Zur gesellschaftlichen Funktion der Naturwissenschaften
Seiten
2026
|
3. Auflage mit neuem Vorwort
zu Klampen Verlag
978-3-98737-049-6 (ISBN)
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- Noch nicht erschienen (ca. Januar 2026)
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Ein Essay zur Technikfolgenabschätzung: Warum moralisches Handeln, ökologischer Schutz und naturwissenschaftliche Bildung nur im Bündnis mit Geisteswissenschaften gelingen.
Unter dem Titel Technikfolgenabschätzung wird gegenwärtig eine Diskussion geführt, in der die Folgen der industriellen Entwicklung als Kriterien erscheinen, nach denen diese Entwicklung zu steuern sei. Der Autor zeigt, dass moralisches, d. h. vernünftig bestimmtes Handeln und ökologischer Schutz von Ressourcen und Lebensbedingungen nicht mit den Erfordernissen erfolgreichen Wirtschaftens zusammengehen können. Der Begriff naturwissenschaftlicher Bildung lässt sich nicht auf den der wissenschaftlichen Qualifizierung von ansonsten für ökonomische Zwecke disponiblen Arbeitskräften reduzieren. Arbeitsteilung, Kooperation und Akkumulation des Wissens in den Naturwissenschaften sind Prozesse, deren Untersuchung nicht in deren Einzeldisziplinen fällt, sondern in die Gesellschaftswissenschaft. Eine Ethikdiskussion, die sich von der Kenntnisnahme der Resultate der Naturwissenschaften ebenso dispensiert wie von gesellschaftstheoretischen Überlegungen, ist gegenstandslos. »Das Anliegen dieses jetzt wiederaufgelegten Essays ist höchst aktuell: die notwendige Allianz zwischen Geistes- und Naturwissenschaften.« (Neue Zürcher Zeitung)
Unter dem Titel Technikfolgenabschätzung wird gegenwärtig eine Diskussion geführt, in der die Folgen der industriellen Entwicklung als Kriterien erscheinen, nach denen diese Entwicklung zu steuern sei. Der Autor zeigt, dass moralisches, d. h. vernünftig bestimmtes Handeln und ökologischer Schutz von Ressourcen und Lebensbedingungen nicht mit den Erfordernissen erfolgreichen Wirtschaftens zusammengehen können. Der Begriff naturwissenschaftlicher Bildung lässt sich nicht auf den der wissenschaftlichen Qualifizierung von ansonsten für ökonomische Zwecke disponiblen Arbeitskräften reduzieren. Arbeitsteilung, Kooperation und Akkumulation des Wissens in den Naturwissenschaften sind Prozesse, deren Untersuchung nicht in deren Einzeldisziplinen fällt, sondern in die Gesellschaftswissenschaft. Eine Ethikdiskussion, die sich von der Kenntnisnahme der Resultate der Naturwissenschaften ebenso dispensiert wie von gesellschaftstheoretischen Überlegungen, ist gegenstandslos. »Das Anliegen dieses jetzt wiederaufgelegten Essays ist höchst aktuell: die notwendige Allianz zwischen Geistes- und Naturwissenschaften.« (Neue Zürcher Zeitung)
Peter Bulthaup, 1934-2004, promoviert in physikalischer Chemie, studierte Philosophie bei Horkheimer und Adorno. Er lehrte von 1975 an Philosophie an der Universität Hannover.
| Erscheinungsdatum | 28.05.2025 |
|---|---|
| Verlagsort | Springe |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 125 x 205 mm |
| Themenwelt | Sozialwissenschaften |
| Schlagworte | Buch Bulthaup • Bulthaup Buch • Folgen industrieller Entwicklung • Geisteswissenschaft und Naturwissenschaft • Gesellschaftstheorie • Gesellschaftswissenschaft • moralisches Handeln und ökologischer Schutz • Naturwissenschaftliche Bildung • Ökologie Buch • Ökonomie versus Ressourcenschutz • Peter Bulthaup • Technikfolgen • Technikfolgenabschätzung • Technikfolgen und Gesellschaftstheorie • Technikkritik • Wiederauflage Bulhaup • Wiederauflage Naturwissenschaften Bulhaup • Wissenschaftsethik |
| ISBN-10 | 3-98737-049-1 / 3987370491 |
| ISBN-13 | 978-3-98737-049-6 / 9783987370496 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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