Der tiefe Fall des Westens und die bitteren Tränen Europas (eBook)
224 Seiten
tredition (Verlag)
978-3-384-01171-8 (ISBN)
Jahrgang 1949, Studium zum Wirtschaftsingenieur, Studium der Volkswirtschaft, Soziologie, Politikwissenschaft, Philosophie und Ethik. Arbeitete jahrelang bei einer internationalen und einer europäischen Organisation sowie in mehreren internationalen Beratungsunternehmen - dabei 5 Jahre als Projektcontroller einer internationalen Institution für Wasserprojekte (davon ca. 300 in Afrika). Im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit in der Reorganisation und Umstrukturierung von großen Konzernen, Ministerien, Verwaltungen sowie seinen Erfahrungen im Controlling der Politik, weltweit, in Europa und in Deutschland, hat er miterlebt, wie viele Fehler durch Leichtsinn und mangelnde Professionalität der wirtschaftlichen und politischen Elite tagtäglich vorkommen, deren Preis wir alle bezahlen. Er hat außerdem erlebt, wie viel Frustration bei seinen beruflichen Mitstreitern und einem zunehmenden Teil der Bevölkerung vorhanden ist. Zudem beobachtet er mit Sorge, dass durch das verordnete Mainstream-Denken ein immer größerer Teil der Bevölkerung sich von der Demokratie abwendet. Nach dem Eintritt in den Ruhestand hat er sich zum Ziel gesetzt, diese Erfahrungen und Kenntnisse zu Papier zu bringen, um das kritische Denken seiner Mitbürger zu fördern. Sein Motto ist: 'Die Gedanken sind frei' Er ist Autor von mehreren Werken, u.a. 'Ich denke oft.... an die Rue du Docteur Gustave Rioblanc - Versunkene Insel der Toleranz' 'Ansätze zu einer Antifragilitäts-Ökonomie' '2005-2018 Deutschlands verlorene 13 Jahre, Teile 1 bis 13' 'Eine Chance für die Demokratie' 'Deutsche Identität - Quo vadis?' 'Sprüche und Weisheiten' 'Nichtwähler sind auch Wähler' 'Afrika zwischen Fluch und Segen Teil 1: Wasser' 'Deutschlands Titanic - Die Berliner Republik' 'Ein kleiner Fürst und eine kleine blaue Sirene' 'Im Würgegriff von Bevölkerungsbombe, Armut, Ernährung Teil 1' 'Im Würgegriff von Rassismus, Antisemitismus, Islamophobie, Rechtsradikalismus, Faschismus, Teil 1' 'Im Würgegriff der politischen Parteien, Teil 1' 'Die Macht des Wortes' 'Im Würgegriff des Finanzsektors, Teil 1' 'Im Würgegriff von Migration und Integration' 'Weltmacht Wasser, Teil 1: Die Bilanz 2019' 'Herr, vergib ihnen nicht! Denn sie wissen, was sie tun' "Deutschlands tiefer Fall"
Jahrgang 1949, Studium zum Wirtschaftsingenieur, Studium der Volkswirtschaft, Soziologie, Politikwissenschaft, Philosophie und Ethik. Arbeitete jahrelang bei einer internationalen und einer europäischen Organisation sowie in mehreren internationalen Beratungsunternehmen – dabei 5 Jahre als Projektcontroller einer internationalen Institution für Wasserprojekte (davon ca. 300 in Afrika). Im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit in der Reorganisation und Umstrukturierung von großen Konzernen, Ministerien, Verwaltungen sowie seinen Erfahrungen im Controlling der Politik, weltweit, in Europa und in Deutschland, hat er miterlebt, wie viele Fehler durch Leichtsinn und mangelnde Professionalität der wirtschaftlichen und politischen Elite tagtäglich vorkommen, deren Preis wir alle bezahlen. Er hat außerdem erlebt, wie viel Frustration bei seinen beruflichen Mitstreitern und einem zunehmenden Teil der Bevölkerung vorhanden ist. Zudem beobachtet er mit Sorge, dass durch das verordnete Mainstream-Denken ein immer größerer Teil der Bevölkerung sich von der Demokratie abwendet. Nach dem Eintritt in den Ruhestand hat er sich zum Ziel gesetzt, diese Erfahrungen und Kenntnisse zu Papier zu bringen, um das kritische Denken seiner Mitbürger zu fördern. Sein Motto ist: "Die Gedanken sind frei" Er ist Autor von mehreren Werken, u.a. "Ich denke oft…. an die Rue du Docteur Gustave Rioblanc – Versunkene Insel der Toleranz" "Ansätze zu einer Antifragilitäts-Ökonomie" "2005-2018 Deutschlands verlorene 13 Jahre, Teile 1 bis 13" "Eine Chance für die Demokratie" "Deutsche Identität – Quo vadis?" "Sprüche und Weisheiten" "Nichtwähler sind auch Wähler" "Afrika zwischen Fluch und Segen Teil 1: Wasser" "Deutschlands Titanic – Die Berliner Republik" "Ein kleiner Fürst und eine kleine blaue Sirene" "Im Würgegriff von Bevölkerungsbombe, Armut, Ernährung Teil 1" "Im Würgegriff von Rassismus, Antisemitismus, Islamophobie, Rechtsradikalismus, Faschismus, Teil 1" "Im Würgegriff der politischen Parteien, Teil 1" "Die Macht des Wortes" "Im Würgegriff des Finanzsektors, Teil 1" "Im Würgegriff von Migration und Integration" "Weltmacht Wasser, Teil 1: Die Bilanz 2019" "Herr, vergib ihnen nicht! Denn sie wissen, was sie tun" "Deutschlands tiefer Fall"
3. Die Verschiedenen Facetten der Verteidigung
3.1 Vorbemerkung
Die Aufgaben der Verteidigung eines Landes beziehen sich heutzutage nicht mehr auf die alleinige Grenzsicherung und die Aufrechterhaltung der politischen Handlungsfähigkeit des Landes. Vielmehr sind auch seine wirtschaftlichen Interessen und seine Möglichkeiten zur Weiterentwicklung zu verteidigen sowie bei der Verteilung von Ressourcen und Märkten die Interessen des Landes zu gewährleisten.
