«in Bökenwise» und «in tüfels hüten»
Fasnacht im mittelalterlichen Basel
Seiten
2004
Schwabe Verlagsgruppe AG Schwabe Verlag
978-3-7965-2092-1 (ISBN)
Schwabe Verlagsgruppe AG Schwabe Verlag
978-3-7965-2092-1 (ISBN)
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Die Reformation gilt in der Historischen Volkskunde allgemein als «Schwellenperiode», in der mittelalterliches Brauchtum, namentlich wenn es in Beziehung mit katholisch-kirchlichen Gepflogenheiten steht, einem starken Wandel bzw. einer nachhaltigen Repression unterworfen ist. Es ist somit kaum ein Zufall, dass im Gebiet der heutigen Schweiz Fasnachtsbräuche, die auf traditioneller Kontinuität seit dem Ausgang des Mittelalters beruhen, weitgehend auf die katholischen Regionen beschränkt sind. Die grosse Ausnahme bildet Basel, wo sich in der Stadt und auf der Landschaft fasnächtliche Bräuche trotz obrigkeitlichem und kirchlichem Repressionsdruck seit dem 16. Jahrhundert halten können.
Diese doch etwas eigentümliche Stellung Basels in der Geschichte fasnächtlichen Brauchtums bildet den Hintergrund für die vorliegende Publikation. Seit gut anderthalb Jahrhunderten hat sich in Europa eine sehr ausgeprägte Regionalisierung des Karnevalstreibens herausgebildet, so weit, dass die gemeinsamen Wurzeln kaum mehr sichtbar sind. Dazu kommt - gerade für Basel - eine seltsame Intoleranz gegenüber «andersartigen» Fasnachtsbräuchen, eine Intoleranz, die nur das eigene Brauchtum als «echt» gelten lassen möchte und dieses Eigene, in graue Vorzeiten zurückdatieren will. Daraus ergibt sich die Frage: Wie sah die Fasnacht im mittelalterlichen Basel aus?
Die Reformation gilt in der Historischen Volkskunde allgemein als «Schwellenperiode», in der mittelalterliches Brauchtum, namentlich wenn es in Beziehung mit katholisch-kirchlichen Gepflogenheiten steht, einem starken Wandel bzw. einer nachhaltigen Repression unterworfen ist. Es ist somit kaum ein Zufall, dass im Gebiet der heutigen Schweiz Fasnachtsbräuche, die auf traditioneller Kontinuität seit dem Ausgang des Mittelalters beruhen, weitgehend auf die katholischen Regionen beschränkt sind. Die grosse Ausnahme bildet Basel, wo sich in der Stadt und auf der Landschaft fasnächtliche Bräuche trotz obrigkeitlichem und kirchlichem Repressionsdruck seit dem 16. Jahrhundert halten können. Diese doch etwas eigentümliche Stellung Basels in der Geschichte fasnächtlichen Brauchtums bildet den Hintergrund für die vorliegende Publikation. Seit gut anderthalb Jahrhunderten hat sich in Europa eine sehr ausgeprägte Regionalisierung des Karnevalstreibens herausgebildet, so weit, dass die gemeinsamen Wurzeln kaum mehr sichtbar sind. Dazu kommt - gerade für Basel - eine seltsame Intoleranz gegenüber «andersartigen» Fasnachtsbräuchen, eine Intoleranz, die nur das eigene Brauchtum als «echt» gelten lassen möchte und dieses Eigene, in graue Vorzeiten zurückdatieren will. Daraus ergibt sich die Frage: Wie sah die Fasnacht im mittelalterlichen Basel aus?
Diese doch etwas eigentümliche Stellung Basels in der Geschichte fasnächtlichen Brauchtums bildet den Hintergrund für die vorliegende Publikation. Seit gut anderthalb Jahrhunderten hat sich in Europa eine sehr ausgeprägte Regionalisierung des Karnevalstreibens herausgebildet, so weit, dass die gemeinsamen Wurzeln kaum mehr sichtbar sind. Dazu kommt - gerade für Basel - eine seltsame Intoleranz gegenüber «andersartigen» Fasnachtsbräuchen, eine Intoleranz, die nur das eigene Brauchtum als «echt» gelten lassen möchte und dieses Eigene, in graue Vorzeiten zurückdatieren will. Daraus ergibt sich die Frage: Wie sah die Fasnacht im mittelalterlichen Basel aus?
Die Reformation gilt in der Historischen Volkskunde allgemein als «Schwellenperiode», in der mittelalterliches Brauchtum, namentlich wenn es in Beziehung mit katholisch-kirchlichen Gepflogenheiten steht, einem starken Wandel bzw. einer nachhaltigen Repression unterworfen ist. Es ist somit kaum ein Zufall, dass im Gebiet der heutigen Schweiz Fasnachtsbräuche, die auf traditioneller Kontinuität seit dem Ausgang des Mittelalters beruhen, weitgehend auf die katholischen Regionen beschränkt sind. Die grosse Ausnahme bildet Basel, wo sich in der Stadt und auf der Landschaft fasnächtliche Bräuche trotz obrigkeitlichem und kirchlichem Repressionsdruck seit dem 16. Jahrhundert halten können. Diese doch etwas eigentümliche Stellung Basels in der Geschichte fasnächtlichen Brauchtums bildet den Hintergrund für die vorliegende Publikation. Seit gut anderthalb Jahrhunderten hat sich in Europa eine sehr ausgeprägte Regionalisierung des Karnevalstreibens herausgebildet, so weit, dass die gemeinsamen Wurzeln kaum mehr sichtbar sind. Dazu kommt - gerade für Basel - eine seltsame Intoleranz gegenüber «andersartigen» Fasnachtsbräuchen, eine Intoleranz, die nur das eigene Brauchtum als «echt» gelten lassen möchte und dieses Eigene, in graue Vorzeiten zurückdatieren will. Daraus ergibt sich die Frage: Wie sah die Fasnacht im mittelalterlichen Basel aus?
| Erscheint lt. Verlag | 30.11.2004 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Neujahrsblatt der Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige, Basel GGG ; 183 183 |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 240 x 170 mm |
| Gewicht | 340 g |
| Themenwelt | Geschichte ► Allgemeine Geschichte ► Mittelalter |
| Geschichte ► Teilgebiete der Geschichte ► Kulturgeschichte | |
| Sozialwissenschaften ► Ethnologie ► Volkskunde | |
| Schlagworte | Basel • Basel / Fasnacht • Basel / Mittelalter • Bräuche • Brauchtum • Fastnacht • Geschichte • HC/Geschichte/Mittelalter • Hochschulschrift • Karneval • Katholizismus • Kirche • Kulturgeschichte • Mittelalter • Schweiz • Tradition |
| ISBN-10 | 3-7965-2092-8 / 3796520928 |
| ISBN-13 | 978-3-7965-2092-1 / 9783796520921 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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