Jugendwahn und Altersstarrsinn
Mein ganz persönlicher Generationenkonflikt. Ein Fragment - und ausgewählte Texte aus dem letzten Lebensjahr
Seiten
2003
|
1., Aufl.
Blessing, Karl (Verlag)
978-3-89667-193-6 (ISBN)
Blessing, Karl (Verlag)
978-3-89667-193-6 (ISBN)
- Titel ist leider vergriffen, Neuauflage unbestimmt
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Autorenporträt:
Herbert Riehl-Heyse, 1940 in Oberbayern geboren, studierter Jurist, ist seit 1968 Journalist, zur Zeit Leitender Redakteur der Süddeutschen Zeitung in München. Er hat diverse journalistische Auszeichnungen für seine Arbeiten erhalten, u. a. den Theodor-Wolff-Preis, den Kisch-Preis und den Medienpreis des Deutschen Bundestages. Riehl-Heyse hat mehrere Bücher geschrieben.
Das Älterwerden fiel Herbert Riehl-Heyse in den letzten Monaten seines Lebens zunehmend schwerer, auch bedingt durch die lebensbedrohende Krankheit. Und doch hat er sich in seiner unnachahmlichen Art der ironischen Bewertung eigener Befindlichkeiten mit dem Thema seines Buches beschäftigt.
Manche üben sich im Grabenkrieg, so der Autor, so verhärtet sind die Fronten zwischen Jung und Alt. Manche haben sich einfach nichts zu sagen oder reden bedeutungsschwer aneinander vorbei, sind starrsinnig und besserwisserisch (so der Vorwurf der Jungen), sind uneinsichtig und undankbar (so der Vorwurf an die Jungen). Die Texte des Autors zeigen, dass es schwierig ist, in Würde älter zu werden und es nicht zu merken beziehungsweise dem Jugendkultigen zu verfallen und es auch nicht zu merken. Unbestreitbar ist, dass wir es hier mit einem Thema des beginnenden 3. Jahrtausends zu tun haben. Auch der Autor schien verunsichert, denn er schrieb: Komisch - gerade war ich doch noch jung. Und jetzt lese ich nur noch Zeitungsartikel und Bücher, aus denen hervorgeht, dass ich den wirklich Jungen im Wege stehe. Schon habe ich ein schlechtes Gewissen, gleich darauf aber fühle ich einen gewissen Zorn in mir hochsteigen: Ist es in Wahrheit nicht so, dass die undankbare Generation Golf ein schlechtes Gewissen haben müsste? Wenn die in Jugendwahn ausbricht, dann reagiere ich jedenfalls schnell mit dem mir zustehenden Altersstarrsin. Führt aber auch nicht weiter.
Das hier vorliegende Fragment seines letzten Buches zeigt, was geschieht, wenn Welten aufeinander prallen. Es ist geschrieben in einem eleganten Stil, teils satirisch, oft selbstironisch, durchaus nachdenklich, auf keinen Fall wehleidig.
Herbert Riehl-Heyse, 1940 in Oberbayern geboren, studierter Jurist, ist seit 1968 Journalist, zur Zeit Leitender Redakteur der Süddeutschen Zeitung in München. Er hat diverse journalistische Auszeichnungen für seine Arbeiten erhalten, u. a. den Theodor-Wolff-Preis, den Kisch-Preis und den Medienpreis des Deutschen Bundestages. Riehl-Heyse hat mehrere Bücher geschrieben.
| Sprache | deutsch |
|---|---|
| Maße | 125 x 200 mm |
| Gewicht | 303 g |
| Einbandart | gebunden |
| Themenwelt | Sozialwissenschaften ► Kommunikation / Medien ► Journalistik |
| Schlagworte | Altern • Altern / Älterwerden / Altwerden • Generationenkonflikt • HC/Medien, Kommunikation/Journalistik • Riehl-Heyse, Herbert |
| ISBN-10 | 3-89667-193-6 / 3896671936 |
| ISBN-13 | 978-3-89667-193-6 / 9783896671936 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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