Frauen und Kriege in Afrika
Ein Beitrag zur Gender-Forschung
Seiten
2008
|
1., Aufl.
Brandes & Apsel (Verlag)
978-3-86099-345-3 (ISBN)
Brandes & Apsel (Verlag)
978-3-86099-345-3 (ISBN)
Gender bietet einen innovativen Zugriff, um die gesellschaftlichen Hintergründe der Kriegs- und Nachkriegsgesellschaften Afrikas zu verstehen. Von zentraler Bedeutung sind gewaltbesetzte Maskulinitätskonzepte sowie Geschlechter- und Generationenkonflikte. Sie prägen die Gewalteskalationen vor Kriegsbeginn, die Kriegshandlungen und die Nachkriegszeit.Für externe Betrachter ist es schwer, die verstörenden Bruta litäten der Kriegskontexte in Afrika zu verstehen. Häufig überlagern sich lokale, nationale und transnationale Konfliktkonstellationen.Die Studie zeigt auf, welche Folgen die Beteiligung junger Frauen an antikolonialen Befreiungskriegen im südlichen Afrika langfristig hatte. Zudem richtet sie den Fokus auf Bürgerkriege in West-, Zentral- und Nord-Ostafrika. Unterschiedliche Rollen von Frauen und Männern als Kombattant/innen, Gewaltopfer oder Flüchtlinge werden dargestellt. Gleichzeitig er hellt sie Konflikte zwischen Männern, konkret zwischen jugendlichen Guerillakämpfern, Kriegsherren und Blauhelmsoldaten.Das Fazit lautet: Für eine nachhaltige Friedenssicherung ist es entscheidend, die Auswirkungen von Kriegen auf die Geschlechter - beziehungen zu beachten.
Gender bietet einen innovativen Zugriff, um die sozio-kulturellen Hintergründe der Kriegs- und Nachkriegsgesellschaften Afrikas zu verstehen. Von zentraler Bedeutung sind gewaltbesetzte Maskulinitätskonzepte sowie Geschlechter- und Generationenkonflikte. Sie prägen die Gewalteskalationen vor Kriegsbeginn, die Kriegshandlungen und die Nachkriegszeit.
Diese Studie zeigt auf, welche Folgen die Beteiligung junger Frauen an antikolonialen Befreiungskriegen im südlichen Afrika langfristig hatte. Zudem richtet sie ihren Fokus auf Bürgerkriege und Nachkriegsentwicklungen in West-, Zentral- und Ostafrika sowie am Horn von Afrika. Unterschiedliche Rollen von Frauen und Männern als Kombattant/innen, Gewaltopfer oder Flüchtlinge werden dargestellt. Gleichzeitig erhellt diese Analyse Gender-Konflikte zwischen Männern, konkret zwischen jugendlichen Guerillakämpfern, Kriegsherren und Blauhelmsoldaten.
Geschlechterhierarchien werden mit anderen Macht- und Differenzkategorien wie Ethnizität und Religion in Beziehung gesetzt. Im Detail werden die Interdependenzen zwischen Geschlechterverhältnissen und historischen, sozio-ökonomischen und politischen Kriegsursachen aufgezeigt.
Das Fazit lautet: Für eine nachhaltige Friedenssicherung ist es entscheidend, die Auswirkungen von Kriegen auf die Geschlechterbeziehungen zu beachten.
Gender bietet einen innovativen Zugriff, um die sozio-kulturellen Hintergründe der Kriegs- und Nachkriegsgesellschaften Afrikas zu verstehen. Von zentraler Bedeutung sind gewaltbesetzte Maskulinitätskonzepte sowie Geschlechter- und Generationenkonflikte. Sie prägen die Gewalteskalationen vor Kriegsbeginn, die Kriegshandlungen und die Nachkriegszeit.
Diese Studie zeigt auf, welche Folgen die Beteiligung junger Frauen an antikolonialen Befreiungskriegen im südlichen Afrika langfristig hatte. Zudem richtet sie ihren Fokus auf Bürgerkriege und Nachkriegsentwicklungen in West-, Zentral- und Ostafrika sowie am Horn von Afrika. Unterschiedliche Rollen von Frauen und Männern als Kombattant/innen, Gewaltopfer oder Flüchtlinge werden dargestellt. Gleichzeitig erhellt diese Analyse Gender-Konflikte zwischen Männern, konkret zwischen jugendlichen Guerillakämpfern, Kriegsherren und Blauhelmsoldaten.
Geschlechterhierarchien werden mit anderen Macht- und Differenzkategorien wie Ethnizität und Religion in Beziehung gesetzt. Im Detail werden die Interdependenzen zwischen Geschlechterverhältnissen und historischen, sozio-ökonomischen und politischen Kriegsursachen aufgezeigt.
Das Fazit lautet: Für eine nachhaltige Friedenssicherung ist es entscheidend, die Auswirkungen von Kriegen auf die Geschlechterbeziehungen zu beachten.
Die Autorin: Rita Schäfer, Dr., Ethnologin. Forschungen in Sierra Leone, Simbabwe, Namibia und Südafrika. Zwei DFG-Projekte. Gastprofessorin an der Universität Göttingen und an der Humboldt-Universität Berlin. Gutachterin für die Entwicklungszusammenarbeit. Mehrere Buchveröffentlichungen, u.a. Im Schatten der Apartheid (2005).
| Erscheint lt. Verlag | 1.4.2008 |
|---|---|
| Reihe/Serie | wissen & praxis ; 145 |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 145 x 207 mm |
| Gewicht | 640 g |
| Einbandart | Paperback |
| Themenwelt | Sozialwissenschaften ► Ethnologie |
| Sozialwissenschaften ► Soziologie ► Gender Studies | |
| Schlagworte | Afrika • Afrikanerin • Afrika; Politik/Zeitgeschichte • Befreiungskrieg • Bürgerkrieg • Frauen • Gender • Gender-Forschung • Gender-Konflikt • Gender Studies • Gender Studies / Gender-Forschung • Krieg • Postkolonialismus |
| ISBN-10 | 3-86099-345-3 / 3860993453 |
| ISBN-13 | 978-3-86099-345-3 / 9783860993453 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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