Durchlöchert den Status quo!
Edition Nautilus (Verlag)
978-3-96054-393-0 (ISBN)
Michael Hirsch, geboren 1966, ist Philosoph, Politologe und Kunsttheoretiker. Er lehrt Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Siegen und lebt als freier Autor in München. Zuletzt erschien »Kulturarbeit. Progressive Desillusionierung und professionelle Amateure« (Textem 2022).
Kilian Jörg, geboren 1990 in Wien, arbeitet theoretisch, künstlerisch und aktivistisch zur ökologischen Katastrophe. Veröffentlichungen zu Clubkultur, dem Automobil, dem politischen Backlash und anderen Religionen des Toxischen.
»Michael Hirsch und Kilian Jörg gelingt etwas ganz Erstaunliches: Sie verbinden die wildesten Impulse des französischen Linksradikalismus mit einer soliden, geradezu demütigen Reformperspektive, die den Staat auf Gemeinwohl und Gemeinbesitz verpflichten will. So gilt gleich doppelt: Wir müssen die Revolution nicht erfinden, sondern in Wald und Verwaltung das verteidigen, was das freie Zusammenleben aller ermöglicht.« Eva von Redecker
»Michael Hirsch und Kilian Jörg gelingt etwas ganz Erstaunliches: Sie verbinden die wildesten Impulse des französischen Linksradikalismus mit einer soliden, geradezu demütigen Reformperspektive, die den Staat auf Gemeinwohl und Gemeinbesitz verpflichten will. So gilt gleich doppelt: Wir müssen die Revolution nicht erfinden, sondern in Wald und Verwaltung das verteidigen, was das freie Zusammenleben aller ermöglicht.« Eva von Redecker
Der Kapitalismus und das System brechen nicht auf einmal zusammen oder werden auf einen Schlag durch eine Weltrevolution überwunden, sondern vielmehr von diversen Richtungen durchlöchert und angeknabbert. Die Hoffnung ist, dass dieses immer größer werdende Patchwork aus besseren Welten irgendwann einmal so attraktiv ist, dass selbst die Welt des Finanzkapitalismus an ihrer schieren Lebensfeindlichkeit und Hässlichkeit zusammenbricht. In Frankreich, so scheint es uns, wird diese Art von »Zadismus« in manchen Szenen immer mehr zu einer dominanten Fantasie antikapitalistischer Politik. Weder glaubt man an die Revolution, die in einem Schwung alles Übel beseitigt, noch an die Reformfähigkeit des bestehenden Staates, der immer mehr neoliberalen Sozialstaatsabbau betreibt und tendenziell zu einem militarisierten Überwachungsstaat wird. Das gegenwärtig hoffnungsgebende Szenario in dieser katastrophalen Situation ist das progressive Herausschälen von kleinen Territorien, um aus ihnen andere Welten entstehen zu lassen.
| Erscheinungsdatum | 13.03.2025 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Nautilus Flugschrift |
| Verlagsort | Hamburg |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 125 x 208 mm |
| Themenwelt | Sachbuch/Ratgeber ► Geschichte / Politik ► Politik / Gesellschaft |
| Sozialwissenschaften ► Soziologie ► Makrosoziologie | |
| Schlagworte | Aktivismus • autonome Zonen • Autonomie • Bini Adamczak • bolo'bolo • Bruno Latour • David Graeber • DONNA HARAWAY • Eva von Redecker • Hambacher Forst • Isabelle Fremeaux • Jay Jordan • Lützerath • Notre-Dame-des-Landes • Utopien • Virginie Despentes • Zad |
| ISBN-10 | 3-96054-393-X / 396054393X |
| ISBN-13 | 978-3-96054-393-0 / 9783960543930 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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