormunden und leiten – Christian Jasper Klumker (1868–1942)
3. Erziehen und Heilen – Alfred Adler (1870–1937)
4. Frieden im Inneren und in der Welt gewinnen – Alice Salomon (1872–1948)
5. Sich um gesellschaftlich notwendige Aufgaben kümmern – Gertrud Bäumer (1873–1954)
6. Grundbedürfnisse befriedigen – Ilse von Arlt (1876–1960)
7. Geistige Energien zur Behebung der Not wecken – Herman Nohl (1879–1960)
8. Sozial-rassistisch auslesen und ausschalten – Hans Muthesius (1885–1977)
9. Persönlich fürsorgen – Hans Scherpner (1898–1959)
Teil 3: Von der Unterstützung von Menschen in ihrer sozialen Umwelt bis zum Relationieren von Wissen und Können
Theorien der Sozialen Arbeit ab der Mitte des 20. Jahrhunderts
Einleitung
1. Menschen in ihrer sozialen Umwelt entdecken und unterstützen – Carel Bailey Germain (1916–1995) und Alex Gitterman (* 1938)
2. Anleiten, erwachsen zu werden – Klaus Mollenhauer (1928–1998)
3. Engagierter Dialog – Marianne Hege (* 1931)
4. Technologisch normalisieren – Lutz Rössner (1932–1995)
5. Ausbeutung und Verelendung überwinden – Karam Khella (* 1934)
6. Einen gelingenderen Alltag ermöglichen – Hans Thiersch (* 1935)
7. Menschengerecht handeln – Silvia Staub-Bernasconi (* 1936)
8. Persönliche und gesellschaftliche Krisen bewältigen – Lothar Böhnisch (* 1944)
9. Wissen und Können relationieren – Bernd Dewe (* 1950) und Hans-Uwe Otto (* 1940)
Zum Schluss
Literaturverzeichnis
Die Autoren
| Sprache | deutsch |
|---|---|
| Maße | 145 x 205 mm |
| Gewicht | 750 g |
| Einbandart | gebunden |
| Themenwelt | Sozialwissenschaften ► Pädagogik ► Sozialpädagogik |
| Schlagworte | Hardcover, Softcover / Pädagogik/Sozialpädagogik, Soziale Arbeit • HC/Pädagogik/Sozialpädagogik, Soziale Arbeit • Sozialarbeit • Soziale Arbeit • Theorien |
| ISBN-10 | 3-7841-1824-0 / 3784118240 |
| ISBN-13 | 978-3-7841-1824-6 / 9783784118246 |
| Zustand | Neuware |
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