Wir und die Anderen
Kopftuch, Zwangsheirat und andere Mißverständnisse
Seiten
2007
|
1. Aktualisierte und erweiterte Neuausgabe
Suhrkamp (Verlag)
978-3-518-45872-3 (ISBN)
Suhrkamp (Verlag)
978-3-518-45872-3 (ISBN)
Die Welt ist in Bewegung geraten, die Bevölkerung vieler Länder wird demographisch bunter gemischt. Dies gilt auch für Deutschland. Während auf der Ebene der Politik sich allmählich die Einsicht durchzusetzen beginnt, daß Deutschland ein Einwanderungsland ist, steht in der öffentlichen Wahrnehmung ein vergleichbarer Bewußtseinswandel aus.
Ihr Buch handelt von den Bildern, die in Medien und Alltag über Migranten und ethnische Minderheiten kursieren: zum Beispiel die enge Traditionsbindung, die für Einwanderer charakteristisch sein soll; oder das traurige Los der unterdrückten Ausländerfrau; oder das Schicksal der zweiten Generation, verloren im Kulturkonflikt. Warum können sich solche unbegründeten Vorstellungen halten? Weil, so Elisabeth Beck-Gernsheim, die Einheimischen "die Anderen" aus dem mononationalen Blickwinkel der deutschen Mehrheitsgesellschaft betrachten. Die Erfahrungen der Migranten und Minderheiten dagegen sind transnational: sind aufgespannt zwischen mehreren Ländern, Kulturen und Zentren, sind geprägt vom Nebeneinander mehrerer Sprachen, Heimaten, Weltbilder. Dort mononational, hier transnational aus der Diskrepanz dieser Blickwinkel erklären sich viele Kontroversen, die die Migrationsdebatten in Deutschland kennzeichnen.
Ihr Buch handelt von den Bildern, die in Medien und Alltag über Migranten und ethnische Minderheiten kursieren: zum Beispiel die enge Traditionsbindung, die für Einwanderer charakteristisch sein soll; oder das traurige Los der unterdrückten Ausländerfrau; oder das Schicksal der zweiten Generation, verloren im Kulturkonflikt. Warum können sich solche unbegründeten Vorstellungen halten? Weil, so Elisabeth Beck-Gernsheim, die Einheimischen "die Anderen" aus dem mononationalen Blickwinkel der deutschen Mehrheitsgesellschaft betrachten. Die Erfahrungen der Migranten und Minderheiten dagegen sind transnational: sind aufgespannt zwischen mehreren Ländern, Kulturen und Zentren, sind geprägt vom Nebeneinander mehrerer Sprachen, Heimaten, Weltbilder. Dort mononational, hier transnational aus der Diskrepanz dieser Blickwinkel erklären sich viele Kontroversen, die die Migrationsdebatten in Deutschland kennzeichnen.
Elisabeth Beck-Gernsheim ist Professorin für Soziologie an der Universität Erlangen-Nürnberg.
| Erscheint lt. Verlag | 2.5.2007 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Suhrkamp Globalisierung | suhrkamp taschenbuch |
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 108 x 177 mm |
| Gewicht | 158 g |
| Themenwelt | Sozialwissenschaften ► Ethnologie |
| Sozialwissenschaften ► Politik / Verwaltung ► Staat / Verwaltung | |
| Sozialwissenschaften ► Soziologie | |
| Schlagworte | Bevölkerung • Deutschland • Einwanderer • ethnische Gruppe • Fremdbild • Islam • ST 3872 • ST3872 • suhrkamp taschenbuch 3872 • Taschenbuch |
| ISBN-10 | 3-518-45872-8 / 3518458728 |
| ISBN-13 | 978-3-518-45872-3 / 9783518458723 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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