Untersuchung von G-Protein-gekoppelten Rezeptoren als zukunftsweisende Marker und Therapieansätze in der Magenkrebsforschung
Seiten
2024
|
4. Auflage
epubli (Verlag)
978-3-7584-9633-2 (ISBN)
epubli (Verlag)
978-3-7584-9633-2 (ISBN)
Dissertation Saide Polat Titel: Untersuchung von G-Protein-gekoppelten Rezeptoren als zukunftsweisende Marker und Therapieansätze in der Magenkrebsforschung
Krebs ist nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit einem Anteil von ca. 29 % die zweithäufigste Krankheits- und Todesursache in Industrieländern. Jährlich erkranken etwa 250.000 Männer und 220.000 Frauen in Deutschland an Krebs. Das mittlere Erkrankungsalter liegt für beide Geschlechter bei circa 69 Jahren. Die häufigsten Tumor-Lokalisationen des Mannes sind Prostata, Darm und Lunge, bei Frauen die Brustdrüsen und ebenfalls Darm und Lunge. Ursächlich für die Entstehung von Krebs sind Veränderungen im Genom von Zellen, infolgedessen Protoonkogene und Entwicklungskon- trollgene aktiviert und Tumorsuppressorgene und Differenzierungsgene inaktiviert werden. Mutationen in DNA-Reparaturgenen können das Genom zusätzlich destabilisieren und eine erhöhte Mutationsrate bedingen. Letztendlich resultieren genetische Alterationen in Protoonkogenen, Tumorsuppressorgenen und Genen, die den Zellzyklus regulieren, in einer Störung des Gleichgewichts zwischen Wachstum, Teilung und Apoptose. Daher sind insbesondere Einflüsse, die das Erbgut verän- dern, krebserregend. Als allgemeine Risikofaktoren gelten das Rauchen, Übergewicht und falsche Ernährung, chronische Infektionen, hoher Alkoholkonsum sowie Umwelteinflüsse wie UV-Licht, Feinstaub oder polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. Da die meisten Krebsleiden im höheren Alter auftreten, hat der veränderte Altersaufbau der Bevölkerung, insbesondere bei Männern, in den letzten Jahren zu einem Anstieg der Krebserkrankungen geführt. Unter dem Begriff „Krebs“ werden im Allgemeinen maligne Gewebeneubildungen zusammengefasst, die sich durch unkontrolliertes Wachstum und Vermehrung von entarteten Zellen auszeichnen. Krebszellen können umliegendes Gewebe zerstören, von ihrem Ursprungsort aus über das Blut- oder Lymphsystem in andere Organe einwandern und dort Tochtergeschwülste ausbilden. Unbehandelt führen Krebserkrankungen oft zum Tod des Patienten.
Krebs ist nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit einem Anteil von ca. 29 % die zweithäufigste Krankheits- und Todesursache in Industrieländern. Jährlich erkranken etwa 250.000 Männer und 220.000 Frauen in Deutschland an Krebs. Das mittlere Erkrankungsalter liegt für beide Geschlechter bei circa 69 Jahren. Die häufigsten Tumor-Lokalisationen des Mannes sind Prostata, Darm und Lunge, bei Frauen die Brustdrüsen und ebenfalls Darm und Lunge. Ursächlich für die Entstehung von Krebs sind Veränderungen im Genom von Zellen, infolgedessen Protoonkogene und Entwicklungskon- trollgene aktiviert und Tumorsuppressorgene und Differenzierungsgene inaktiviert werden. Mutationen in DNA-Reparaturgenen können das Genom zusätzlich destabilisieren und eine erhöhte Mutationsrate bedingen. Letztendlich resultieren genetische Alterationen in Protoonkogenen, Tumorsuppressorgenen und Genen, die den Zellzyklus regulieren, in einer Störung des Gleichgewichts zwischen Wachstum, Teilung und Apoptose. Daher sind insbesondere Einflüsse, die das Erbgut verän- dern, krebserregend. Als allgemeine Risikofaktoren gelten das Rauchen, Übergewicht und falsche Ernährung, chronische Infektionen, hoher Alkoholkonsum sowie Umwelteinflüsse wie UV-Licht, Feinstaub oder polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. Da die meisten Krebsleiden im höheren Alter auftreten, hat der veränderte Altersaufbau der Bevölkerung, insbesondere bei Männern, in den letzten Jahren zu einem Anstieg der Krebserkrankungen geführt. Unter dem Begriff „Krebs“ werden im Allgemeinen maligne Gewebeneubildungen zusammengefasst, die sich durch unkontrolliertes Wachstum und Vermehrung von entarteten Zellen auszeichnen. Krebszellen können umliegendes Gewebe zerstören, von ihrem Ursprungsort aus über das Blut- oder Lymphsystem in andere Organe einwandern und dort Tochtergeschwülste ausbilden. Unbehandelt führen Krebserkrankungen oft zum Tod des Patienten.
Dissertation Saide Polat
| Erscheinungsdatum | 11.04.2024 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Maße | 210 x 297 mm |
| Gewicht | 924 g |
| Themenwelt | Schulbuch / Wörterbuch |
| Sozialwissenschaften ► Pädagogik | |
| Schlagworte | Biochemie • Chemie • Forschung • GPCR • Methodik • Organische Chemie • Universität |
| ISBN-10 | 3-7584-9633-0 / 3758496330 |
| ISBN-13 | 978-3-7584-9633-2 / 9783758496332 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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