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Jugendkriminalität, Jugendhilfe und Strafverfahren

Sozialwissenschaftlich-kriminologische Grundlagen und rechtliche Regelungen (SGB VIII und JGG), Handbuch
Buch
768 Seiten
2024 | 2. Auflage
Richard Boorberg Verlag
978-3-415-07598-6 (ISBN)
CHF 137,20 inkl. MwSt
Interdisziplinäre Darstellung

Fachübergreifend verknüpft das Handbuch die sozialwissenschaftlich-kriminologische und die juristische Perspektive für die unterschiedlichen am Jugendstrafverfahren beteiligten Berufsgruppen und Professionen.

Alle für das Arbeits- und Kooperationsfeld Jugendhilfe und (Straf-)Justiz wichtigen Regelungen, insbesondere zur Mitwirkung der Jugendhilfe nach den sozialrechtlichen Vorschriften (SGB VIII) sowie die korrespondierenden Regelungen der jugendstrafrechtlichen Sozialkontrolle (JGG, StPO, GVG), werden praxisbezogen kommentiert.

Handbuch und Kommentar in einem Band

Das Handbuch bereitet im sozialwissenschaftlich-kriminologischen Teil I die wesentlichen Erkenntnisse über »die« Jugendkriminalität und die jugendrechtliche Sozialkontrolle auf. Grundlage ist eine umfassende Recherche der relevanten wissenschaftlichen Quellen im deutschsprachigen und internationalen Raum. Im Teil II werden die rechtlichen Grundlagen sowohl des Jugend-/Sozialrechts wie auch des (Jugend-)Strafrechts detailliert erläutert.

Umfassende Gesamtdarstellung zu den Themen:
  • Sozialwissenschaftlich-kriminologische Grundlagen zum Thema »Jugend und Delinquenz«, Fakten und Hintergründe zur Jugendkriminalität
  • Ursachen und Bedingungen abweichenden Verhaltens, Zielgruppen der Devianzpädagogik
  • Analyse der strafrechtlichen Sanktionspraxis, und Wirkfaktoren der Jugendhilfe; »What works, what doesn't?«
  • Erläuterung der Zweispurigkeit der jugendrechtlichen Sozialkontrolle und den daraus folgenden Konsequenzen, insbesondere auch für die Kooperation der unterschiedlichen Berufsgruppen und Institutionen
  • Detaillierte Kommentierung der Bestimmungen des SGB VIII zur Mitwirkung der Jugendhilfe im Strafverfahren sowie der Regelungen des JGG zur strafrechtlichen Sozialkontrolle
  • Kritische Auseinandersetzung mit Kooperationsprojekten von Jugendhilfe, Polizei und Strafjustiz
  • Strafe, Hilfe oder Erziehung was hilft, was hilft nicht im Umgang mit Jugendkriminalität?
Besonders empfehlenswert für:
  • Fachkräfte von öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe im Strafverfahren
  • Juristinnen und Juristen der Staatsanwaltschaften und Jugendgerichte
  • weitere Berufsgruppen, die an Jugendstrafverfahren mitwirken oder sich wissenschaftlich mit Fragen der Jugenddelinquenz befassen oder in unterschiedlichen Zusammenhängen mit jungen Menschen arbeiten

Ihnen steht mit diesem Kompendium eine interdisziplinär verankerte und den fachlichen Standards entsprechende Orientierungshilfe für die tägliche Praxis zur Verfügung.

Inhaltsverzeichnis (PDF) Leseprobe (PDF)

 Echo der Fachpresse zur 2. Auflage

»Das Handbuch ist durch seine klare Struktur und seinen sehr zugänglichen Stil, der durch leicht verständliche (graphische) Übersichten unterstützt wird, gut zu lesen. Besonders hervorzuheben sind die sehr umfangreichen Literaturverweise und die sehr hilfreiche Angabe weiterführender Quellen. Erfreulicherweise ist das Werk nicht nur in Print, sondern auch vergünstigt als E-Book erschienen. Seinen Anspruch, die sozialwissenschaftlich-kriminologische und juristische Perspektive transdisziplinär zu verknüpfen, löst das Handbuch auch in der zweiten Auflage vollständig ein. Das Werk bleibt unverzichtbar für Studium, Wissenschaft und Praxis in diesen Bereichen.«
Dr. Karin Neßeler, Akademische Rätin a.Z., Ludwig-Maximilians-Universität München, Lehrstuhl für Strafrecht und Kriminologie (Prof. Dr. Ralf Kölbel), Neue Kriminalpolitik (NK), 37. Jg., 4/2025

