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Macht Macht männlich? - Janis Eitner

Macht Macht männlich?

Das Bild von Angela Merkel und Gerhard Schröder in der deutschen Tagespresse

(Autor)

Buch | Softcover
233 Seiten
2007 | 1., Aufl.
Tectum Wissenschaftsverlag
978-3-8288-9205-7 (ISBN)
CHF 34,85 inkl. MwSt
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Deutsche Bundeskanzler sind männlich. Das war mehr als fünf Jahrzehnte lang ein ungeschriebenes Gesetz. Mit ihrer Bewerbung um das Amt der Bundeskanzlerin irritierte die CDU-Parteivorsitzende Angela Merkel 2005 deshalb nicht nur manche Bürger und Politiker, sondern auch die Medien. Viele Kommentare in Zeitungen und Nachrichtensendungen während des Wahlkampfes zeugen davon. Einerseits sprachen sie Merkel als Frau unterschwellig die notwendige Führungskompetenz und Stärke ab, andererseits wurde ihr gerade zu viel Männlichkeit unterstellt. Der Journalist und Autor Janis Eitner geht in diesem Buch der Frage nach, ob es geschlechtsspezifische Unterschiede in der Darstellung der beiden Kandidaten Schröder und Merkel gab. Dazu analysiert er die Berichterstattung der größten deutschen Tageszeitungen. Sein erschreckendes Fazit: Fast drei Jahrzehnte nach dem Höhepunkt der Frauenbewegung in der Bundesrepublik dominiert weiterhin eine patriarchale Sichtweise die deutschen Medien. Der Blick auf die Frau ist immer noch männlich.
Deutsche Bundeskanzler sind männlich. Das war mehr als fünf Jahrzehnte lang ein ungeschriebenes Gesetz. Mit ihrer Bewerbung um das Amt der Bundeskanzlerin irritierte die CDU-Parteivorsitzende Angela Merkel 2005 deshalb nicht nur manche Bürger und Politiker, sondern auch die Medien. Viele Kommentare in Zeitungen und Nachrichtensendungen während des Wahlkampfes zeugen davon. Einerseits sprachen sie Merkel als Frau unterschwellig die notwendige Führungskompetenz und Stärke ab, andererseits wurde ihr gerade zu viel Männlichkeit unterstellt. Der Journalist und Autor Janis Eitner geht in diesem Buch der Frage nach, ob es geschlechtsspezifische Unterschiede in der Darstellung der beiden Kandidaten Schröder und Merkel gab. Dazu analysiert er die Berichterstattung der größten deutschen Tageszeitungen. Sein erschreckendes Fazit: Fast drei Jahrzehnte nach dem Höhepunkt der Frauenbewegung in der Bundesrepublik dominiert weiterhin eine patriarchale Sichtweise die deutschen Medien. Der Blick auf die Frau ist immer noch männlich.
Erscheint lt. Verlag 2.9.2008
Sprache deutsch
Maße 148 x 210 mm
Gewicht 320 g
Einbandart Paperback
Themenwelt Sozialwissenschaften Kommunikation / Medien Medienwissenschaft
Sozialwissenschaften Politik / Verwaltung
Sozialwissenschaften Soziologie Gender Studies
Schlagworte Deutschland • Gender-Studies • Hardcover, Softcover / Medien, Kommunikation/Sonstiges • HC/Medien, Kommunikation/Sonstiges • Inhaltsanalyse • Journalismus • Kommunikationsstudien • Macht • Politik • Politiker • Wahlkampf
ISBN-10 3-8288-9205-1 / 3828892051
ISBN-13 978-3-8288-9205-7 / 9783828892057
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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