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Krüppelfüßchen der Chinesinnen - Stefan Messmann

Krüppelfüßchen der Chinesinnen

Sinnlichkeit oder männliche Dominanz?

(Autor)

Buch
XXII, 167 Seiten
2005 | 1., Aufl.
Europäischer Universitätsverlag
978-3-86515-038-7 (ISBN)
CHF 27,85 inkl. MwSt
Die Fussbindung nahm ihren Anfang wahrscheinlich im frühen 10. Jahrhundert und verbreitete sich im Laufe der nächsten Jahrhunderte vom Norden in Richtung Süden, wobei sie im Süden weniger praktiziert wurde. Sie wurde im Laufe der Geschichte mehrere Male verboten, zuletzt 1949, doch auch heute noch sieht man mancherorts in China alte Frauen mit verbundenen Füßen.
Über ihre Ursache gibt es verschiedene Theorien. Die meisten von ihnen versuchen die Fußbindung mit 1. Statussymbol, 2. der Notwendigkeit, die Frauen keusch zu halten, 3. Schönheitsideal, 4. Sexualität, 5. Fetisch, 6. Mode, 7. Abgrenzung zu anderen Völkern und 8. der Bekämpfung von Feinden zu erklären. Von diesen Erklärungen erscheint die der Dominanzbetrebung der Männer am ehesten einleuchtend.
Erscheint lt. Verlag 1.8.2005
Reihe/Serie Sinica ; 16
Sprache deutsch
Maße 145 x 210 mm
Gewicht 280 g
Einbandart Paperback
Themenwelt Sozialwissenschaften Ethnologie
Schlagworte China • Ethnologie • Fachbuch • HC/Ethnologie
ISBN-10 3-86515-038-1 / 3865150381
ISBN-13 978-3-86515-038-7 / 9783865150387
Zustand Neuware
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