»Das Buch von Trenczek und Schmoll ist ein detailreiches und gelungenes Handbuch für die Jugendhilfe im Strafverfahren. Für erfahrene Praktiker*innen bietet das Handbuch ein reichhaltiges Nachschlagewerk und für Einsteiger ist es eine gelungene Lektüre zur Orientierung.«
Andrea Schmidt, Dipl.-Sozialpädagogin (FH), Kriminologin (M.A.), ist Mitglied im Sprecher*innenrat der BAG Jugendhilfe im Strafverfahren, Zeitschrift für Jugendkriminalrecht und Jugendhilfe (ZJJ) 3/2025

Lesen Sie das Interview »Freiheit darf man nicht präventiv entziehen« mit Herrn Prof. Dr. iur. Thomas Trenczek in der taz vom 1.4.2025 https://taz.de/Jurist-ueber-geschlossene-Jugendheime/!6078119/

»... [das Buch] ist auch der Polizei dringend ans Herz zu legen, insbesondere den Dozierenden, die Polizist*innen aus- und fortbilden. Gerade in seiner Fülle ist es ein Maßstab für Selbstverständnis und Aufgaben der Jugendhilfe im Strafverfahren (JuhiS), in Anlehnung an das Jugendgerichtsgesetz (fälschlicherweise) oft Jugendgerichtshilfe genannt. [Für]Strafverfolgungsbehörden und darunter der Polizei ist es ein Nachschlagewerk, wo Gemeinsamkeiten aber auch wo Trennendes im Umgang mit Jugenddelinquenz liegen  ... Der umfassende Aufbau und die vielschichtige Darstellung ist hochinformativ. ... Es finden sich alle Problemfelder und, vor allem, es zeigt den wichtigen und unverzichtbaren Teil der Jugendhilfe in einem Strafverfahren auf. ...«
Rüdiger Schilling, www.polizei-newsletter,de, 5. Februar 2025

»Fachkräften von öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe im Strafverfahren, Juristinnen und Juristen der Staatsanwaltschaften und Jugendgerichte sowie weiteren Berufsgruppen, die an Jugendstrafverfahren mitwirken oder sich wissenschaftlich mit Fragen der Jugenddelinquenz befassen oder in unterschiedlichen Zusammenhängen mit jungen Menschen arbeiten, steht damit eine interdisziplinär verankerte und den fachlichen Standards entsprechende Orientierungshilfe für die tägliche Praxis zur Verfügung.«
Das Jugendamt (JAmt) 12/2024

» berücksichtigt die gesetzlichen Änderungen für das Jugendstrafverfahren und verknüpft wie schon die erste Auflage sehr gelungen die sozialwissenschaftlich-kriminologische und die juristische Perspektive auf die Mitwirkung der Jugendhilfe im Strafverfahren. Damit ist das Handbuch gleichzeitig ein Praxiskommentar für zahlreiche Professionen und fokussiert besonders die fachlichen Standards der Mitwirkung der Jugendhilfe im strafrechtlichen Verfahren sowie die daraus folgenden notwendigen Kooperationen der unterschiedlichen Berufsgruppen.«
https://www.lwl-landesjugendamt.de/de/neues/rezension-jugendkriminalitaet-jugendhilfe-und-strafverfahren/, Einsehdatum 1.8.2024

Echo der Fachpresse zur 1. Auflage

»Ihnen [Fachkräften des Jugendamts und der Jugendgerichtshilfe] steht damit eine interdisziplinär verankerte und den fachlichen Standards entsprechende Orientierungshilfe für die tägliche Praxis zur Verfügung.«
JAmt 3/2017

Erscheinungsdatum
Sprache deutsch
Maße 145 x 208 mm
Gewicht 1060 g
Themenwelt Recht / Steuern Strafrecht Besonderes Strafrecht
Sozialwissenschaften Pädagogik Sozialpädagogik
Schlagworte atiologische Kriminaliltätstheorie • Betreuungshilfe • Delinquenzpädagogik • Erziehungsbeistandschaft • freie Träger der Jugendhilfe • Handbuch • Jugendarrest • Jugenddelinquenz • Jugendhilfe • Jugendkriminalität • Jugendstrafe • Jugendstrafrecht • Jugendstrafverfahren • Kommentar • Kommentierung • Kriminologie • Lebenslauftheorie • Migrationshintergrund • Prävention • Rechtsprechung • Resilienz • Resilienzforschung • Schutzauftrag • Sozialdatenschutz • Sozialverwaltungsverfahren • Täter-Opfer-Ausgleich
ISBN-10 3-415-07598-2 / 3415075982
ISBN-13 978-3-415-07598-6 / 9783415075986
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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