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Im Wirtshaus -

Im Wirtshaus

Eine Geschichte der Wiener Geselligkeit

Wolfgang Kos, Ulrike Spring (Herausgeber)

Buch | Softcover
300 Seiten
2007 | 1., Aufl.
Czernin (Verlag)
978-3-7076-0237-1 (ISBN)
CHF 39,95 inkl. MwSt
Als Ort der Geselligkeit ist das Wiener Wirtshaus seit Jahrhunderten ein Fixpunkt. Doch als Mythos rangiert es hinter Kaffeehaus und Heurigem. Das Beisl ums Eck steht für städtischen Normalbetrieb. Es ein Mikrokosmos des Alltäglichen. Die Schiefertafel mit den Klassikern der Wiener Fleischküche. Die Stehschank mit der wuchtigen Kühlwand. Die Wandvertäfelung, die gescheuerten Holztische, später abgelöst von Resopal. Das sind die typischen Merkmale eines Wirtshauses. Im halböffentlichen Raum des Wirtshauses trafen sich Stammtischrunden, Vereine und politische Gesinnungsfreunde. 1848 verabredeten sich die revolutionären Studenten in Gasthäusern, später wurden in Hinterzimmern Arbeitervereine gegründet. Der Wirt und die Wirtin waren die oftmals berühmten Hauptfiguren. Bier und Wein standen lange in Konkurrenz, bevor sie eine feuchtfröhliche Koalition eingingen. Die Ausstellung führt weit zurück, bis zu einer Taverne, die kürzlich bei einer Ausgrabung entdeckt wurde. Und sie reicht bis zur Beisl-Renaissance in der jüngsten Vergangenheit.
Als Ort der Geselligkeit ist das Wiener Wirtshaus seit Jahrhunderten ein Fixpunkt. Doch als Mythos rangiert es hinter Kaffeehaus und Heurigem. Das Beisl ums Eck steht für städtischen Normalbetrieb. Es ein Mikrokosmos des Alltäglichen. Die Schiefertafel mit den Klassikern der Wiener Fleischküche. Die Stehschank mit der wuchtigen Kühlwand. Die Wandvertäfelung, die gescheuerten Holztische, später abgelöst von Resopal. Das sind die typischen Merkmale eines Wirtshauses. Im halböffentlichen Raum des Wirtshauses trafen sich Stammtischrunden, Vereine und politische Gesinnungsfreunde. 1848 verabredeten sich die revolutionären Studenten in Gasthäusern, später wurden in Hinterzimmern Arbeitervereine gegründet. Der Wirt und die Wirtin waren die - oftmals berühmten - Hauptfiguren. Bier und Wein standen lange in Konkurrenz, bevor sie eine feuchtfröhliche Koalition eingingen. Die Ausstellung führt weit zurück, bis zu einer Taverne, die kürzlich bei einer Ausgrabung entdeckt wurde. Und sie reicht bis zur Beisl-Renaissance in der jüngsten Vergangenheit.

Wolfgang Freitag, geboren 1958 in Wien. Seit 1984 Journalist, zahlreiche Theaterprojekte, Film- und Videodokumentationen und fotografische Arbeiten. Redakteur des "Spectrums" und "Stadtbild"-Kolumnist der Tageszeitung "Die Presse".

Verlagsort Wien
Sprache deutsch
Maße 220 x 297 mm
Gewicht 1390 g
Einbandart Paperback
Themenwelt Kunst / Musik / Theater Kunstgeschichte / Kunststile
Sachbuch/Ratgeber Geschichte / Politik Politik / Gesellschaft
Geschichte Teilgebiete der Geschichte Kulturgeschichte
Sozialwissenschaften
Schlagworte Ausstellung • Ausstellungskataloge; Geschichte • Gaststätte • Gaststätte / Gasthof / Wirtshaus • Kultur • Wien • Wien, Geschichte; Sozial-/Wirtschafts-G. • Wien; Museen • Wien Museum • Wien Museum Karlsplatz • Wirtshaus
ISBN-10 3-7076-0237-0 / 3707602370
ISBN-13 978-3-7076-0237-1 / 9783707602371
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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