Stand, Individuum, Klasse
Identitätskonstruktionen deutscher Unterschichten des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts
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Die Untersuchung von Formen und Typen popularer Identität an der Wende zum 20. Jahrhundert führt zu den Fragen: Welche lebensstrategischen Leitvorstellungen formten das Denken und Handeln der Menschen aus den sozialen Unterschichten? Wie versuchten sie, ihrem von oft schwerer körperlicher Arbeit und gesellschaftlicher Geringschätzung geprägten Leben Sinn und Perspektive abzuringen? Fundiert werden die kulturhistorischen Analysen durch eine systematische Reflexion der Quellengattung populare Autobiographien vor dem Hintergrund einer kritischen Auseinandersetzung mit den erkenntnistheoretischen Voraussetzungen kulturwissenschaftlicher Identitätsanalytik.
Die Untersuchung von Formen und Typen popularer Identität an der Wende zum 20. Jahrhundert führt zu den Fragen: Welche lebensstrategischen Leitvorstellungen formten das Denken und Handeln der Menschen aus den sozialen Unterschichten? Wie versuchten sie, ihrem von oft schwerer körperlicher Arbeit und gesellschaftlicher Geringschätzung geprägten Leben Sinn und Perspektive abzuringen? Fundiert werden die kulturhistorischen Analysen durch eine systematische Reflexion der Quellengattung populare Autobiographien vor dem Hintergrund einer kritischen Auseinandersetzung mit den erkenntnistheoretischen Voraussetzungen kulturwissenschaftlicher Identitätsanalytik.
Die Untersuchung von Formen und Typen popularer Identität an der Wende zum 20. Jahrhundert führt zu den Fragen: Welche lebensstrategischen Leitvorstellungen formten das Denken und Handeln der Menschen aus den sozialen Unterschichten? Wie versuchten sie, ihrem von oft schwerer körperlicher Arbeit und gesellschaftlicher Geringschätzung geprägten Leben Sinn und Perspektive abzuringen? Fundiert werden die kulturhistorischen Analysen durch eine systematische Reflexion der Quellengattung populare Autobiographien vor dem Hintergrund einer kritischen Auseinandersetzung mit den erkenntnistheoretischen Voraussetzungen kulturwissenschaftlicher Identitätsanalytik.
Wolfgang Harböck, geboren 1973 in Burghausen (Bayern), absolvierte an der Universität Passau den Diplomstudiengang Sprachen-, Wirtschafts- und Kulturraumstudien. Anschließend Beschäftigung bei einem international tätigen deutschen Kreditinstitut in München. Im Jahre 2005 Promotion am Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft der Universität Regensburg.
Abschließend lässt sich feststellen, dass die Studie interessante theoretische Ansätze zur Frage von Identitätskonstruktionen enthält – Eva-Maria Lerche in: Zeitschrift für Volkskunde. 104. Jg. 2008.
| Reihe/Serie | Regensburger Schriften zur Volkskunde /Vergleichenden Kulturwissenschaft ; 17 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 210 mm |
| Gewicht | 435 g |
| Themenwelt | Sozialwissenschaften ► Ethnologie ► Volkskunde |
| Schlagworte | Deutsches Reich 1871-1918; Geistes-/Kultur-Geschichte • Deutsches Reich 1871-1918; Sozial-/Wirtschafts-Geschichte • Gesellschaftliche Randgruppen • Hardcover, Softcover / Ethnologie/Volkskunde • HC/Ethnologie/Volkskunde • Hypergüter • Identität • Identitätspsychologie • Identitätssoziologie • Identitätstheorie • Industrialisierung • Klassengesellschaft • Lebensnarrationen • Milieu • Milieurefugien • Sozialisationsbedingungen • Sozialisationsidentität • ständische Identitäten • Typologie • Unterschicht |
| ISBN-10 | 3-8309-1707-4 / 3830917074 |
| ISBN-13 | 978-3-8309-1707-6 / 9783830917076 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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