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Alles auf Anfang

auf der Suche nach einer neuen Erinnerungskultur
Buch | Hardcover
240 Seiten
2025 | 1. Auflage
S. Fischer (Verlag)
978-3-10-397686-1 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Alles auf Anfang - Max Czollek, Hadija Haruna-Oelker
CHF 33,55 inkl. MwSt
Deutschland versteht sich als Erinnerungs- und Aufarbeitungsweltmeister. Aber wie kommt es dann, dass Rechtspopulisten Wahlen gewinnen, rechtsextremistische Straftaten unzureichend aufgeklärt werden und »Nie wieder ist jetzt« zu einer Phrase verkommt?

Max Czollek und Hadija Haruna-Oelker meinen, dass das auch an einer gescheiterten deutschen Erinnerungskultur liegt. Gemeinsam denken sie über eine neue Praxis nach, die die Gegenwart so einrichtet, dass sich die Vergangenheit nicht wiederholt. Eine scharfsinnige und streitbare Analyse zum gesellschaftlichen Rechtsruck von zwei wichtigen intellektuellen Stimmen unserer Gegenwart. Ein Buch voller Witz, Trauer, Widerstand und mit der Energie, alles auf Anfang zu setzen.

Max Czollek, geboren 1987 in Berlin, lebt ebenda. Studium Politikwissenschaften, FU Berlin sowie Promotion am Zentrum für Antisemitismusforschung, TU Berlin. Mitglied des Lyrikkollektivs G13 und Mitherausgeber des Magazins »Jalta – Positionen zur jüdischen Gegenwart«. Gemeinsam mit Sasha Marianna Salzmann Initiator von »Desintegration. Ein Kongress zeitgenössischer jüdischer Positionen« (2016), der »Radikalen Jüdischen Kulturtage« (2017) am Maxim Gorki Theater Berlin, Studio Я sowie der internationalen »Tage der Jüdisch-Muslimischen Leitkultur« 2020. Außerdem ist er zusammen mit Hadija Haruna-Oelker Host des Erinnerungspodcasts »Trauer & Turnschuh«. Das Essay »Desintegriert Euch!« erschien 2018, »Gegenwartsbewältigung« 2020, »Versöhnungstheater« 2023. Die Gedichtbände »Druckkammern« (2012) und »Jubeljahre« (2015), »Grenzwerte« (2019) sowie »Gute Enden« (2024) erscheinen im Verlagshaus Berlin.

Die Politikwissenschaftlerin Hadija Haruna-Oelker lebt und arbeitet als Autorin, Redakteurin und Moderatorin in Frankfurt am Main. Sie arbeitet hauptsächlich für den Hessischen Rundfunk, moderiert außerdem die Römerberggespräche in Frankfurt und die feministische Presserunde der Heinrich-Böll-Stiftung. In der Frankfurter Rundschau schreibt sie eine monatliche Kolumne. Außerdem ist sie zusammen mit Max Czollek Host des Erinnerungspodcasts »Trauer & Turnschuh«. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Jugend und Soziales, Rassismus- und Diversitätsforschung. Anfang 2022 erschien ihr persönliches Sachbuch »Die Schönheit der Differenz – Miteinander anders denken«, das für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war. 2024 erschien »Zusammensein. Plädoyer für eine Gesellschaft der Gegenseitigkeit«. Sie ist Preisträgerin verschiedener Medienpreise wie dem ARD-Hörfunkpreis Kurt Magnus 2015 oder dem Medienspiegel-Sonderpreis für transparenten Journalismus 2021. Darüber hinaus ist sie Teil des Journalist*innenverbandes Neue Deutsche Medienmacher*innen (NDM) und der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD).

präzise beobachtet, dazu lebensklug, schonungslos und witzig verfasst. Dieses Buch tut weh: Empfohlen! Michael Reisser EKZ Bibliotheksservice 20251201

eine differenzierte und vielschichtige Kritik deutscher Erinnerungspolitik.

Erscheinungsdatum
Verlagsort Frankfurt am Main
Sprache deutsch
Maße 127 x 208 mm
Gewicht 328 g
Einbandart gebunden
Themenwelt Sachbuch/Ratgeber Geschichte / Politik Politik / Gesellschaft
Sozialwissenschaften Politik / Verwaltung Politische Theorie
Schlagworte AfD • Antirassismus • Erinnerung • Gegen Antisemitismus • Gegen das Vergessen • Gegen den Hass • Gegenwartsanalyse • Gesellschaft • Nie wieder ist jetzt • Politik • Populismus
ISBN-10 3-10-397686-0 / 3103976860
ISBN-13 978-3-10-397686-1 / 9783103976861
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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