Unangepasst und widerborstig
Der Kölner Karnevalist Karl Küpper 1905 - 1970
Seiten
2020
|
3. erweiterte Auflage
Geschichtswerkstatt Kalk e.V. (Verlag)
978-3-9827767-2-9 (ISBN)
Geschichtswerkstatt Kalk e.V. (Verlag)
978-3-9827767-2-9 (ISBN)
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Karl Küpper (1905-1970) war in den 1930er, 1940er und 1950er Jahren einer der bekanntesten Büttenredner Köln, der auch weit über die Domstadt hinaus Anhänger hatte. Er trat von 1927 bis 1960 auf. Bekannt wurde er durch seine politischen Reden. Dabei knüpfte er an die Karnevalstraditionen des Mittelalters und der frühen Neuzeit an, die Oberen während des Fastelovends durch den Kakao zu ziehen.
Damit musste er zwangsweise in der NS-Zeit anecken. Er verhöhnte den Hitler-Gruß, kritisierte NS-Organisationen und machte NS-Größen wie Robert Ley und Hermann Göring lächerlich. Lange Zeit schützte ihn seine Bekanntheit vor Nachstellungen der Nazis. 1939 erhielt er lebenslanges Redeverbot, das nur bis 1944 anhielt.
Nach 1945 knüpfte er wieder an seine früheren Erfolge an und blieb weiter politisch in seinen Reden. Dies missfiel den Kölner Karnevalsgrößen, die zumeist noch die Meinungsführer aus der NS-Zeit waren und nicht gerne an die Verstrickungen erinnert wurden. Karl Küpper musste sich stets den Freiraum für seine politischen Büttenreden erkämpfen.
Heute kennen diesen aufrechten Karnevalisten immer mehr Kölner. Seit 2011 erinnern ein Platz in der Kölner Innenstadt und eine Gedenktafel an der Kalker Hauptstraße an ihn. Außerdem wird seit 2020 jedes Jahr der Karl-Küpper-Preis für Zivilcourage vergeben. Dieses Buch soll weiterhin die Erinnerung an ihn wachhalten. Er hat es verdient!
Damit musste er zwangsweise in der NS-Zeit anecken. Er verhöhnte den Hitler-Gruß, kritisierte NS-Organisationen und machte NS-Größen wie Robert Ley und Hermann Göring lächerlich. Lange Zeit schützte ihn seine Bekanntheit vor Nachstellungen der Nazis. 1939 erhielt er lebenslanges Redeverbot, das nur bis 1944 anhielt.
Nach 1945 knüpfte er wieder an seine früheren Erfolge an und blieb weiter politisch in seinen Reden. Dies missfiel den Kölner Karnevalsgrößen, die zumeist noch die Meinungsführer aus der NS-Zeit waren und nicht gerne an die Verstrickungen erinnert wurden. Karl Küpper musste sich stets den Freiraum für seine politischen Büttenreden erkämpfen.
Heute kennen diesen aufrechten Karnevalisten immer mehr Kölner. Seit 2011 erinnern ein Platz in der Kölner Innenstadt und eine Gedenktafel an der Kalker Hauptstraße an ihn. Außerdem wird seit 2020 jedes Jahr der Karl-Küpper-Preis für Zivilcourage vergeben. Dieses Buch soll weiterhin die Erinnerung an ihn wachhalten. Er hat es verdient!
| Erscheinungsdatum | 07.09.2025 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Geschichte |
| Sozialwissenschaften ► Soziologie ► Makrosoziologie | |
| Schlagworte | Karneval • Nationalsozialismus • Widerstand |
| ISBN-10 | 3-9827767-2-4 / 3982776724 |
| ISBN-13 | 978-3-9827767-2-9 / 9783982776729 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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