Kriegsende 1945
Transnationale Analysen einer globalhistorischen Zäsur
Seiten
2026
Campus (Verlag)
978-3-593-52112-1 (ISBN)
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- Noch nicht erschienen (ca. September 2026)
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Das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa und im asiatisch-pazifischen Raum ist eine wichtige globalhistorische Zäsur. Auch noch heute – 80 Jahre nach Kriegsende – lohnt es sich, einen nuancierten Blick auf das Jahr 1945 als Weltereignis zu werfen. In manchen Regionen der Welt war der Zäsurcharakter der Ereignisse im und um das Jahr 1945 stärker ausgeprägt als in anderen: Tod und Zerstörung erschütterten die Menschen, die Beseitigung von Trümmern und der Wiederaufbau waren immense Herausforderungen. Reiche zerfielen oder begannen zu bröckeln, neue Nationalstaaten sowie neue politische Konstellationen und Akteure auf internationaler Bühne entstanden.
Die Beiträge dieses Bandes blicken in einem transnationalen, vergleichenden Ansatz auf das Ende des Zweiten Weltkriegs. Wie stellte sich die Lage 1945 in den unterschiedlichen Regionen der Welt dar? Welche Aufgaben galt es am Kriegsende zu bewältigen, welche Zukunftserwartungen herrschten vor? Welche Rolle spielt 1945 in der heutigen Erinnerungskultur zu einer Zeit, in der die Generation der letzten Kriegsteilnehmer und Zeitzeugen ausstirbt? Und ist es überhaupt richtig, das Jahr 1945 als Zäsur, als End- oder Startpunkt in der Geschichtsschreibung zu verstehen?
Die Beiträge dieses Bandes blicken in einem transnationalen, vergleichenden Ansatz auf das Ende des Zweiten Weltkriegs. Wie stellte sich die Lage 1945 in den unterschiedlichen Regionen der Welt dar? Welche Aufgaben galt es am Kriegsende zu bewältigen, welche Zukunftserwartungen herrschten vor? Welche Rolle spielt 1945 in der heutigen Erinnerungskultur zu einer Zeit, in der die Generation der letzten Kriegsteilnehmer und Zeitzeugen ausstirbt? Und ist es überhaupt richtig, das Jahr 1945 als Zäsur, als End- oder Startpunkt in der Geschichtsschreibung zu verstehen?
Dr. Takuma Melber ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Koordinator des Masterstudiengangs »Transcultural Studies« am Heidelberg Centre for Transcultural Studies (HCTS) der Universität Heidelberg.
Prof. Dr. Frank Engehausen lehrt Neuere und Neueste Geschichte am Historischen Seminar der Universität Heidelberg. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der deutschen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts und dort besonders auf der Revolution von 1848/49 und der Zeit des Nationalsozialismus.
| Erscheint lt. Verlag | 24.9.2026 |
|---|---|
| Co-Autor | Frank Engehausen, Jürgen Finger, Mischa Gabowitsch, Philipp Gassert, Paulina Gulinska-Jurgiel, Stefan Laffin, Andreas Lutsch, Takuma Melber, Gabriele Metzler, Richard Overy, David Stenner, Ulrich Theobald, Ralph Tuchtenhagen |
| Verlagsort | Weinheim |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 150 x 230 mm |
| Themenwelt | Geschichte ► Allgemeine Geschichte ► 1918 bis 1945 |
| Sozialwissenschaften ► Politik / Verwaltung ► Europäische / Internationale Politik | |
| Schlagworte | 6. August 1945 • 8. Mai 1945 • 9. August 1945 • Atombombe • Atombombenabwurf • China • Deutschland • Erinnerungskultur • Globalgeschichte • Großbritannien • Hiroshima • Italien • Japan • Kapitulation • Militärgeschichte • Nagasaki • Nationalsozialismus • Nordafrika • Polen • Skandinavien • Sowjetunion • Stunde Null • USA • Zweiter Weltkrieg |
| ISBN-10 | 3-593-52112-1 / 3593521121 |
| ISBN-13 | 978-3-593-52112-1 / 9783593521121 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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