Korruption kritisieren
Herbert von Halem Verlag
978-3-86962-610-9 (ISBN)
Andrea Perthen studierte zunächst Architektur an der Bauhaus-Universität Weimar (B.Sc.), bevor sie den interdisziplinären Masterstudiengang „Geschichte – Umwelt – Stadt“ an der TU Darmstadt absolvierte und mit einer Arbeit über den Wiederaufbau der Altstadt von Frankfurt am Main abschloss. Anschließend promovierte sie im DFG-/ANR-geförderten Forschungsprojekt „Politische Korruption: Praktiken der Begünstigung und öffentliche Debatten in Deutschland und Frankreich (19. – 20. Jahrhundert)“ über Korruptionsskandale in der frühen Bundesrepublik. Aktuell ist sie Projektleiterin bei einem Publikationsprojekt zur Unternehmensgeschichte der MVV Energie AG. Sie beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Stadt- und Mediengeschichte und interessiert sich dabei vor allem für die Auswirkungen von unternehmerischen und politischen Entscheidungen.
1. Einführung
1.1 Forschungsfelder
1.1.1 Historische Korruptionsforschung
1.1.2 Skandalforschung
1.1.3 Mediengeschichte, Geschichte des Journalismus
1.2 Quellen und Struktur der Studie
1.2.1 Der HS-30-Skandal als Fallbeispiel
1.2.2 Quellensituation
1.2.3 Ausgangshypothesen
1.2.4 Gliederung der Arbeit
2. Rahmenbedingungen
2.1 Sozioökonomische Rahmenbedingungen
2.2 Parteienfinanzierung und Parteispenden
2.3 Aufbau von Bundeswehr und Verteidigungsministerium
2.3.1 Der Bundesgrenzschutz
2.4 Medien und Journalismus in den 1950er- und 1960er-Jahren
2.4.1 Journalismus als Beruf
2.4.2 Presse
2.4.3 Rundfunk und Fernsehen
2.4.4 Medienpolitik
2.5 Ein ›Nährboden‹ für Skandale?
3. Chronologie politischer Korruptionsskandale
3.1 Die Hauptstadt-Affäre
3.2 Die Koblenzer Bestechungsaffäre
3.3 Der Fall Kilb
3.4 Die Fibag-Affäre
3.5 Die Onkel-Aloys-Affäre
3.6 Der Starfighter-Skandal
3.7 Der HS-30-Skandal
3.7.1 Die Vorgeschichte: Der Octogon Trust und der Bundesgrenzschutz
3.7.2 Der Beschaffungsvorgang des HS 30
3.7.3 Nachwirkungen: Lieferverzögerungen, technische Mängel, Streitigkeiten
3.7.4 Der Skandal, 1966-1969
3.8 Konjunkturen politischer Korruptionsskandale 1949-1969
4. Akteure bei der Skandalisierung politischer Korruption
4.1 Die Journalisten
4.1.1 Journalistisches Selbstverständnis–Motive–Ziele
4.1.2 Zusammenarbeit und Konkurrenz von Journalisten
4.1.3 Korruption anprangern: Der journalistische Duktus
4.1.4 Die Recherche–Zusammenarbeit von Journalisten mit Informanten
4.1.5 Skandalisierung auf schmalem Grat
4.2 Die Informanten
4.2.1 Porträts der zentralen Informanten im Fall HS 30
4.2.2 Weitere Informanten
4.2.3 Quellen in der Ministerialbürokratie
4.3 Die parlamentarische Opposition
4.4 Aufklärer oder Vertuscher? Das Referat ›ES‹ im Verteidigungsministerium
4.5 Ziel- und Streitpunkt parlamentarischer Untersuchungsausschuss?
4.5.1 Der Untersuchungsausschuss als Forderung der Skandalisierer
4.5.2 Der Untersuchungsausschuss als Gegenstand der Kritik
5. Fazit und Ausblick
5.1 Korruptionsskandale im Westdeutschland der 1950er- und 1960er-Jahre
5.2 Entstehungsbedingungen für Korruptionsskandale
5.3 Höhepunkt parlamentarischer Untersuchungsausschuss?
5.4 Korruption kritisieren
5.5 Informanten in der Defensive
5.6 Das Referat ES im Verteidigungsministerium
5.7 Investigativer Journalismus?
6. Quellen- und Literaturverzeichnis
6.1 Quellen
6.1.1 Ungedruckte Quellen
6.1.2 Gedruckte Quellen
6.2 Literaturverzeichnis
6.3 Internetquellen
| Erscheinungsdatum | 05.07.2021 |
|---|---|
| Verlagsort | Köln |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 142 x 213 mm |
| Themenwelt | Sozialwissenschaften ► Kommunikation / Medien |
| Schlagworte | Adenauer • Bernt Engelmann • Bestechung • Bestechungsaffäre • BGS • Bundesgrenzschutz • Fibag • Gert von Paczensky • Hauptstadtaffäre • HS 30 • Informanten • Mediengeschichte • Medienpolitik • Peter Miska • Schmiergelder • Skandal • Skandalforschung • Starfighter • Untersuchungsausschuss • Whistleblower |
| ISBN-10 | 3-86962-610-0 / 3869626100 |
| ISBN-13 | 978-3-86962-610-9 / 9783869626109 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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