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«in Bökenwise» und «in tüfels hüten»

Fasnacht im mittelalterlichen Basel

(Autor)

Buch | Softcover
105 Seiten
2004
Schwabe Verlagsgruppe AG Schwabe Verlag
978-3-7965-2092-1 (ISBN)

Lese- und Medienproben

«in Bökenwise» und «in tüfels hüten» - Katja Zimmer
CHF 35,00 inkl. MwSt
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Die Reformation gilt in der Historischen Volkskunde allgemein als «Schwellenperiode», in der mittelalterliches Brauchtum, namentlich wenn es in Beziehung mit katholisch-kirchlichen Gepflogenheiten steht, einem starken Wandel bzw. einer nachhaltigen Repression unterworfen ist. Es ist somit kaum ein Zufall, dass im Gebiet der heutigen Schweiz Fasnachtsbräuche, die auf traditioneller Kontinuität seit dem Ausgang des Mittelalters beruhen, weitgehend auf die katholischen Regionen beschränkt sind. Die grosse Ausnahme bildet Basel, wo sich in der Stadt und auf der Landschaft fasnächtliche Bräuche trotz obrigkeitlichem und kirchlichem Repressionsdruck seit dem 16. Jahrhundert halten können.
Diese doch etwas eigentümliche Stellung Basels in der Geschichte fasnächtlichen Brauchtums bildet den Hintergrund für die vorliegende Publikation. Seit gut anderthalb Jahrhunderten hat sich in Europa eine sehr ausgeprägte Regionalisierung des Karnevalstreibens herausgebildet, so weit, dass die gemeinsamen Wurzeln kaum mehr sichtbar sind. Dazu kommt - gerade für Basel - eine seltsame Intoleranz gegenüber «andersartigen» Fasnachtsbräuchen, eine Intoleranz, die nur das eigene Brauchtum als «echt» gelten lassen möchte und dieses Eigene, in graue Vorzeiten zurückdatieren will. Daraus ergibt sich die Frage: Wie sah die Fasnacht im mittelalterlichen Basel aus?

 
 
 
    Die Reformation gilt in der Historischen Volkskunde allgemein als «Schwellenperiode», in der mittelalterliches Brauchtum, namentlich wenn es in Beziehung mit katholisch-kirchlichen Gepflogenheiten steht, einem starken Wandel bzw. einer nachhaltigen Repression unterworfen ist. Es ist somit kaum ein Zufall, dass im Gebiet der heutigen Schweiz Fasnachtsbräuche, die auf traditioneller Kontinuität seit dem Ausgang des Mittelalters beruhen, weitgehend auf die katholischen Regionen beschränkt sind. Die grosse Ausnahme bildet Basel, wo sich in der Stadt und auf der Landschaft fasnächtliche Bräuche trotz obrigkeitlichem und kirchlichem Repressionsdruck seit dem 16. Jahrhundert halten können. Diese doch etwas eigentümliche Stellung Basels in der Geschichte fasnächtlichen Brauchtums bildet den Hintergrund für die vorliegende Publikation. Seit gut anderthalb Jahrhunderten hat sich in Europa eine sehr ausgeprägte Regionalisierung des Karnevalstreibens herausgebildet, so weit, dass die gemeinsamen Wurzeln kaum mehr sichtbar sind. Dazu kommt - gerade für Basel - eine seltsame Intoleranz gegenüber «andersartigen» Fasnachtsbräuchen, eine Intoleranz, die nur das eigene Brauchtum als «echt» gelten lassen möchte und dieses Eigene, in graue Vorzeiten zurückdatieren will. Daraus ergibt sich die Frage: Wie sah die Fasnacht im mittelalterlichen Basel aus?     
Erscheint lt. Verlag 30.11.2004
Reihe/Serie Neujahrsblatt der Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige, Basel GGG ; 183 183
Sprache deutsch
Maße 240 x 170 mm
Gewicht 340 g
Themenwelt Geschichte Allgemeine Geschichte Mittelalter
Geschichte Teilgebiete der Geschichte Kulturgeschichte
Sozialwissenschaften Ethnologie Volkskunde
Schlagworte Basel • Basel / Fasnacht • Basel / Mittelalter • Bräuche • Brauchtum • Fastnacht • Geschichte • HC/Geschichte/Mittelalter • Hochschulschrift • Karneval • Katholizismus • Kirche • Kulturgeschichte • Mittelalter • Schweiz • Tradition
ISBN-10 3-7965-2092-8 / 3796520928
ISBN-13 978-3-7965-2092-1 / 9783796520921
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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