schön normal
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Schönheitsoperationen gründlich seziert: Kann die chirurgische Veränderung des Körpers nur als blinder Schönheitswahn oder auch als Strategie der Selbstermächtigung und Emanzipation betrachtet werden?
Die drastische Zunahme der plastischen Chirurgie macht Technologien, die unter die Haut gehen, als soziales, kulturelles und politisches Phänomen besonders virulent. Sie werden als »Selbsttechnologien« gefasst, mittels derer Menschen sich selbst zu formen versuchen. Dieser Band geht den Fragen nach, welchen Normen die Menschen dabei folgen, welche Erfahrungen sie dabei machen, wie dies in Medien und Literatur thematisiert wird und wie sich angemessen darüber nachdenken lässt. Technologisch induzierte Arbeiten am eigenen Körper werden dabei als ambivalentes Phänomen zwischen Selbst-Ermächtigung und Selbst-Unterwerfung skizziert.
Paula-Irene Villa (Dr. rer. soc.) ist Professorin für Allgemeine Soziologie und Gender Studies an der LMU München. Ihre Schwerpunkte sind Biopolitik, Körper/Embodiment, Cultural Studies, Care, Populärkulturen, Sozialtheorie und Gender in der Politik.
»Es ist das Verdienst der Beiträge, skrupulös die verschiedenen Aspekte gegeneinander abzuwägen und nicht in Schwarzweißmalerei zu verfallen.«
Gesine Hindemith, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.11.2008 20081103»Es ist das Verdienst der Beiträge, skrupulös die verschiedenen Aspekte gegeneinander abzuwägen und nicht in Schwarzweißmalerei zu verfallen.«
»Die Aufsätze des Bandes ergänzen sich zu einer ebenso facettenreichen und differenzierten wie kohärenten Darstellung der Thematik.«
Besprochen in:www.frauenberatenfrauen.at, 17.06.2009, Bettina Zehetnerfiber, 15 (2009), Katrin TriebswetterIASL online, 20.01.2010, Mica Wirtzwww.hospitalhof.de, 2 (2013), Meike Dahlströmwww.br.de, 11.05.2023, Sandra Limoncini
»[Das Buch] ist all jenen Wissenschaftler/-innen zu empfehlen, die an konkreten Analysen von Phänomenen körperlicher Manipulation [...] interessiert sind.«
»Der lesenswerte Band bietet einen guten Überblick zu Forschungen zur Schönheitschirurgie im deutschsprachigen Kontext, der durch ausgewählte Texte zu anderen Körpertechnologien ergänzt wird.«
»Ein spannender Sammelband zum Themenkomplex Körper und Medien/Visualisierung.«
»Besonders spannend und empfehlenswert wird dieser Sammelband dadurch, dass er auf beeindruckend differenzierte, reflektierte und perspektivenreiche Art darauf aufmerksam macht, wie ein_e jede_r durch die Arbeit am eigenen Körper immer wieder daran arbeitet, ‹normal‹ zu sein.«
»Der Band ist nicht zuletzt darum zur Lektüre zu empfehlen, weil er darüber belehrt, dass es sich auch bei der Kontroverse um Manipulationen am Körper etwa in Form von Schönheitsoperationen nicht anders verhält wie so ziemlich bei jeder komplexen Frage. Je tiefer man in die Materie eindringt, umso vertrackter stellt sie sich dar.«
»›Ab wann ist ein Busen zu klein?‹ und ähnliche Fragen haben wahrscheinlich die meisten irgendwann einmal beschäftigt, dafür aber bedarf es keines Soziologiestudiums, meint Villa – aber es hilft, sagt sie, und in diesem Sinne sei auch dieses Buch empfohlen!«
| Erscheint lt. Verlag | 27.10.2008 |
|---|---|
| Reihe/Serie | KörperKulturen |
| Verlagsort | Bielefeld |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 225 mm |
| Gewicht | 436 g |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Philosophie ► Philosophie der Neuzeit |
| Sozialwissenschaften ► Kommunikation / Medien ► Medienwissenschaft | |
| Sozialwissenschaften ► Soziologie ► Gender Studies | |
| Schlagworte | Biopolitics • Biopolitik • Body • Diskurs • Gender • Gender Studies • Geschlecht • Körper • Körper (menschl.) • Literatur • Literature • media • Medien • Plastische Chirurgie • Sociology • Soziologie |
| ISBN-10 | 3-89942-889-7 / 3899428897 |
| ISBN-13 | 978-3-89942-889-6 / 9783899428896 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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