Zwischen den Kulturen – zwischen den Künsten
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Das franco-kanadische Theater zwischen Interkulturalität und Intermedialität. Eine innovative Verbindung zweier Diskurse an einem interessanten Beispiel.
Theaterkünstler wie Robert Lepage oder Denis Marleau zählen zu den renommiertesten Vertretern einer Theaterästhetik, die sich durch den produktiven und innovativen Umgang mit neuen Medien auf der Bühne auszeichnet. Das Buch vertritt die These, dass diese Medienästhetik des Québecer Theaters in einem engen Zusammenhang zum Produktionsort der Inszenierungen steht, dass sich also die kulturelle Hybridität der frankophonen kanadischen Provinz Québec auf formal-ästhetischer Ebene in der medialen Hybridität des Theaters spiegelt. In der Verschränkung medien- und kulturwissenschaftlicher Fragestellungen wird sowohl ein theaterwissenschaftlicher Intermedialitätsbegriff entworfen als auch gleichzeitig gezeigt, warum der Kulturraum Québec zu einem ästhetischen Laboratorium für eine Theaterkunst des 21. Jahrhunderts wird.
Julia Pfahl (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Theaterwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Zu ihren Arbeitsgebieten zählen Theater- und Mediengeschichte, Interkulturalität, Theorie und Ästhetik des Gegenwartstheaters sowie Kulturphilosophie.
»Die [...] Dissertation [...] verbindet in geglückter und origineller Weise ein medien- und theaterwissenschaftliches mit einem romanistisch-kulturwissenschaftlichen Erkenntnisinteresse.«
Joseph Jurt, Romanische Forschungen, 122 (2010) 20100729»Die [...] Dissertation [...] verbindet in geglückter und origineller Weise ein medien- und theaterwissenschaftliches mit einem romanistisch-kulturwissenschaftlichen Erkenntnisinteresse.«
Besprochen in:Zeitschrift für Kanada-Studien, 30/1 (2010), Christine Felbeck
»Insgesamt legt Julia Pfahl mit ihrer Dissertation in theater- und kulturwissenschaftlicher Perspektive [...] einen wichtigen und anschlussfähigen Beitrag vor, der zugleich die interdisziplinäre Ausweitung der Kanada-Studien befördert. Der deutschsprachigen Wissenschaft eröffnet sie in theoretischer wie ästhetischer Hinsicht einen Einblick in eine innovative, bislang [...] noch zu wenig beleuchtete Theaterwelt.«
| Erscheint lt. Verlag | 27.6.2008 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Theater ; 2 |
| Verlagsort | Bielefeld |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 135 x 225 mm |
| Gewicht | 559 g |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Theater / Ballett |
| Sozialwissenschaften ► Kommunikation / Medien ► Medienwissenschaft | |
| Schlagworte | Denis Marleau • Intermedialität • Marie Brassard • Media Aesthetics • media art • Medienästhetik • Medienkunst • Quebec • Québec • Robert Lepage • Romance Studies • Romanistik • Theater • Theaterwissenschaft • Theatre • Theatre Studies |
| ISBN-10 | 3-89942-909-5 / 3899429095 |
| ISBN-13 | 978-3-89942-909-1 / 9783899429091 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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