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Frauen im österreichischen Maßnahmenvollzug (eBook)

Lebensbedingungen und Selbstermächtigungsstrategien psychisch kranker Straftäterinnen
eBook Download: PDF
2024
322 Seiten
Springer Fachmedien Wiesbaden (Verlag)
978-3-658-46505-6 (ISBN)

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Frauen im österreichischen Maßnahmenvollzug - Kathrin Bereiter
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Im österreichischen Justizsystem werden Personen, die aufgrund einer psychischen Erkrankung gegen geltendes Recht verstoßen haben, in speziellen forensisch-therapeutischen Zentren auf unbestimmte Zeit untergebracht und betreut. Frauen sind in diesem System eine statistische Minderheit, was die Lebensrealität der Betroffenen in dieser justiziellen Unterbringung auf unterschiedliche Weise beeinflusst. Kathrin Bereiter untersucht in dieser qualitativen Studie, mit welchen intersektionalen Macht- und Herrschaftsverhältnissen die betroffenen Frauen in diesem Gefängnissystem konfrontiert sind und wie sie diesen Bedingungen begegnen. Intersektionale Lebensbedingungen und Herrschaftsverhältnisse wie Rassismen, Heteronormativismen, Klassismen und Bodyismen beeinflussen, wie sich zeigt, zwar das individuelle Handeln der interviewten Frauen im Maßnahmenvollzug. Dennoch werden ihre sozialen Praxen durch diese nicht determiniert, denn sie entwickeln unterschiedliche Selbstermächtigungsstrategien, um handlungsfähige Subjekte zu bleiben.

Kurzfassung 5
Abstract 7
Inhaltsverzeichnis 9
Abkürzungsverzeichnis 13
Abbildungsverzeichnis 14
Tabellenverzeichnis 15
1 Einleitung 16
1.1 Bisheriger Forschungsstand 19
1.2 Fragestellung und Zielsetzung 23
1.3 Aufbau des Buches 24
2 Forschungskontext Maßnahmenvollzug in Österreich 27
2.1 Der österreichische Maßnahmenvollzug nach § 21 28
2.2 Frauen im österreichischen Maßnahmenvollzug 33
3 Theoretische Rahmung und Methodologie 37
3.1 Intersektionalität 38
3.1.1 Ain't I a woman? – Ursprünge der Theorie der Intersektionalität 40
3.1.2 Intersektionalität nach Kimberlé Crenshaw 44
3.1.3 Intersektionalität im deutschsprachigen Raum 46
3.2 Intersektionale Sozialforschung 50
3.2.1 Intersektionalität als Mehrebenenanalyse 52
3.2.2 Theoretische Bezüge anhand der intersektionalen Mehrebenenanalyse 72
3.3 Macht, Diskurs und Subjektivierung 73
3.3.1 Die Macht der Psychiatrie und des Gefängnisses 76
3.3.2 Macht – Diskurs – Subjekt 83
3.3.3 Bio – Macht und Gouvernementalität 87
3.4 Handlungsmächtigkeit und Selbstermächtigung 97
3.4.1 Agency 99
3.4.2 Selbstermächtigung und Empowerment 103
3.5 Relevanz der theoretischen Rahmung für diese Forschung 108
3.5.1 Strafen und Privilegien 109
3.5.2 Fixierung und Isolierung 110
3.5.3 Zwangsmedikation und Zwangsheilung 111
3.5.4 Überwachung und Kontrollen 111
3.5.5 Die Macht der unbestimmten Dauer der Anhaltung 113
4 Forschungsdesign 118
4.1 Ablauf des empirischen Forschungsprozesses 119
4.1.1 Feldzugang und Sampling 120
4.1.2 Beschreibung des Samples 124
4.2 Datenerhebung mittels narrativ biografischer Interviews 125
4.3 Datenanalyse mittels Intersektionaler Mehrebenenanalyse 129
4.3.1 Analyseschritte der Intersektionalen Mehrebenanalyse 129
4.3.2 Auswertung mittels der Intersektionalen Mehrebenenanalyse 142
5 Intersektionale Lebensbedingungen und Handlungsmacht im Maßnahmenvollzug 145
5.1 Auswertungen der einzelnen Interviews hinsichtlich Lebensbedingungen und Handlungsmacht 146
5.1.1 Alba Bacallado: Die ‚farbige*‘ Frau im Männer*vollzug 147
5.1.2 Cetibe Deli?: Die Mutter, die ihre Kinder beschützen will 168
5.1.3 Edith Fischer: Die Frau, die von der Sonne abstammt 176
5.1.4 Gerlinde Hofer: Die Frau, die keine Männerwirtschaft will 184
5.1.5 Isabella Jäger: Der Sonderfall, die da nicht hingehört 188
5.1.6 Karen Levin: Die ‚echte‘ Jüdin 198
5.1.7 Melinda Novak: Die die Chance auf einen Neustart nutzt 207
5.1.8 Romana Schneider: Die Frau, die hofft und schaut was kommen wird 216
5.1.9 Tamara Urban: Die ehemalige Drogenkonsumentin, die sich durchkämpft 224
5.1.10 Vera Weltz: Die ehemalige Obdachlose, die ruhiger geworden ist 231
5.1.11 Xenia Yanar: Die Musikerin, die ein besserer Mensch geworden ist 235
5.1.12 Zora Achatz: Die studierte Fachkraft, die zurechtkommt 245
5.2 Intersektionale Lebens- und Herrschaftsbedingungen im System Maßnahmenvollzug 250
5.2.1 Hegemoniale Normalitätsvorstellungen 252
5.2.2 Selbstverantwortung und Selbstoptimierung 280
5.2.3 Intersektionale Herrschaftsverhältnisse im System Maßnahmenvollzug 285
5.3 Selbstermächtigungsstrategien von Frauen im Maßnahmenvollzug 298
6 Fazit und Ausblick 305
6.1 Hegemoniale (Selbst)Reflexion 309
6.2 Ausblicke für die (Soziale) Arbeit mit Frauen im System Maßnahmenvollzug 312
Literaturverzeichnis 316

Erscheint lt. Verlag 28.10.2024
Zusatzinfo XVII, 322 S. 5 Abb., 4 Abb. in Farbe.
Sprache deutsch
Themenwelt Recht / Steuern Strafrecht
Sozialwissenschaften Pädagogik Sozialpädagogik
Schlagworte Agency • Gender • intersektionale Mehrebenenanalyse • intersektionale Sozialforschung • Maßnahmenvollzug • Soziale Arbeit
ISBN-10 3-658-46505-0 / 3658465050
ISBN-13 978-3-658-46505-6 / 9783658465056
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