Diese sind gegebenenfalls mit Waffen zu verteidigen.
3.2 Die militärischen Bündnisse
3.2.1 Militärbündnisse Weltweit
Ein Militärbündnis ist ein zwischen verschiedenen Staaten geschlossenes Bündnis mit dem Zweck, militärisch zu kooperieren. Ein solches Bündnis kann materielle Bestimmungen etwa über die Koordination der Sicherheitspolitik, gemeinsame Manöver, den Austausch von Militärtechnik oder die Verpflichtung zu kollektiver Verteidigung umfassen, darüber hinaus aber auch formell eine Organisation wie NATO oder CSTO schaffen. Eine einzelne Bestimmung, die die Beistandspflicht im Bündnisfall begründet, wird Beistandsklausel genannt; sie kann auch in einem umfassenderen, nicht nur sicherheitspolitische Sachverhalte betreffenden Abkommen enthalten sein.
Frühere Bezeichnungen für ein Militärbündnis sind Symmachie, Allianz oder Beistandspakt, im Falle rein defensiver Ausrichtung (die heutzutage wegen des allgemeinen Gewaltverbots der UN-Charta die Regel ist) auch Schutz- und Trutzbündnis. Umgangssprachlich oder zu Propagandazwecken ist auch von Waffenbrüderschaft die Rede.
Größtes Militärbündnis der Erde ist die NATO (North Atlantic Treaty Organisation – Organisation des Nordatlantikvertrags). Ihr Sitz befindet sich in Brüssel, die militärischen Hauptquartiere sind das SHAPE (Supreme Headquarters Allied Powers in Europe) in Belgien und ACT (Allied Command Transformation) in Norfolk, Virginia, USA.
Bestehende Militärbündnisse
NATO in Nordamerika und Europa (als Organisation seit 1954) mit Nordatlantikvertrag (1949). erster Bündnisfall: Terroranschläge am 11. September 2001
Europäische Union: Beistandsklausel in der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik seit 2009 (Vertrag von Lissabon); PESCO
erster Bündnisfall: Terroranschläge am 13. November 2015 in Paris
Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (CSTO, seit 2002): Sicherheitspartnerschaft von 6 GUS-Staaten mit Vertrag über kollektive Sicherheit (1992)
Interamerikanischer Vertrag über gegenseitigen Beistand (Rio-Pakt/TIAR, 1947)
Arabische Liga (1945): per Zusatzabkommen wurde 1950 ein kollektiver Verteidigungspakt abgeschlossen, bis heute aber ohne Wirkung
ANZUS-Pakt zwischen Australien, Neuseeland und den Vereinigten Staaten (1951, Neuseeland seit 1986 suspendiert)
Mutual Defense Treaty zwischen USA und Philippinen (1951)
Mutual Defense Treaty zwischen USA und Republik Korea (1953)
Abkommen der USA über Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Verwendung von Atomenergie für Zwecke der gemeinsamen Verteidigung mit dem Vereinigten Königreich (1958), Kanada, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, der Türkei und Griechenland (1959) sowie Italien (1960)
Vertrag über gegenseitige Kooperation und Sicherheit zwischen Japan und den Vereinigten Staaten (1960)
Sino-North Korean Mutual Aid and Cooperation Friendship Treaty zwischen der VR China und der DVR Korea (1961)
Five Power Defence Arrangements (FPDA) zwischen Australien, Malaysia, Neuseeland, Singapur und dem Vereinigten Königreich (1971)
Golf-Kooperationsrat (GCC; Peninsula Shield Force, PSF) mit Kuwait, Bahrain, SaudiArabien, Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Oman (1981/1984) Regional Security System (RSS) in der Ostkaribik (1982/1996)
GUAM-Bündnis zwischen Georgien, der Ukraine, Aserbaidschan und Moldau (1997/2001; bis 2005 mit Usbekistan)
Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO, 2002)
SADC, Protocol on politics, defence and security co-operation (2004)
Nordic Defence Cooperation (Nordefco) der nordischen Länder (2009)
Vertrag von Aachen, Artikel 4 (2019), Ergänzung des Élysée-Vertrags
AUKUS mit Australien, dem Vereinigten Königreich und USA (2021)
Frühere Militärbündnisse nach dem Zweiten Weltkrieg
Warschauer Pakt zwischen der Sowjetunion und den Staaten Osteuropas (1955–1991)
Brüsseler Pakt (1948–1954), Westeuropäische Union (1954–2010)
SEATO in Südostasien (1954–1977)
Balkanpakt (1954–1974)
CENTO im Nahen Osten (Bagdad-Pakt, 1955–1979)
Mutual Defense Treaty zwischen USA und Republik China (Taiwan) (1955–1979)
Vertrag über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand zwischen UdSSR und DVR Korea (1961–1996?)
