Antifeminismus und Provinzialität
transcript (Verlag)
978-3-8376-7670-9 (ISBN)
Wie hängt der Hass auf feministische Emanzipation mit autoritären Sehnsüchten, Provinzialität und der Idealisierung von Ländlichkeit zusammen?
Wie hängen Antifeminismus und Provinzialität zusammen? Was verbindet den Hass auf feministische Emanzipation mit der Sehnsucht nach ländlicher Idylle? Und warum verweisen traditionelle Geschlechterbilder so oft auf das harmonische Landleben? Die Beiträger*innen versammeln erste theoretische und empirische Überlegungen zu einer Verbindung, die vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Krisen, Entfremdungserscheinungen und dem sozialen Druck kapitalistischer Vergesellschaftung an Bedeutung gewinnt. Was Antifeminismus und Provinzialität ideologisch verbindet, ist die Idealisierung einer Vergangenheit, die es so nie gegeben hat, und die autoritäre Sehnsucht nach Eindeutigkeit.
Johanna Niendorf (M.A.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Else-Frenkel-Brunswik-Institut der Universität Leipzig, wo sie zu Autoritarismus, Antifeminismus und Antisemitismus forscht. Sie studierte Soziologie, Psychologie und Sozialwissenschaften und promoviert zu autoritären Dynamiken und Geschlechterverhältnissen.
Fiona Kalkstein (Dr. phil.), ist stellvertretende Direktorin des Else-Frenkel-Brunswik-Instituts der Universität Leipzig und leitet dort den Arbeitsbereich Tiefenhermeneutik/qualitative Forschung. Sie studierte Psychologie an der Freien Universität Berlin und promovierte zu Verschränkungen von Klasse und Geschlecht in der Mutterschaft. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf der Frage nach freiwilliger Unterwerfung und Autoritarismus, inneren Konflikte und der Rolle des Unbewussten im Ressentiment.
Henriette Rodemerk (M.Sc.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Else-Frenkel-Brunswik-Institut der Universität Leipzig. Sie forscht zu ressentimentgeladenen Konflikten, Antifeminismus und Geschlechterfragen vor dem Hintergrund von antidemokratischen Tendenzen, autoritären Dynamiken sowie Demokratisierungsprozessen in unterschiedlichen gesellschaftlichen und institutionellen Kontexten.
Charlotte Höcker (M.Sc.) ist seit 2020 in Weiterbildung zur psychoanalytischen und tiefenpsychologischen Psychotherapeutin am Therese-Benedek-Institut (SPP) in Leipzig. Im selben Jahr entwickelte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Else-Frenkel-Brunswik-Institut der Universität Leipzig mit Kolleginnen das Projekt »Geschlechterdemokratie im Erzgebirge«. Ihr Forschungsinteresse in der psychoanalytischen Sozialpsychologie gilt Konflikten im Spannungsfeld zwischen Antifeminismus und Emanzipation.
Besprochen in:
Forum Wissenschaft, 2 (2025)
www.gwi-boell.de, 23.06.2025, Thomas Gesterkamp
www.freitag.de, 25.06.2025
bruchstücke. Blog für konstruktive Radikalität, 28.07.2025
www.taz.de, 12.08.2025, Thomas Gesterkamp
20231010Besprochen in:
Forum Wissenschaft, 2 (2025)
| Erscheinungsdatum | 26.04.2025 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Kritische Landforschung. Umkämpfte Ressourcen, Transformationen des Ländlichen und politische Alternativen ; 6 |
| Verlagsort | Bielefeld |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 225 mm |
| Gewicht | 468 g |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Philosophie ► Philosophie der Neuzeit |
| Geisteswissenschaften ► Psychologie ► Sozialpsychologie | |
| Sozialwissenschaften ► Soziologie ► Gender Studies | |
| Schlagworte | Critical theory • Gender • Gender Studies • Geographie • Geography • Geschlecht • Kritische Theorie • Psychoanalyse • Psychoanalysis • Psychologie • Psychology • Raum • Social Psychology • Sozialpsychologie • space |
| ISBN-10 | 3-8376-7670-6 / 3837676706 |
| ISBN-13 | 978-3-8376-7670-9 / 9783837676709 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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