Kongo: Kriege, Korruption und die Kunst des Überlebens
Seiten
2014
|
3., aktualisierte Aufl.
Brandes & Apsel (Verlag)
978-3-86099-743-7 (ISBN)
Brandes & Apsel (Verlag)
978-3-86099-743-7 (ISBN)
Die Spannungen, die zu den Kongo-Kriegen seit 1996 führten, wurden durch den Friedensschluss 2003 und die Wahlen 2006 nicht gelöst. Obwohl reich an Rohstoffen zählt der Kongo zu den ärmsten Ländern der Welt.
Demokratische Entwicklungen werden immer wieder von den jeweiligen Machthabern sabotiert. In Kongos Ostregion Kivu tobt bis heute ein grausamer Milizenkrieg, der die Gesellschaft zerreißt.
Längst organisieren die Kongolesen ihr Leben selbst. Kernaufgaben des Staates werden an der Basis organisiert und gegen staatliche Machtansprüche behauptet von Schulbildung bis hin zur bewaffneten Selbstverteidigung. Der Erfindungsreichtum der Kongolesen und ihre Fähigkeit, aus dem Nichts etwas zu schaffen, sind legendär. Nur so konnten sie die vergangenen hundert Jahre kolonialer Gewalt, postkolonialer Willkür und zeitgenössischen Staatszerfalls überstehen.
Dominic Johnson legt ein gründlich recherchiertes Buch vor zur Geschichte des noch relativ jungen Staates und seiner politischen Entwicklung bis heute. Seine genaue Analyse schärft die Wahrnehmung dafür, welche Brisanz in den ungelösten Problemen des Kongo für ganz Afrika liegt.
Der Autor:
Dominic Johnson ist Redakteur der taz und arbeitet wissenschaftlich zur informellen Wirtschaft in den Krisengebieten des Kongo. Er bereist das Land mehrmals im Jahr.
Demokratische Entwicklungen werden immer wieder von den jeweiligen Machthabern sabotiert. In Kongos Ostregion Kivu tobt bis heute ein grausamer Milizenkrieg, der die Gesellschaft zerreißt.
Längst organisieren die Kongolesen ihr Leben selbst. Kernaufgaben des Staates werden an der Basis organisiert und gegen staatliche Machtansprüche behauptet von Schulbildung bis hin zur bewaffneten Selbstverteidigung. Der Erfindungsreichtum der Kongolesen und ihre Fähigkeit, aus dem Nichts etwas zu schaffen, sind legendär. Nur so konnten sie die vergangenen hundert Jahre kolonialer Gewalt, postkolonialer Willkür und zeitgenössischen Staatszerfalls überstehen.
Dominic Johnson legt ein gründlich recherchiertes Buch vor zur Geschichte des noch relativ jungen Staates und seiner politischen Entwicklung bis heute. Seine genaue Analyse schärft die Wahrnehmung dafür, welche Brisanz in den ungelösten Problemen des Kongo für ganz Afrika liegt.
Der Autor:
Dominic Johnson ist Redakteur der taz und arbeitet wissenschaftlich zur informellen Wirtschaft in den Krisengebieten des Kongo. Er bereist das Land mehrmals im Jahr.
Dominic Johnson ist Afrikaredakteur der taz und leitet das taz-Auslandsressort. Sein Arbeitsschwerpunkt ist das Afrika der Großen Seen. Er bereist den Kongo und die Region mehrmals im Jahr.
| Sprache | deutsch |
|---|---|
| Maße | 145 x 207 mm |
| Gewicht | 338 g |
| Einbandart | Paperback |
| Themenwelt | Sozialwissenschaften ► Ethnologie |
| Sozialwissenschaften ► Politik / Verwaltung | |
| Schlagworte | Kongo-Kriege • Kongolesische Gesellschaft • Kongo; Politik/Zeitgeschichte • Krieg • Krisengebiete • Krisengebiete / Krisenregionen • Postkolonialismus • Zentralafrika |
| ISBN-10 | 3-86099-743-2 / 3860997432 |
| ISBN-13 | 978-3-86099-743-7 / 9783860997437 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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