Central American Defense Council (CONDECA), Zentralamerikanischer Verteidigungsrat (1963–1980)
ANZUK-Paktzwischen Australien, Neuseeland und dem Vereinigten Königreich (1971–1974)
Historische Militärbündnisse
Peloponnesischer Bund
Attischer Seebund
Auld Alliance
Heilige Liga (1495, 1511, 1538, 1571, 1576, 1684)
Schmalkaldischer Bund (1531)
Katholische Liga (1538, 1576, 1584, 1609)
Protestantische Union (1608)
Rheinbund (1806)
Heilige Allianz (1815)
Schutz- und Trutzbündnis 1854
Schutz- und Trutzbündnisse 1866
Norddeutscher Bund (ab 1. Juli 1867: Bundesstaat)
Zweibund (1879)/Dreibund (1882)
Dreikaiservertrag (1881)
Zweiverband (1894)
Entente cordiale (1904)/Triple Entente (1907)
Balkanbund (1912)
Mittelmächte
verschiedene Quadrupelallianzen
Balkanentente (1934)
Anti-Hitler-Koalition
Seite „Militärbündnis“. In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 4. April 2023, 21:35 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Milit%C3%A4rb%C3%BCndnis&oldid=232492491 (Abgerufen: 15. August 2023, 09:40 UTC)
3.2.2 Liste über- und zwischenstaatlicher Bündnisse
Die Liste über- und zwischenstaatlicher Bündnisse zählt gegenwärtige Bündnisse nach kultureller, militärischer, regionaler, politischer oder wirtschaftlicher Integrationsresp. Kooperationsrat auf supranationaler, intergouvernementaler, ferner auch nongouvernementaler Ebene, auf.
Kulturelle Bündnisse
Sprachliche Union
| Organisation | Kürzel | Gründung |
| Commonwealth of Nations | 1931 |
| Gemeinschaft der Portugiesischsprachigen Länder | CPLP | 1996 |
| Internationale Organisation der Frankophonie | OIF | 1970 |
| Lateinische Union | 1954 |
| Organisation der Turkstaaten | 2009 |
| Nederlandse Taalunie | 1980 |
Religiöse Union
| Organisation | Kürzel | Gründung |
| Organisation für Islamische Zusammenarbeit | OIC | 1969 |
Humanitäre Union
| Organisation | Kürzel | Gründung |
| Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur | UNESCO | 1945 |
| Vereinte Nationen Organisation | UNO | 1945 |
| Weltgesundheitsorganisation | WHO | 1946 |
Technische Bündnisse
| Organisation | Kürzel | Gründung |
| Internationale Fernmeldeunion | ITU | 1865 |
| Internationale Organisation für Normung | ISO | 1947 |
| Weltpostverein | UPU | 1874 |
| Weltorganisation für... |
| Erscheint lt. Verlag | 30.8.2023 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Der tiefe Fall des Westens und die bitteren Tränen Europas | Der tiefe Fall des Westens und die bitteren Tränen Europas |
| Verlagsort | Ahrensburg |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Sozialwissenschaften ► Politik / Verwaltung ► Politische Systeme |
| Schlagworte | Beginn einer Veränderung der Weltordnung • Die westliche Welt verliert ihre Vormachtstellung • Geld regiert nicht mehr die Welt • Herausforderungen der aktuellen Geopolitik • Verschiebung der Machtverhältnisse zwischen dem Westen und der restlichen Welt |
| ISBN-10 | 3-384-01171-6 / 3384011716 |
| ISBN-13 | 978-3-384-01171-8 / 9783384011718 |
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