Der Irrtum im Geschlecht
transcript (Verlag)
978-3-89942-815-5 (ISBN)
- Titel ist leider vergriffen;
keine Neuauflage - Artikel merken
Der Band untersucht im interkulturellen Vergleich die Art und Weise, als Mann bzw. als Frau zu sprechen. Damit eröffnet sich eine neuartige Sicht auf muslimische und westliche Geschlechterverhältnisse.
Lässt sich die kulturelle Dimension der Geschlechterdifferenz untersuchen, ohne »Kultur«, »Geschlecht« und ein Subjekt vorauszusetzen? Diese Studie nimmt die in neueren feministischen und postkolonialen Arbeiten formulierte Essentialismus-Kritik auf und weist einen Ausweg über die Diskurstheorie Foucaults. Sie eröffnet einen methodisch innovativen Zugang, indem sie die Anwendung der Diskursanalyse auf Interviewtexte vorführt. Außerdem zeigt sie auf, wie die Subjektpositionen für »Mann« und »Frau« im westlichen und im muslimischen Diskurs reguliert werden - und bietet damit eine neue Perspektive auf Fragen von hoher politischer Brisanz.
Ursula Mıhçıyazgan (PD Dr. phil.) lehrt Kultursoziologie an der Universität Hamburg. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Kulturtheorien, Geschlechterforschung sowie Sozialisations- und Bildungstheorien.
»Eine Stärke von Mihçiyazgans Studie liegt darin, dass sie die Wirksamkeit unterschiedlicher Regeln der Subjektivierung an einem (lokalen) Ort aufzeigt.
Mihçiyazgan leistet zudem einen Beitrag zur Diskussion der Diskursanalyse als eigenständiger Methode der qualitativen Sozialforschung und eröffnet die Möglichkeit einer präziseren Konzeptualisierung des Ineinandergreifens von Diskursen.«
Stanislawa Paulus, Querelles-Net, 26 (2008) 20081111»Eine Stärke von Mıhçıyazgans Studie liegt darin, dass sie die Wirksamkeit unterschiedlicher Regeln der Subjektivierung an einem (lokalen) Ort aufzeigt.Mıhçıyazgan leistet zudem einen Beitrag zur Diskussion der Diskursanalyse als eigenständiger Methode der qualitativen Sozialforschung und eröffnet die Möglichkeit einer präziseren Konzeptualisierung des Ineinandergreifens von Diskursen.«
»Es gelingt der Autorin in der Interviewauswertung zu zeigen, dass in den muslimischen und westlichen Diskursen ›beide Regeln für 'Frau' den Regeln für 'Mann' nachgeordnet sind‹ [...].«
Besprochen in:Zeitschrift für Politikwissenschaft, 21.10.2009
»Der Versuch, Kultur- und Geschlechtsdifferenzen antiessentialistisch zu fundieren, gekoppelt mit einem diskursanalytischen Ansatz, [ist] außerordentlich innovativ.«
| Erscheint lt. Verlag | 27.1.2008 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Gender Studies |
| Verlagsort | Bielefeld |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 135 x 225 mm |
| Gewicht | 400 g |
| Themenwelt | Sozialwissenschaften ► Soziologie ► Gender Studies |
| Sozialwissenschaften ► Soziologie ► Spezielle Soziologien | |
| Schlagworte | Culture • Diskursanalyse • Gender • Gender-Forschung • Gender Studies • Gender Studies / Gender-Forschung • Geschlecht • Islam • Kultur • Kultur / kulturell • Sociology • Soziologie • Subjekt |
| ISBN-10 | 3-89942-815-3 / 3899428153 |
| ISBN-13 | 978-3-89942-815-5 / 9783899428155 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
aus dem Bereich